Jonathan Neuscheler | AlleAktien Gründer, leidenschaftlicher Value-Investor, 4 Jahre Berufserfahrung in der Aktienanalyse und Abschluss als Bachelor of Arts (B.A.)

Ich bin begeisterter Value-Investor mit Fokus auf Dividendenaktien. Meine Strategie: Ich strebe langfristig die finanzielle Freiheit an. Mein Ziel ist es, von Jahr zu Jahr steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei bin ich langfristig denkend und agierend. Ich suche mir in Aktienanalysen systematisch Aktien mit einer hohen Renditeerwartung aus. An diesen beteilige ich mich dann und bleibe meist viele Jahre investiert. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Eine rationale Vorgehensweise ist mir sehr wichtig. Daher analysiere ich genau, was ich kaufe, bevor ich kaufe. Ich achte darauf, so wenig Risiken wie möglich einzugehen. Dies gelingt durch eine genaue Aktienanalyse und eine sinnvolle Diversifikation.

„100 Milliarden USD sind eine Menge Geld.“ —“Das habe ich auch gedacht!“ Erlebnisbericht Berkshire Hathaway Hauptversammlung

Berkshire Hathaway Hauptversammlung bricht alle Rekorde

Liebe Leserinnen und Leser von AlleAktien,

auch in diesem Jahr habe ich wieder die Hauptversammlung der von Warren Buffett geführten Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway besucht. Rund 42.000 Besucher sind angereist. Ein neuer Rekord. Und wir beide mittendrin. Zusammen mit Kolja Barghoorn von AktienMitKopf bin ich zum zweiten Mal in Folge vor Ort.

Es dürfte die bekannteste Hauptversammlung der Welt sein. Doch kann man überhaupt noch von einer Hauptversammlung sprechen? Bereits um 2.30 Uhr in der Nacht sind wir angerückt, damit wir einen der begehrten Plätze ergattern können. Vor uns warten schon über 100 andere Fans. Obwohl wir Aktionäre aus der ganzen Welt angereist sind und uns nicht kennen, kommen wir sofort ins Gespräch. Neben uns stehen diesmal ein Fondsmanager aus Malaysia und zwei Unternehmer aus dem Silicon Valley.

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Warren Buffett führt die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir alle die gleichen Werte teilen. Wir sind Teil einer großen Community. Wer Berkshire-Aktien kauft, tut dies nicht wegen der Hoffnung auf einen schnellen Spekulationsgewinn. Berkshire-Aktionär zu sein ist eine Frage der Lebenseinstellung. Alle, die Berkshire gekauft haben, glauben an den langfristigen Erfolg. Glauben daran, dass die US-Wirtschaft im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer erfolgreicher wird.

Schnell wird die Schlange länger. Immer mehr Menschen stehen an und warten auf den Einlass um 7.00 Uhr. Ab 5.00 Uhr ist der gesamte Platz bis zur Straße voll mit wartenden Aktionären. Dann ist es endlich soweit. Die Türen gehen auf. 42.000 Aktionäre drücken durch ein paar enge Türen hindurch. Letztes Jahr habe ich in diesem Moment einen meiner Schuhe verloren. Dann sprinten wir los. Rund 500 Meter Strecke und einige Treppen liegen vor uns. Kurz vor dem großen Saal gibt es ein Buffet mit allerlei Süßigkeiten und natürlich auch eiskalten Coca-Cola-Dosen. Nun macht sich meine mitgenommene, bis dahin leere Plastiktüte bezahlt. Ich greife beherzt zu, damit wir den Tag über etwas zu Essen und Trinken haben.

 

Die Show beginnt

Um 8.00 Uhr geht es dann los. Eine Stunde lang bekommen wir Aktionäre eine einzigartige Show geboten. Auf den großen Videoleinwänden wird eine Mischung aus Werbespots und Sketchen mit Buffett, Munger und Bill Gates abgespielt. Alicia Keys hat ihren Song „New York“ umgedichtet. Nun heißt es: „…at Berkshire. Financial strenght is where dreams are made of…„. In einem kurzen Video laufen Buffett und Gates zusammen durch den Nebraska Furniture Market. Nachdem die beiden eine Weile durch die Gänge irren, Witze machen und Matratzen testen, fragt Gates nach dem Ausgang. Buffett meint dann, es gebe keinen. Die Kunden sollen immer mehr Produkte kaufen. Dann ist diese Fun-Stunde auch schon vorbei.

Der Vorhang öffnet sich. Unter tobendem Applaus erscheinen Warren Buffett und Charlie Munger. Fast sieben Stunden lang dürfen Aktionäre ihre Fragen stellen. Danach findet in weniger als 30 Minuten der formelle Teil der Hauptversammlung statt.

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Warren Buffett und Charlie Munger bei der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway 2018.

Nun folgen einige Zeilen mit spannenden Aussagen von der Berkshire Hathaway Hauptversammlung 2018.

 

  • Berkshire veröffentlicht alle Quartals- und Finanzberichte Samstags. Dadurch bleiben den Investoren einige Stunden, um sich genau zu informieren. Erst am darauffolgenden Montag findet der nächste Handel der Aktie statt.
  • Buffett hat auch gesagt, dass es ihm egal ist, was Analysten über Berkshire denken. Daher trifft er sich nicht mit irgendwelchen Analysten von verschiedenen Banken. Er arbeitet lieber für seine Aktionäre. Er sieht uns Aktionäre als Partner. Daher macht ihm die Hauptversammlung auch enorm viel Spaß.

 

Aktien machen reich

  • Anschließend hat Buffett ein sehr interessantes Beispiel vorgerechnet: Wer 1942 10.000 USD in den US-Aktienmarkt investiert hat, besitzt heute ein wahres Vermögen. Im Laufe der 76 Jahre sind daraus 51.000.000 USD geworden. Das ist der Kraft des Zinseszinses und der hervorragenden Entwicklung der US-Wirtschaft zu verdanken. Was er uns Aktionären mit diesem Beispiel sagen wollte: Man muss nicht traden. Es ist nicht nötig, ständig Aktien zu kaufen und dann wieder zu verkaufen. Es reicht, sich früh im Leben zu positionieren und dann einfach abzuwarten. Den Rest der Arbeit machen die Mitarbeiter in den Unternehmen, an denen wir beteiligt sind.
  • In normalen Jobs arbeiten wir, indem wir unsere Zeit einbringen und dafür Geld erhalten. Am Aktienmarkt läuft das umgekehrt. Wir lassen unser Geld durch den Faktor Zeit für uns arbeiten. Hätte der Investor im Jahr 1942 anstatt der US-Aktien Gold im Wert von damals ebenfalls 10.000 USD gekauft, wäre das Vermögen heute übrigens nur bei 400.000 USD und damit weniger als 1% des Vermögens, das durch die Aktienanlage entstanden ist. Buffett rät uns ganz klar dazu, unser Vermögen in produktive Assets zu investieren. Assets, die Gewinne, Dividenden und Aktienrückkäufe ermöglichen. Für ein erfolgreiches Aktieninvestment reichen laut Buffett zwei Faktoren: Eine erfolgreiche Entwicklung Amerikas und genug Zeit.
  • Außerdem hat Buffett uns Aktionären dazu geraten, uns keine Sorgen über die Zinsentwicklung zu machen. Bei Aktieninvestitionen geht es um einen ganz anderen Zeithorizont. Um viele Jahre, um Jahrzehnte. Dann stellt sich der Erfolg ein. Erfolgreiche Investoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie für eine Lebenszeit investieren. Daraufhin hat Munger (wie gewöhnlich) zugestimmt und ergänzt: „Und Warren ist wirklich gut darin, den ganzen Tag über nichts zu tun“.

 

Die Auswirkungen auf die Berkshire-Aktie im Falle des Tods von Warren Buffett

  • Anschließend ging es darum, was passieren wird, wenn Buffett stirbt. Buffett selbst hat bereits letztes Jahr verkündet, dass er daran glaubt, dass die Aktie dann steigen wird. Seiner Meinung nach machen sich viel zu viele Investoren Sorgen um seinen möglichen Tod. Außerdem sollten wir nicht vergessen, dass Buffett zwar bereits 87 Jahre alt ist, sich aber gleichzeitig bester Gesundheit erfreut.
  • Was Berkshire auszeichnet, ist eine einzigartige Kultur. Eine Kultur, die auf langfristige Erfolge ausgerichtet ist. Berkshire ist ein gutes Zuhause für Unternehmen. Berkshire verfügt über einen exzellenten Ruf und eine Menge Vertrauen. Außerdem verfügt Berkshire über eine immense Finanzkraft. Aktienbeteiligungen im Wert von rund 180 Mrd. USD und dazu noch Cashreserven im Wert von weiteren 120 Mrd. USD sind gewichtige Argumente. Mit dieser Finanzkraft wird Berkshire von der nächsten Wirtschaftskrise enorm profitieren. Dann werden sich wieder tolle Akquisitionsmöglichkeiten bieten.
  • Buffett sagte auf der diesjährigen Hauptversammlung: „Egal ob ich Tod bin oder nicht, das Telefon wird klingeln, wenn jemand Geld braucht“. Daher wird die Erfolgsgeschichte von Berkshire seiner festen Überzeugung nach weitergehen.

 

Schüttet Berkshire eine große Sonderdividende aus?

  • Die nächste Frage ging darum, warum Berkshire immer mehr Cash hortet. Man könne doch eine fette Einmaldividende auszahlen und die Aktionäre daran teilhaben lassen. Buffett antwortete auf diese Frage gewohnt gelassen. „Hätten wir keine Verwendungsmöglichkeit für unsere Liquidität, so hätten wir diese schon längst an unsere Aktionäre zurückgegeben.“
  • Wir dürfen also gespannt sein. Berkshire möchte jedenfalls niemals eine Entscheidung treffen, die schädlich für die weiter investierten Aktionäre sein könnte. Hier zeichnet sich einmal mehr die einmalige Philosophie ab. Daher denkt Buffett auch erst dann über Aktienrückkäufe nach, wenn das Kurs-Buchwert-Verhältnis der Aktie unter 1,2 fällt.
  • Außerdem hat Buffett darauf verwiesen, dass er für Berkshire im ersten Quartal 15 Mrd. USD investiert hat. Mit diesem Geld wurde eine unglaubliche Summe in Apple investiert. Apple ist mittlerweile mit Abstand die größte Aktienposition von Berkshire geworden. Das rund 5%-Aktienpaket an Apple ist derzeit über 40 Mrd. USD wert und wirft für alle Berkshire-Aktionäre über 700 Mio. USD an Dividenden ab.
  • Buffett verwies außerdem darauf, dass wir nicht ewig in einer Zeit mit niedrigen Zinsen und hohen Bewertungen leben werden. Daher werden sich schon mehr als genug Gelegenheiten aufspüren lassen, in die einiges investiert werden kann.
  • Im ersten Quartal 2018 hat Berkshire mit den vollständig im Besitz befindlichen Unternehmen einen operativen Gewinn von mehr als 5.000 Mio. USD erwirtschaftet. Ein neuer Bestwert. Buffett verwies außerdem darauf, dass diese Ertragskraft noch wesentlich ansteigen wird, wenn die liquiden Mittel von mehr als 100 Mrd. USD in neue Firmen investiert werden. Die sich bereits im Besitz von Berkshire befindlichen Unternehmen werden im Laufe der Zeit ihre Gewinne ebenfalls enorm steigern können. Es handelt sich um die besten Unternehmen, die man sich als Aktionär vorstellen kann.

 

Wer jetzt Anleihen kauft, ist dumm

  • Anschließend wurde über lang laufende Anleihen gesprochen. Von dieser hält Buffett gar nichts. Zu diesen Zinsen seien langfristige Anleihen ein Teufelszeug, so der Altmeister. Berücksichtigt man die Inflation, Kosten der Investition sowie eine Besteuerung der Erträge, so sei die Rendite garantiert negativ. Daher empfiehlt Buffett einmal mehr, die langfristig nicht benötigten Mittel in produktive Assets zu investieren. An dieser Stelle ist er nochmals kurz auf das 10.000 USD-Beispiel eingegangen. Wären diese 10.000 USD dauerhaft zu Zinsen von 3% investiert worden, wäre das Vermögen heute bei unter 100.000 USD.
  • Buffett hat sich zu diesem Thema bereits vor einiger Zeit geäußert. Ich habe auf AlleAktien berichtet. Hier kannst du dir meinen Artikel durchlesen. Da erfährst du, warum Buffett Anleihen für Teufelszeug hält. Viel Spaß beim Lesen.

 

Wird Berkshire auch massenhaft Mitarbeiter entlassen?

  • Die nächste Frage ging dann darüber, warum Buffett die aggressiven Praktiken von 3G Capital unterstützen würde. 3G ist ein aktivistischer Investor. Sie kaufen Firmen und senken anschließend die Kosten so stark wie möglich. Das gelingt unter anderem durch die Entlassung vieler Mitarbeiter. Bei Berkshire selbst sind solche Praktiken untypisch.
  • Buffett ist der Meinung, dass bei Berkshire selbst immer so effektiv und effizient wie möglich gearbeitet wird. Daher gebe es keinen Bedarf, im großen Stil Mitarbeiter zu entlassen.

 

Elon Musk vs. Warren Buffett

  • Die nächste Frage bezog sich auf den schwelenden Streit zwischen Warren Buffett und Elon Musk. Musk zeigte sich im jüngsten Investor-Call von Tesla sehr skeptisch gegenüber dem von Buffett praktizierten Konzept der Burggräben. Musk ist der Meinung, dass Burggräben im Verlauf der Zeit durch Innovationen angegriffen werden können. Daher sei die Innovationsgeschwindigkeit die entscheidendere Variable für langfristigen Unternehmenserfolg. Und da sieht Musk sich und Tesla selbstverständlich vorne.
  • Buffett meint hingegen, dass es schwieriger sei, eine erfolgreiche Marke aufzubauen, als Autos zu fertigen. Und er hat Musk eingeladen, sich doch als Candy-Unternehmer zu beweisen. Er sieht seine Marke See´s Candies als stärker und wertvoller denn je zuvor an. Wenn beispielsweise ein junger Mann erstmals bei den Eltern seiner neuen Freundin eingeladen wird, spiele der Preis plötzlich eine sehr geringe Rolle. Daher sieht Buffett See´s Candies und andere Marken in einer sehr komfortablen Situation.

 

Ist die gute Zeit von Konsumgüteraktien vorbei?

  • Die nächste Frage handelte über die schwache Entwicklung des Aktienkurses von KraftHeinz. Berkshire ist mit einem Anteil von etwas über 25% mit Abstand größter Aktionär des Unternehmens. Während es 3G Capital in den letzten Jahren gelungen ist, die Gewinnmarge von KraftHeinz immer weiter zu steigern, ist das Umsatzwachstum zum Erliegen gekommen. Der Aktienkurs hat die letzten Monate über rund 40% abgegeben.
  • Konkret hat der Aktionär gefragt, ob Buffett der Meinung ist, dass dieses Unternehmen seine Gewinne in den kommenden 10 Jahren wirklich noch steigern kann. Die Märkte seien bereits erschlossen und die Amerikaner würden auch schon mehr als genug konsumieren. Buffett hat daraufhin gewohnt lässig geantwortet.
  • Konsumgüterunternehmen waren und sind seiner Meinung nach hervorragende Unternehmen, die für ihre Aktionäre enorme Werte schaffen. Den Unternehmen gelingt es nach wie vor, eine sehr hohe Verzinsung auf das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften. Es habe bei dieser Art von Unternehmen noch nie ein besonders hohes Umsatzwachstum gegeben. Aber das muss nicht heißen, dass diese Unternehmen unattraktiv sind. Der laufende Geschäftsbetrieb wirft eine Menge Cash ab. Die Dividendenrendite beträgt rund 5%. Außerdem werden Aktien zurückgekauft. So steigt der Gewinn je Aktie an.

 

Ist der riesige Aktienrückkauf von Apple Blödsinn?

  • Die nächste Frage war mein persönliches Highlight. Apple hat jüngst bekanntgegeben, dass sie ein neues Aktienrückkaufprogramm über 100 Mrd. (!) USD starten. Ein Aktionär hat Buffett gefragt, was er von diesem gigantischen Programm halten würde. Schließlich seien 100 Mrd. USD unglaublich viel Geld.
  • Buffett meinte dann: „Das habe ich auch gedacht“. Apple ist eine unglaublich tolle Firma. In den letzten fünf Jahren hat das Unternehmen bereits für aberwitzige 260 Mrd. USD Aktien zurückgekauft und Dividenden ausbezahlt. Damit du diese Zahlen besser einordnen kannst: Das entspricht fast der gesamten Staatsverschuldung Griechenlands.  Immer noch sitzt Apple auf einer Cashreserve von 130 Mrd. USD. Durch die enormen Gewinne kommen derzeit jährlich rund 65 Mrd. USD dazu. Apple ist eine Gelddruckmaschine nie gekannten Ausmaßes. Apple hat das Ziel ausgegeben, seine Nettoliquidität auf Null reduzieren zu wollen. Rechnet man die diesjährigen Free Cash Flows und die Nettoliquidität von 130 Mrd. USD zusammen, fällt schnell auf, dass Apple trotz des 100 Mrd. USD Aktienrückkaufprogramms schon wieder 100 Mrd. USD zu viel in den Kassen haben wird.
  • Dieses ganze Geld, aber auch die einzigartigen Produkte mit dem Apple-Ökosystem haben es Buffett wohl angetan. Derzeit halte man 5% der Aktien des Unternehmens. Durch die ganzen Aktienrückkaufprogramme der nächsten Jahre können es aber auch bald 6-7% werden, so Buffett. Berkshire muss dafür keinen einzigen weiteren Cent investieren. Buffett ist außerdem der Meinung, dass Apple in 10 Jahren noch deutlich mehr Cash abwerfen wird als heute. Er erwartet künftig also einen noch größeren Anteil an einem noch größeren Kuchen. Er hält die Aktie nach wie vor für günstig bewertet. In einigen Monaten werden wir erfahren, ob er nochmals zugekauft hat.
  • Amazon CEO Jeff Bezos hält Buffett für den besten Geschäftsmann, den er je kannte. Das hat er bereits letztes Jahr gesagt. Seitdem hat die Aktie 60% zugelegt. Mal schauen, wie sich Amazon dieses Jahr entwickeln wird.

 

Fazit der Berkshire Hathaway Hauptversammlung: Berkshire bleibt mein Basisinvestment

  • Die Berkshire Hathaway Hauptversammlung 2018 hat mich in meiner Meinung bestätigt: Berkshire ist eine hervorragende Investition. Der Fokus des ganzen Unternehmens liegt auf einer größtmöglichen langfristigen Wertschaffung für uns Aktionäre.
  • Daher bleibt Berkshire mein persönliches Basisinvestment Nummer 1. Jeden Monat kaufe ich hier per Aktiensparplan zu. So wird meine Position stetig größer.
  • Berkshire ist hervorragend geführt. Super diversifiziert. Eines der stabilsten Unternehmen der Welt. Berkshire wird von der nächsten Wirtschaftskrise profitieren. Da brauche ich keinen ETF. Eine Investition in Berkshire verursacht im Gegensatz zu ETFs keinerlei laufenden Kosten.
  • Auch die operative Entwicklung ist stärker als je zuvor. Die eigenen Unternehmen verdienen mittlerweile mehr als 5 Mrd. USD pro Quartal. Dazu kommt ein Aktienportfolio im Wert von 180 Mrd. USD und ein Cashbestand von 120 Mrd. USD.
  • Tipp: Du willst die Hauptversammlung selbst anschauen? Kein Problem. Das Event wurde aufgezeichnet. Hier kannst du es dir jederzeit anschauen.
  • Hast du Lust, einen Eindruck des Events per Video zu bekommen? Dann schaue dir jetzt den Hauptversammlungs-Vlog von Kolja Barghoorn von AktienMitKopf und mir an. Viel Spaß!

Kapitalistische Grüße,
Jonathan Neuscheler

 

Quellen & Links

Beschreibung Link
 Aufzeichnung der Hauptversammlung auf YahooFinance zur Aufzeichnung
 Website von Berkshire Hathaway zur Website
 Berkshire Hathaway Hauptversammlungs-Vlog von AktienMitKopf auf YouTube zum Video

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4 Antworten

  1. Forest sagt:

    Vielen Dank für den lesenswerten und interessanten Bericht. Mit stellt sich dazu folgende Frage: Wenn Warren so überzeugt davon ist, dass nach seinem Tod der Aktienkurs von Berkshire steigen wird, warum hat er dann verfügt, dass sein Vermögen in den S+P 500 investiert werden soll?

    • Lieber Forest, kannst du mir eine Quelle dazu nennen? Meines Wissens nach wird er nach seinem Tod sein Vermögen (das übrigens nahezu vollständig in Berkshire-Aktien investiert ist) an die Bill und Melinda Gates-Stiftung übertragen. VG 🙂

    • CharismatiC sagt:

      Die Aussage, dass Buffet sein Geld nach seinem Tod in einen „low cost Vanguard SP500 Index Funds“ steckt, stammt noch aus der Zeit als seine Frau noch lebte und er noch nichts mit der Familie Gates zu tun hatte.

      Der Ursprüngliche Plan war, dass Buffets Frau ihn überlebt und Sie dass Geld in den SP500 stecken soll. Da sie aber nun mal gestorben ist musste eine neue Möglichkeit her, das Kapital produktiv für humanitäre Zwecke einzusetzen. Die Gates Foundation bietet dafür eine tolle Anlagemöglichkeit: gleiche Philisophie, guter Zweck und vorallem auch die Organisationsstruktur das Geld verwalten und ausgeben zu können. Dutzende Milliarden Dollar sind eben auch nicht so einfach handhabbar 😛

  1. 10. Juni 2018

    […] 2018 für mich wieder einmal: Koffer packen und los geht die Reise. Nach einem kurzen Abstecher zur Berkshire Hathaway Hauptversammlung bin ich gut in San Francisco gelandet und die Entdeckungsreise konnte […]

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