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Michael C. Jakob | Gründer von AlleAktien. Studium von Informatik und Management am KIT/ ETH Zurich/ Massachusetts Institute of Technology. Danach in der Strategie bei UBS und McKinsey&Company.

AlleAktien-Gründer, Top-Management-Berater (McKinsey&Company), CTO, Software-Entwickler. Ich analysiere vor allem Software-Aktien und Finanzwerte in den USA und Asien, folge dabei der Cluster-#1-Strategie: Nur die besten Aktien jeder Branche kommen in mein Portfolio. / michael@alleaktien.de

Alle IPOs: 7 vielversprechende Börsengänge 2019 aus meiner Watchlist

Das sind die 7 vielversprechendsten Börsengänge dieses Jahr 2019. Auch mit dabei: UBER

 

Das sind die vielversprechendsten Börsengänge 2019

  1. UBER
  2. Lyft
  3. Airbnb
  4. Palantir
  5. Slack
  6. WeWork
  7. Spekulationen: SpaceX, GE Healthcare, Beyond Meat

 

1. UBER — Die #1 Mitfahr-App der Welt

Letzte private Bewertung: 60 Mrd. USD

 

Kein privates Silicon-Valley Startup hat in den letzten zehn Jahren mehr Aufmerksamkeit erregt als Uber. Der Ridesharing-Service hat sich schnell auf der ganzen Welt verbreitet, verdrängt die traditionellen Taxiunternehmen und -gewerkschaften und verärgert die Regulierungsbehörden und Gewerkschaftler auf ihrem Weg. Denn deren Monopol wird langsam aufgelöst, sie müssen jetzt endlich wieder etwas für ihr Geld tun und können sich nichtmehr auf den Gewerkschaftsverträgen und Lobbyverträgen der Taxiunternehmen ausruhen.

Uber hat dabei bereits eine zerrüttete Geschichte, mit vielen Skandalen in der Unternehmensgeschichte: Datendiebstahl von Konkurrenten, Patentklau von Google, sexuelle Belästigung, Unterbezahlung der Fahrer. Diese Skandale haben zu einem Rückschlag unter den Nutzerzahlen beigetragen, aber UBER bleibt immer noch die führende App zur Vermittlung von privaten Taxifahrten in den USA. Aus Asien und Südostasien hat sich das Unternehmen selbst zurückgezogen, sich aber an den dortigen Marktführern (z.B. DidiChuxing in China) mit Aktien stark beteiligt. In den USA hat UBER einen Marktanteil von 70%.

Wegen sexuellen Belästigungen musste der Gründer Travis Kalanick im vergangenen Jahr das Unternehmen verlassen. Der neue CEO Dara Khosrowshahi hat dem Unternehmen geholfen, seinen Auftritt zu bereinigen und sein Image zu verbessern. Uber bereitet sich nun auf einen Börsengang im Jahr 2019 vor, nachdem der „Antrag auf einen Börsengang“ bereits vertraulich bei der SEC, der amerikanischen Börsenaufsicht, eingereicht wurde. Das Unternehmen strebt einen Wert von 120 Milliarden Dollar an, was übertrieben erscheint – aber die Wall Street ist begeistert von einem Unternehmen, das auch angrenzende Märkte der breiteren Mobilitätsbranche gravierend verändern könnte, so zum Beispiel die Restaurant Lieferdienst-App UberEats, dem geplanten „Uber für Warenlieferungen durch Lastwagen“ und UberAir (Paketauslieferung via Drohnen).

In der letzten privaten Finanzierungsrunde im Jahr 2018 wurde UBER nicht mit 120 Mrd. USD bewertet, sondern „nur“ mit knapp 60 Mrd. USD. Meine Einschätzung ist, dass die Wahrheit dazwischen liegt.

 

2. Lyft ist die Nummer 2 App für Mitfahrgelegenheiten nach UBER

Letzte private Bewertung: 15 Mrd. USD

Besonders spannend dieses Jahr: Zwei Silicon Valley Startups mit fast identischem Geschäftsmodell gehen im gleichen Jahr an die Börse. UBER zuerst, dann Lyft. Wie hoch Lyft bewertet wird, hängt sicher auch in großem Maß davon ab, ob UBER mit eher 60 Mrd. oder 120 Mrd. USD bewertet wird. In der letzten Finanzierungsrunde 2018 wurde Lyft mit 15 Mrd. USD bewertet. Lyft hat in den USA einen Marktanteil von 28% und ist in keinen anderen Ländern aktiv.

Es wird auch vermutet, dass die öffentliche Bewertung von Lyft deutlich unter der von UBER liegt, da

  1. Der Marktanteil massiv geringer ist (28% statt 70% in den USA)
  2. Lyft keinen internationalen Marktanteil hat, UBER an zahlreichen führenden Apps beteiligt ist
  3. Lyft eine schwächere Produkt-Pipeline hat

Lyft vs. UBER entfacht in San Francisco immer eine stundenlange Debatte. Lyft ist fokussiert wie ein Laser auf den US-Markt. UBER ist international aufgestellt. Was ist die bessere Strategie?

Lyft ist ein enorm fokussiertes Unternehmen: Nur USA, nur Mitfahrgelegenheiten im Auto. Keine Drohnen, keine Lastwagen, nicht international tätig. Der Vorteil ist jedoch: Lyft hat in den USA noch größere Wachstumsaussichten, weil sie erst einen viel kleineren Teil des Marktes besitzen.

Für Konsumenten sind die Preise der beiden Apps identisch, UBER scheint tendenziell wenige Prozente günstiger zu sein. Die Kundschaft von Lyft ist aus meiner Erfahrung (und ich habe viele Freunde, die sowohl UBER als auch Lyft benutzen) mehr „Anti-Uber“ als „Pro-Lyft“. Das heißt, sie benutzen Lyft nicht wegen dem viel besseren Service, sondern weil sie Lyft als ehrlicher und „netter“ wahrnehmen (keine sexuelle Belästigung, kein Datenklau von Konkurrenten, …).

 

3. Airbnb — Zimmer und Erlebnisse mit dem Handy mieten

Letzte private Bewertung: 31 Mrd. USD

 

Airbnb konkurriert seit Jahren mit der Hotellerie (siehe auch unsere Analyse zu Marriott International) und anderen Vermietungsdiensten, und einige Investoren haben einen Börsengang gefordert, schon lange vor 2019.

Selbst im Sommer 2018 wurde weithin berichtet, dass Airbnb im Juni 2019 öffentlich sein würde. Dennoch hat der Innenumsatz für ein Unternehmen, das nach einer Kapitalerhöhung von einer Milliarde Dollar im Jahr 2017 angeblich auf 31 Milliarden Dollar geschätzt wurde, eine gewisse Unsicherheit geschaffen. Airbnb soll auch die 1 Milliarde Dollar pro Quartal an Umsatz für das dritte Quartal erreicht haben, und das Unternehmen wurde zuvor in früheren Berichten als profitabel gemeldet.

Airbnb bietet nun auch Erlebnisse (Airbnb Experiences) und Boutique-Hotels an, die weltweit gemietet werden können. Ich habe Airbnb Erlebnisse bereits ausprobiert und bin begeistert. Sie haben ein großes Problem erkannt und geschickt gelöst: Wenn ich in einer fremden und neuen Stadt ein Zimmer miete, um Urlaub zu machen, dann will ich dort auch etwas erleben. Nur leider weiss ich nicht, was man dort überhaupt machen kann, wie man mit den lokalen Menschen dort in Kontakt tritt und wie man die „besten und geheimen Orte und Erlebnisse“ findet. Airbnb hat diese Lücke gefüllt. Airbnb Erlebnisse ist aus meiner Vermutung heraus auch (besonders in Entwicklungsländern) profitabler als das Wohnungsvermietungsgeschäft. Airbnb besitzt keine Immobilien oder Erlebnis-Gesellschaften.

 

 

4. Palantir — Datenanalyse für Regierungen mit Peter Thiel

Letzte private Bewertung: 41 Mrd. USD

Peter Thiel ist vielen Lesern womöglich ein Begriff. Als Autor des Buches „Zero to One“, erster Investor in Facebook und Mitgründer von PayPal sowie seinen zahlreichen kontroversen (aber sehr nachvollziehbar erklärten) Meinungen ist Peter Thiel immer wieder in den Schlagzeilen.

Nach dem Verkauf von PayPal an eBay hat sich Peter Thiel daran gemacht, das Unternehmen Palantir zu gründen. (PS: In der gleichen Zeit hat Elon Musk, ebenfalls Gründer von PayPal, das Unternehmen Tesla gegründet. Unsere Tesla-Analyse gibt es hier)

Peter Thiel ist Investor und Unternehmer. Hat erst Paypal und jetzt Palantir gegründet. Bildquelle und Biographie: https://foundersfund.com/team/peter-thiel/

Palantir Technologies ist ein führendes Unternehmen für private Datenanalyse und Data Mining, das sich an Regierungskunden richtet. Die U.S. Regierung ist ein Kunde. Ein Bericht von The Hill im Oktober 2018 schlug vor, dass Palantir einen Wert von bis zu 41 Milliarden Dollar haben könnte, aber diese Zahl war doppelt so hoch wie der Wert früherer Schätzungen. Das Unternehmen ist dafür bekannt, sehr verschwiegen zu sein. Thiel hat die letzten Jahre stets geschworen, Palantir würde nie an die Börse gehen, weil die Informationen und Kunden „zu geheim“ seien. Letztes Jahr hat er seine Meinung augenscheinlich geändert. Wir werden einfach abwarten müssen, ob 2019 das Jahr ist, in dem das Unternehmen mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Da es sich nicht um ein Endkunden-orientiertes Unternehmen handelt, hat Palantir nicht die gleiche öffentliche Anerkennung wie einige der anderen Namen auf dieser Liste. Aber die Technologie des Unternehmens ist wertvoll und hat der Regierung dabei geholfen, Osama Bin Laden zu jagen und andere Terrornetzwerke zu zerstören. Mit nur 750 Mio. USD Umsatz in diesem Jahr würden 41 Milliarden Dollar einen hohen Preis für das Unternehmen bedeuten (55x Umsatz Bewertung), da es noch nicht profitabel ist. CEO Alex Karp sagte jedoch, wenn das Unternehmen an die Börse geht, würden die Menschen „positiv überrascht“ sein.

5. Slack — Gruppenchat für Firmen und Startups

Letzte private Bewertung: 7.1 Mrd. USD

Berichten zufolge hat Slack bereits Goldman Sachs angeheuert, um das Unternehmen zu einem Börsengang zu führen. Das Unternehmen, das sich auf Gruppenchat-Apps für Firmen und Startups fokussiert, gegründet im Jahr 2013 und behauptet heute, die am schnellsten wachsende Geschäftsanwendung in der Geschichte zu sein, mit Millionen von Benutzern auf der ganzen Welt verteilt. Der Dezember-Bericht zeigte 8 Millionen täglich aktive Nutzer, wobei 65 der Fortune-100-Unternehmen Mitarbeiter mit Slack haben und insgesamt 500.000 Unternehmen (und 70.000 zahlende Unternehmen) ihre Plattform nutzen.

Die App funktioniert dabei wie ein ganz einfacher WhatsApp Gruppenchat, hat jedoch viele weitere Business-Funktionen (direkt E-Mails versenden, Chatbot, Untergruppen, um Arbeit zu delegieren, …). Und natürlich: Wer auf Slack ist, ist also nicht auf WhatsApp/Facebook, und „arbeitet“ daher offensichtlich.

So sieht die Slack-App aus: Links die Gruppenübersicht, rechts der Chatbereich. Es kann so einfach sein, 7 Mrd. USD zu verdienen.

 

6. WeWork — Coworking Space für Startups

Letzte private Bewertung: 47 Mrd. USD (Januar 2019)

WeWork ist der größte Anbieter von Coworking Spaces, also monatlich mietbaren Arbeitsräumen und Sitzplätzen in offenen Büros. Zielgruppe sind in erster Linie Freischaffende, Selbständige, und Startups. Aber WeWork will die StartUps auch behalten, wenn sie bereits 30-100 Mitarbeiter haben, und bietet daher mittlerweile auch ganze Etagen zur Vermietung an. In aller Regel verlassen ausgewachsene Unternehmen WeWork jedoch relativ schnell, da die Kosten einer eigenen angemieteten Bürofläche nochmals erheblich geringer sind.

SoftBank ist bei WeWork der größte Investor. WeWork hat bereits mehr als 500 Gebäude in fast 100 Städten.

Mit mehr als 500’000 zahlenden Mitgliedern fährt das Unternehmen knapp 2 Mrd. USD Umsatz ein (durchschnittlicher Monatsumsatz pro Mitglied: ~330 USD). Zum Gewinn ist leider wenig bekannt.

Einer von 500+ Räumlichkeiten bei WeWork: Gemütliche offene Räume und Einzelzimmer (ganz links) immer in einer gesunden Balance. Bildquelle: wework.com

Im Januar 2019 hat WeWork ebenfalls angekündigt, sie werden sich in Zukunft auf The We Company umtaufen. Aus meiner Sicht ein spannendes Unternehmen, weil das Wachstum sehr beeindruckend war. Der wichtigste Kritikpunkt ist meiner Meinung nach, dass WeWork nicht einzigartig ist, und sehr einfach kopiert werden kann. Jeder von uns kann sein eigenes WeWork noch nächstes Wochenende starten und Flyer an der nächsten Uni aufhängen. WeWork wird momentan weltweit tausendfach kopiert. Selbst ich kann aus meinem Freundeskreis gleich zwei Freunde nennen, die die Idee in jeweils Karlsruhe (Deutschland) und Zürich (Schweiz) gerade kopieren.

 

 

7. Weitere Spekulationen

SpaceX ist führend in der privaten Raumfahrt, aber selbst nach 500 Mio. USD an Finanzierung bleibt unklar, ob und wann das Unternehmen überhaupt auf einem IPO-Ticket stehen wird. Und die Führung durch Elon Musk erinnert uns daran, dass Musk hoffte, Tesla von den öffentlichen Märkten zu nehmen, was dieses Einhorn und seine wiederverwendbaren Weltraumraketen wahrscheinlich zu einem Außenseiter hier macht. So oder so, viele Investoren haben sich gewünscht, einen Teil von SpaceX besitzen zu können.

GE Healthcare ist quasi-öffentlich, da es Teil von General Electric ist. Wie Siemens bei Siemens Healthineers (hier unsere Analyse) will GE ihr bestes Stück ausgliedern, um sich selbst besser auf das Kerngeschäft zu fokussieren.

Beyond Meat (~100 Mio. USD) ist ein Us-amerikanischer Hersteller von organischen Fleisch-Ersatzprodukten. Die Produkte werden sehr erfolgreich in Whole Foods Märkten verkauft. Beyond Meat hat der SEC bereits angekündigt, im Jahr 2019 an die Börse zu gehen.

 

 

Eines möchte ich noch am Ende mitgeben: Durch das immer stärker werdende Startup-Ökosystem und die einfacher werdende Finanzierung durch Risikokapitalgeber (Venture Capital), gehen Startups nun immer später an die Börse, mit erheblich höheren Bewertungen. In den letzten 5 Jahren ist es nicht selten gewesen, dass der IPO eine sogenannte „Down Round“ war: Die Bewertung an der Börse war geringer als die Bewertung auf dem privaten Markt.

Zuletzt ist das etwa Dropbox (DBX) geschehen, die letztes Jahr zu einem Kurs von ~30 USD an die Börse gingen (am privaten Markt jedoch Jahre zuvor schon mit ~33 USD pro Aktie bewertet waren), und seither peu a peu auf ~23 USD (ca. -30% Rendite für die Risikokapitalgeber, die kurz vor dem Börsengang investiert haben) gesunken sind. Also: vorsicht vor den astronomischen privaten Bewertungen!

Auch wichtig zu wissen ist, dass dies die erwarteten Börsengänge sind. Für keine der Firmen ist bereits ein „Stichtag“ festgelegt. Jede der genannten Firmen kann jederzeit einen Rückzieher machen, erst nächstes Jahr, in fünf Jahren oder gar nicht an die Börse gehen.

 

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Wir von AlleAktien beobachten die weitere Entwicklung dieser heißen Börsenkandidaten laufend. Sobald es konkret wird, werden wir eine fachlich fundierte Einschätzung treffen und dich über die chancenreichsten Börsengänge des Jahres 2019 auf dem Laufenden halten. Unser Tipp: Abonniere jetzt unseren kostenfreien Newsletter – und verpasse keine dieser spannenden Analysen mehr

Viele Grüße,
Michael Jakob

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7 Antworten

  1. Joel Goersch sagt:

    Kriege ich eigentlich GE Healthcare Aktien, wenn ich mir jetzt GE Aktien kaufe und es dann zu einem Spinoff kommt?

  2. Stefan Stulle sagt:

    Zwei Anmerkungen: Meistversprechende IPO.
    Und: Palantir kann man ruhig als Firma benennen, die Geheimdiensten bei der Spionage und Überwachung hilft und half, Menschen zu ermorden. Es war ja nicht nur Obama, sondern die Geheimdienste entschieden, wer Terrorist sei und Obama hat dann den Befehl zur Ermordung ohne jegliche Gerichtsverhandlung gegeben. Dabei starben auch hunderte Unschuldige, welche sich zufällig in der Nähe befanden, oder den zu Ermordenden ähnlich sahen.
    Palantir ist also eine Firma, die das effektive Ermorden von Menschen fördert. Man sollte schon klar benennen, was man als schönes Investment bezeichnet.

  3. Michael Götz sagt:

    Eine Anmerkung zu Slack:
    Da ich selbst aus dem IT Bereich komme kenne ich den Umfang und die Lizenz der Software. Um alle Anforderungen im Bereich Datenschutz und Compliance einzuhalten sowie eine Verbindung zu den anderen IT Systemen des Unternehmens ist eine Enterprise Grid Lizenz notwendig. (Preise sind nicht öffentlich, liegen aber bei durchschnittlich 25€/User im Monat.)
    Auch die Plus liegt bei 11,75€. Ein Konzern mit 40.000 Mitarbeitern würde somit 470.000€ im Monat! für eine Chat-Software ausgeben.
    Zur gleichen Zeit bietet Microsoft mit „Microsoft Teams“ alle Funktionen von Slack und mehr, zudem ist diese Software für alle Office365 Kunden kostenfrei. (Facebook for Business ist auch in der Verbreitung) Slack muss hier deutlich mehr Funktionen nachlegen.
    VG

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