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Aktie Analyse

Cooper Companies Aktie Analyse

WKN
867409
Symbol
COO
Sektor
Gesundheit
Investor Relations
Investor Relations

Das Unternehmen Cooper Companies ist der weltweit größte Hersteller von Kontaktlinsen. Das US-amerikanische Unternehmen hat auch Vertriebszentren in Europa, über welche die Produkte in die ganze Welt vertrieben werden. Das Unternehmen unterteilt sich in die Tochtergesellschaften CooperVision und CooperSurgical.

Geschichte

1958: Gründung. Das Unternehmen wird als Martin H Smith gegründet, der Name wird jedoch drei Jahre später in Cooper Tinsley Laboratories geändert. Zu Beginn fokussiert sich das Unternehmen auf Hautpflegeprodukte.

1970-1990: Kontaktlinsen. Das heutige Kernsegment, die Herstellung von Kontaktlinsen, wird 1972 durch die Übernahme des britischen Unternehmens GlobalVision erschlossen. Hautpflegeprodukte. Diese erste Investition stößt eine Reihe von weiteren Übernahmen an. Das Unternehmen strukturiert in dieser Zeit zudem zwei Male um und ist so schließlich in CooperVision, Cooper Surgical und CooperVision Pharmaceuticals unterteilt. Letztere Tochtergesellschaft wird 2003 aufgelöst.

1990er: Skalierung. Das Unternehmen baut seine Produktionskapazitäten massiv aus und investiert in innovative Fertigungsprozesse, um die Marktposition auszubauen.

2000er: Expansion. Mit den wachsenden Produktionskapazitäten erweitert sich der Blick des Unternehmens über Nordamerika hinaus. Daher werden die Produkte von CooperVision auch in Europa und Japan an den Markt gebracht.
Parallel zu dieser Expansion führt CooperSurgical neue Produktkategorien ein. Es werden gynäkologische Instrumente und Verhütungsmittel angeboten.

2020: Spezialisierung. CooperVision beginnt mit der Herstellung torischer Speziallinsen, welche zur Korrektur von Astigmatismus eingesetzt werden.
CooperSurgical bringt Produkte für Samen-, Eizellen- und Blutbanken an den Markt. Dabei handelt es sich um Gerätschaften zur Kühlung und Lagerung der Proben.

Geschäftsmodell

Cooper Companies ist ein Gesundheitskonzern und heute in zwei Tochtergesellschaften geteilt:

1. CooperVision: 73,6 % der Umsätze

Diese Tochtergesellschaft ist global Marktführer in der Herstellung von Kontaktlinsen und den zugehörigen Produkten.

Das Unternehmen setzt auf innovative Technologie, die unternehmensintern von Experten für Optik, Optometrie und Materialwissenschaft entwickelt wird. Beispielhaft genannt werden kann hier das Silikonhydrogel-Material. Es reduziert die Reizung der Augen durch Austrocknen, ein klassisches Problem für Träger von Kontaktlinsen.

Jährlich werden mehrere Milliarden Kontaktlinsen hergestellt, die mittlerweile in über 100 Ländern verkauft werden.

Zu den Marken von CooperVision gehören Avaira vitality, MyDay und clariti.

2. CooperSurgical: 26,4 % der Umsätze

Der Fokus von CooperSurgical liegt auf Produkten für die Frauengesundheit, Reproduktion und Fruchtbarkeit. Diese werden an 30 Standorten weltweit vertrieben.

Im Segment der reproduktiven Pflege werden verschiedene Verhütungsmittel für Frauen sowie die Lagerung von Samenspenden angeboten. Letztere werden in der California Cryobank gelagert.

Eng mit diesem Bereich bildet die Fruchtbarkeitspflege ein weiteres Segment. Neben den angebotenen Medikationen und Untersuchungsgeräten werden auch Labordienstleistungen angeboten. Das Unternehmen begleitet die Kunden dabei, ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Aktuell hat das Unternehmen mehr als 10 Produktionsstandorte weltweit und beschäftigt global über 12.000 Angestellte.

Regional betrachtet sind die Umsätze noch stark vom Heimatmarkt, den USA, abhängig:

1. Vereinigte Staaten: 45,4 % der Umsätze

2. Europa: 32,5 % der Umsätze

3. Weitere: 22,1 % der Umsätze

Branche

Cooper Companies ist in der Gesundheitsbranche aktiv. Beide Tochtergesellschaften bieten den strategischen Vorteil, dass sie primär Produkte für den alltäglichen Gebrauch anbieten, nach denen der Bedarf sich weitgehend nicht zyklisch verhält.

Ein solides Management und moderne Produktionsprozesse sorgen dafür, dass CooperVision wächst schneller als der Kontaktlinsenmarkt.
Zwei primäre Konkurrenten des Unternehmens sind Johnson & Johnson sowie Boston Scientific. Coopers Vorteil besteht hier in dem klaren Fokus auf eine schmalere Produktpalette.