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Aktie Analyse

Prada Aktie Analyse

WKN
A0NDNB
Symbol
1913.HK
Sektor
Zyklischer-Konsum
Webseite
Prada
Investor Relations
Investor Relations

Geschichte

Die Geschichte Pradas selbst beginnt 1913. In diesem Jahr gründete Mario Prada das gleichnamige Modelabel zusammen mit seinem Bruder, Martino Prada.

1958 übernimmt die Tochter Marios die Führung. Im Jahr 1978 erbt die momentane Geschäftsführerin der Prada group, Miuccia Prada das Unternehmen zusammen mit ihren Geschwistern.

In den 90ern probierte Prada, wie man es von dem Konkurrenten LVMH kennt, andere Modelabel zu erwerben und diesen zum Wachstum zu verhelfen. Unter anderem wurden Anteile an Gucci, Fendi und Jil Sander erworben, diese wurden aber alle im Laufe der Jahre wieder abgestoßen, meist mit Verlusten. Seit dem Jahre 2002 wurde der Übernahmewahn reduziert. Seit 2007 besteht die Prada Group aus den oben genannten vier Marken, da sich auf das Wachstum dieser Kernmarken fokussiert werden soll, allen voran Prada.

2011 hatte die Prada Group dann den Börsengang.

Management

Miuccia ist nun zusammen mit Patrizio Bertelli, ihrem Mann, CEO. Dazu kommt, dass sie nach wie vor die Chefdesignerin von Prada ist, das heißt sie steckt weiterhin voll im Unternehmen. Mittlerweile nun seit über 40 Jahren. Miuccia und Patrizio sind ein gutes Team, da durch die beiden Kreativität und Unternehmertum verbunden wird. Der bekannte belgische Designer Raf Simons ist Co-Kreativdirektor seit 2020 und bringt neue Designeinflüsse in die Marke.

Branche

Die Prada Group ist in der Branche der Luxusgüter, im Speziellen der Herstellung und dem Verkauf von Luxuskleidung. In dieser Branche hat Prada generell viel Konkurrenz, sowohl im italienischen Markt, mit Marken wie Gucci, als auch international, zum Beispiel mit dem LVMH Konzern.

Typisch für die Branche ist die hohe Abhängigkeit der Ladengeschäfte. Zwar haben die meisten Marken eine Onlinepräsenz, aber die Kunden wollen diese teuren Kleidungsstücke nach wie vor lieber in Boutiquen kaufen, wo sie die Produkte fühlen und anprobieren können. Das sorgte in der Coronazeit für einen Umsatzrückgang in der gesamten Branche, allerdings besteht bei dem Shoppen von Luxusklamotten wohl ein Nachholbedarf, wie man im Jahr 2021 gesehen hat.

Geschäftsmodell

Prada

Das Label Prada selbst, hat mittlerweile eine breite Produktpalette. Von den ursprünglichen Lederwaren und Handtaschen, über eine Mens Kollektion, Parfums und einer sportlichen Linie. Die Hauptumsätze werden aber nach wie vor mit den drei Kernsegmenten, Lederwaren, Handtaschen und Schuhe. Prada hat mittlerweile auch einen Onlineshop, allerdings werden die großen Umsätze, wie bei der Branche üblich mit dem Ladengeschäft erzielt. Preislich ist Prada ganz oben angesiedelt.

Miu Miu

Auch Miu Miu ist für Damenklamotten bekannt. Die Idee war es mit etwas günstigeren Produkten und moderneren Designs eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Die neue Kollektion fand durch einige universelle Stücke auch Anklang bei männlichen Modeinteressierten. Miu Miu ist die zweitgrößte Marke der Prada Group mit 146 Boutiquen.

Curch´s

Church´s ist fokussiert auf maßgefertigte Lederschuhe. Sowohl Herren- als auch Frauenschuhe. Der Name Church´s steht nach wie vor für qualitativ sehr hochwertige Schuhe. Church´s selbst hat wenig Boutiquen, allerdings ist Church´s bei vielen Zwischenhändlern vertreten.

Car shoe

Car shoe ist, ähnlich wie Church´s, auch im Luxusschuhgeschäft tätig. Sie gehören seit 2001 zu Prada.

Die Kennzahlen und Zukunft von Prada

Wenn man den Markennamen Prada hört, denkt man erstmal an Qualität. Wenn man sich den Kursverlauf der Prada Aktie anschaut, lässt dieser allerdings etwas zu wünschen übrig, gerade wenn man ihn mit dem des Konkurrenten LVMH vergleicht. Erst seit drei Jahren geht es mit der Prada Aktie wieder einigermaßen bergauf. Nach dem Coronajahr, Ende 2020 hatte die Prada Aktie einen Kursanstieg von über 50%. Seitdem lief die Aktie seitwärts. Auch die Kennzahlen sprechen nicht für Prada. Das Umsatzwachstum ist sehr unregelmäßig und es besteht auch keine Gewinnkontuinität. Die Prada Group erzielt nur einen AlleAktien Qualitätsscore (AAQS) von 2/10. Was also möge wohlmöglich für ein Investment in Prada sprechen? Seit 2021 scheint es wieder bergauf zu gehen. Der Umsatz und der Gewinn der Prada Group sind im Vergleich zu 2019 angestiegen, trotz des Coronatals in 2020. Außerdem scheint der neue Co-Designer Raf Simons bei Prada seit 2020 wieder frischen Wind in die Designs von Prada zu bringen. Wie sich die Umsätze und Zahlen von Prada weiterentwickeln, bleibt zu verfolgen.