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AB InBev Aktienanalyse: Profitabelstes Konsumgüterunternehmen der Welt um 68% abgestraft

▲ AB InBev ist mit einem globalen Marktanteil von 27% der klare Marktführer im Biergeschäft. Hervorgegangen aus zahlreichen Übernahmen und Fusionen, verfügt AB InBev nun über 8 der 10 größten Biermarken der Welt. Die sich daraus ergebende Marktmacht ermöglicht Gewinnmargen von mehr als 30%. AB InBev erzielt einen operativen Gewinn von fast 20 Mrd. USD pro Jahr. Wahnsinn. Trotzdem wurde die Aktie hart abgestraft. Zu Recht oder wird sich der Kurs bald erholen?

Aktienanalyse AB InBev
ISIN BE0974293251
WKN A2ASUV
Hauptsitz Belgien
Preis 43 USD
Ausstehende Aktien 2.026 Mio.
Marktkapitalisierung 87.100 Mio. USD
Nettoverschuldung 85.000 Mio. USD
Enterprise Value 172.100 Mio. USD
Dividendenrendite 2,3%(2020)/4,7%(2021)
Datum 22.04.2020

Überblick: AB InBev ist der #1 Brauereikonzern der Welt

  • Enorme Marktmacht im Biergeschäft: Dem Unternehmen gehören 8 der 10 größten Biermarken der Welt, ganze 18 Marken mit einem Jahresumsatz von mehr als 1 Mrd. USD (darunter Budweiser, Bud Light, Corona, Beck's usw.) und in 7 der 10 größten Biermärkte der Welt ist AB InBev in der #1 Marktposition. Als Folge zahlreicher Übernahmen und Fusionen ist AB InBev mit großem Abstand zum Nr. 1 Brauereikonzern der Welt aufgestiegen.
  • Hohe Cashflow-Generierung: AB InBev erzielt eine operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) von 31%. Das Unternehmen arbeitet extrem profitabel, die Gewinnmarge kann nahezu jedes Jahr erhöht werden. Die enorme Marktmacht zahlt sich aus. Aufgrund der erreichten Größe kann das Unternehmen besonders günstig produzieren. Gleichzeitig können die Preise für die Top-Marken angehoben werden. Kein anderes Konsumgüterunternehmen erzielt mehr Gewinn als AB InBev.
  • Temporäre Probleme: Die langfristigen Aussichten sind intakt, aber kurzfristig gibt es einige Probleme. Schwellenländer-Währungen haben gegenüber dem Dollar abgewertet. Die Verschuldung ist hoch und muss abgebaut werden. Die Rohstoffpreise sind etwas gestiegen. Und dann gibt es noch das Problem der Coronakrise. Ohne geöffnete Bars, Restaurants, ohne Konzerte & Fußballspiele ist mit dem Außer-Haus-Geschäft ein wichtiger Absatzmarkt weggebrochen.
  • Aktie massiv abgestraft: Die Aktie kannte jahrelang nur eine Richtung: Nach oben. 2016 wurde das Rekordhoch von 133 USD (ca. 120 EUR) erreicht. Vier Jahre später gibt es das Unternehmen ganze 68% billiger. Das KGV liegt plötzlich im einstelligen Bereich. Wird AB InBev die Probleme lösen und mittelfristig neue Hochs erreichen? Ist die Aktie derzeit unter allen großen Konsumgüterunternehmen ein besonders preiswertes Schnäppchen? Wir finden es heraus.

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