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Update

Monster Beverage Update: Der nichtzyklische Wachstumskonzern, der profitabler ist als die meisten Tech-Konzerne

Monster Beverage Aktie und Aktienanalyse

WKN
A14U5Z
Symbol
MNST
Sektor
Nichtzyklischer Konsum
Kurs
89 USD, 79 EUR
Ausstehende Aktien
535 Mio.
Marktkapitalisierung
47,3 Mrd. USD
Enterprise Value
45,3 Mrd. USD
Hauptsitz
Corona (Kalifornien), USA
Nettoliquidität
2,0 Mrd. USD
Bruttomarge
59,2 %
EBIT-Marge
35,5 %
Gewinnmarge
30,6 %
Free Cash Flow-Rendite
2,8 %
Dividendenrendite
0,0 %
Datum
23.11.2021

Monster Beverage Aktie und Aktienanalyse

  • Nichtzyklische Konsumgüter sind ein tolles Investment für unsichere Zeiten. Viele Aktieninvestoren lieben nichtzyklische Konsumgüter, denn "gegessen und getrunken wird immer". Im Fall von Monster Beverage hat sich gezeigt, dass es stimmt. Auch in der Coronakrise waren die Getränke beliebt. Konsumenten greifen nämlich am liebsten zu den Marken, die sie kennen, wenn sie einkaufen.

  • Energy Drinks sind das Wachstumsgetränk schlechthin. Der Markt für Energy Drinks wächst mit rund 10 % pro Jahr, denn Energy Drinks bieten eine Lösung für den modernen Lebensstil. Viele Menschen schlafen zu wenig und wollen gegen ihre Müdigkeit kämpfen. Einige wollen auch mehr Leistung geben können. Getränke mit Zusätzen wie Koffein, Vitaminen etc. boomen deshalb. Von diesem Wachstum profitieren vor allem zwei Marken: Red Bull und Monster Energy.

  • Monster Beverage ist die weltweite #2 für Energy Drinks. Monster hat es geschafft, sich im Markt für Energy Drinks zu etablieren. Einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg war das Marketing über Sportveranstaltungen. Monster setzt nicht auf klassische Fernsehwerbung, sondern eine Markenbotschaft. Die extremsten Sportler werben für Monster Energy und sagen damit indirekt: "Du kannst mit Monster auch so gute Leistung bringen". Mittlerweile hat Monster Beverage sogar noch mehr Punkte, die für die Firma und ihre Marke sprechen.


  • Die Monster Beverage-Aktie ist ein Traum für Wachstumsinvestoren. Viele Investoren suchen überdurchschnittliches Wachstum. Monster Beverage ist eine der wenigen Aktien, die konstantes Wachstum im nichtzyklischen Konsumsektor bietet. Denn Monster Beverage wächst seit Jahren mit mehr als 10 % pro Jahr. Gleichzeitig ist die Firma mit einer EBIT-Marge von über 35 % profitabler als viele Technologiekonzerne. Das aktuelle KGV von nur 30 spricht auf jeden Fall für einen genaueren Blick in das Unternehmen. Erfahre in diesem Update, ob die Monster Beverage-Aktie ein kaufenswertes Investment ist.

Monster Beverage Update 2021

Vorstellung und Kurzüberblick

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Monster Beverage PDF

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Geschäftsmodell von Monster Beverage: Die Marke für alle, die Leistung geben wollen

Geschäftsmodell von Monster Beverage

Wer an Energy Drinks denkt, hat auch Monster Beverage im Kopf. Denn das Unternehmen aus den USA ist weltweit die Nummer 2 für Energy Drinks nach Red Bull mit rund 39 % Marktanteil (Red Bull: 43 %). Monster Beverage produziert Energy Drinks unter verschiedenen Marken, von denen die Monster-Marke die mit Abstand größte und bekannteste ist. Aber zu Monster Beverage gehören auch kleinere Marken wie Reign, Relentless, Burn, Gladiator und NOS. Das Geschäft konzentriert sich überwiegend auf den US-Markt, wo 67 % der Umsätze entstehen. International werden 33 % der Umsätze erwirtschaftet

Monster Beverage ist eine Firma, die sich erheblich von anderen Firmen in der Süßgetränke-Branche unterscheidet. Firmen wie Coca-Cola oder PepsiCo setzen viel auf klassische Werbung. Monster setzt dagegen hauptsächlich auf Veranstaltungen und Sponsoring. Monster sponsert vor allem Sportler von "extremen" Sportarten, die die Marke nach außen repräsentieren. Darunter zählen zum Beispiel BMX, Motocross, Snowboarding, Powerlifting, Formel 1, MMA und mittlerweile auch eSports. Die Marketingstrategie hat dafür gesorgt, dass Monster unterbewusst als aktives Getränk wahrgenommen wird.

Die Lieferkette von Monster ist eine weitere Besonderheit. Monster hat seinen Aromalieferanten AFF übernommen und integriert. Monster entwickelt und produziert seine eigenen Geschmackssorten. Aromahersteller haben eine starke Machtposition in der nichtzyklischen Konsumgüterbranche, deshalb ist dieser Schritt sehr attraktiv. Auf der anderen Seite hat Monster seinen Vertrieb praktisch vollkommen abgegeben. 2014 ist Coca-Cola mit 2 Mrd. US-Dollar bei Monster Beverage eingestiegen und arbeitet seitdem mit Monster zusammen. Monster hat Zugriff auf das Vertriebsnetz von Coca-Cola. Coca-Colas Abfüllwerke füllen auch für Monster Beverage ab und Coca-Colas Großhändler verkaufen die Produkte für Monster Beverage an den Einzelhandel. Monster Beverage ist also praktisch nur noch in der Produktentwicklung sowie im Marketing aktiv und sichert sich damit den profitabelsten Teil der Wertschöpfungskette.

Monster Beverage bleibt trotz kleiner Steine auf dem Wachstumsweg

Monster kann aufgrund der Lieferkrise nicht so viel verkaufen, wie möglich wäre

2021 ist das Jahr der Coronafolgen. 2020 stand die Welt still und viele Unternehmen hatten plötzlich mit weniger Nachfrage zu kämpfen. Das alles normalisierte sich bis Ende 2020 und die Nachfrage nach vielen Produkten hat sich stark erhöht. Viele Firmen erlebten in den letzten Monaten Umsatzrekorde und hatten plötzlich das Problem, dass es zu wenig Rohstoffe gibt. Viele Rohstoffe sind teurer geworden und viele Vorprodukte verzögern sich in der Lieferung. Auch Monster Energy erlebt das. Sie haben ihren wichtigsten Lieferanten AFF aufgekauft und können so 100 % unabhängig vom Wettbewerb Sirup für ihre Energy Drinks herstellen. Aber die Dosen für Energy Drinks werden aus Aluminium hergestellt und hier gibt es einen Engpass. Deshalb kann Monster Beverage derzeit weniger Dosen produzieren als eigentlich geplant und dadurch auch weniger Umsätze erwirtschaften als geplant. Ich selbst kaufe zum Beispiel gerne mal neue Monstersorten in Luxemburg in einem Grenzmarkt, der viele Produkte aus anderen Ländern importiert. Dort hängt seit Monaten ein Hinweis, dass es bei einigen Produkten zu Lieferengpässen kommt. Bei Monster-Dosen ist der Lieferengpass mitunter am größten. Hier gibt es etwa die Hälfte des Sortiments nicht mehr.

So eine Lieferkrise klingt im ersten Moment dramatisch, aber für einen langfristigen Investor hat sie kaum Relevanz. Denn jede Lieferkrise wird sich irgendwann auflösen. Für Aluminiumdosenhersteller wird es immer attraktiver, ihre Produktion hochzufahren. Gleichzeitig bestellen einige Getränkehersteller weniger Dosen. In wenigen Monaten könnte sich die Krise bereits in Luft aufgelöst haben. Aber was für Monster bleibt, ist der wachsende Markt für Energy Drinks. Energy Drinks treffen den Puls der Zeit. Koffein ist eine legale Droge, die es möglich macht, dass wir lange Nächte durchfeiern und tagsüber fit sind. Viele Leute trinken gerne Kaffee, aber genügend Leute mögen den Geschmack auch nicht und trinken lieber Energy Drinks. Langfristig sind beide Produkte einer der größten Wachstumsmärkte in der Getränkebranche und Monster wird davon langfristig profitieren. Der Markt wächst nämlich mit 9,7 % pro Jahr.

▲ In 2020 und 2021 gab es einen starken Anstieg der Nachfrage nach Aluminium-Dosen und gleichzeitig steigende Aluminium-Preise. Die Rohstoffproduzenten und Dosen-Lieferanten können nicht schnell genug reagieren, wodurch es zu Produktionsstops und höheren Materialkosten kommt. Für Monster ist das eine problematische Situation, da sie ihre Produkte hauptsächlich in Dosen verkaufen und nicht wie Coca-Cola auf andere Gefäße wechseln können. Allerdings ist es ein eher kurzfristiges Problem. Die Nachfrage nach Energy Drinks steigt kontinuierlich. Sobald die Lieferschwierigkeiten gelöst sind, ist Monster Beverage wieder auf dem Wachstumspfad.

Monster nutzt den Limited Viral Hook, um den Umsatz deutlich zu steigern

Die Lieferkrise belastet Monster kurzfristig, aber Monster hat einen langfristigen strategischen Vorteil, der dafür sorgt, dass sie immer weiterwachsen. Ich kenne Monster bereits seit mehr als 13 Jahren. Damals war Monster die Marke mit den großen, schwarzen Dosen und dem grünen M als Logo. Mittlerweile gibt es Monster in allen Farbvariationen. Es fing damals mit Monster Juiced an: Schwarze Dose, gelbes Logo. Dann kamen Versionen wie Monster Rehab und Monster Zero Sugar auf den Markt. Seit einigen Jahren kommen jedes Jahr neue Sorten auf den Markt und alte Sorten verschwinden dafür wieder. Es gibt nur wenige Sorten, die dauerhaft im Handel bleiben wie die klassische Dose mit dem grünen M.

Diese Strategie nennt sich "Limited Viral Hook" und wenn man sie richtig anwendet, ist sie extrem erfolgreich. Eine Konsumfirma hat das Problem, dass sich die Konsumenten irgendwann an ihr Produkt gewöhnt haben und der Umsatz nicht mehr wächst. Wir können nicht einfach jedes Jahr 5 % mehr Coca-Cola trinken. Eine beliebte Strategie ist es, dass man seine Marke zu einer Premiummarke umbaut. Man verbessert das Produkt und die Marke. Dadurch kaufen die Kunden nicht mehr Getränke, aber sie kaufen teurere Getränke. Monster Beverage ist allerdings in einer sehr guten Position, denn die meisten Leute trinken nur gelegentlich einen Energy Drink. Diese Kunden muss man also überzeugen, dass sie mehr Monster Energy trinken.

Deshalb bringt Monster ständig neue Editionen mit neuen Geschmackssorten auf den Markt. In 2020 hatte Monster Beverage bereits 74 verschiedene Monster-Sorten auf dem Markt. Allein 11 davon kamen nur in 2020 auf den Markt. Dazu zählen Energy Drinks in allen verschiedenen Geschmacksrichtungen, aber auch Produkte auf Kaffee- sowie Teebasis, Elektrolytgetränke und sogar Proteingetränke. Die Idee hinter den meisten Produkten ist, dass wir als Konsumenten das neue Getränk im Supermarkt entdecken und einfach mal mitnehmen, um es zu probieren. Eventuell finden wir ein neues Lieblingsgetränk. Ich habe zum Beispiel das Juiced Monster Mango Loco für mich entdeckt. Das Resultat ist, dass du und ich dadurch grundsätzlich öfter Monster kaufen — auch die Dose mit dem grünen M. Denn die Marke bleibt uns im Gedächtnis und wir nehmen sie als etwas Neues wahr. Es gibt nur wenige Marken, die diese Strategie so erfolgreich umsetzen wie Monster. Ein weiteres Beispiel ist Oreo, die teilweise sogar nur das Design ihrer Verpackungen und Produkte verändern.

▲ Monsters größte Hebel sind das Coca-Cola Logistiknetz, das Sportmarketing und die kontinuierliche Erneuerung der Produktpalette. Gerade der Limited Viral Hook hat in den letzten Jahren stark zugenommen und sorgt dafür, dass Monster weiterhin stark wächst.

Vergleich mit Getränkeherstellern

Unternehmen Monster Beverage Coca-Cola PepsiCo Keurig Dr Pepper
Logo
WKN A14U5Z 850663 851995 A2JQPZ
Marktkapitalisierung in Mrd. USD 47,3 238,1 226,5 49,9
Umsatz 2020 in Mio. USD 4.599 33.014 70.372 11.618
Umsatzwachstum 3J 10,9 % -3,0 % 3,5 % 35,4 %*
EBIT 2020 in Mio. USD 1.633 9.957 10.807 2.891
EBIT-Marge 2020 35,5 % 30,2 % 15,4 % 24,9 %
KUV 2022 7,9 5,9 2,8 3,8
KGV 2022 29,7 22,6 24,7 22,0
Dividendenrendite 0,0 % 3,1 % 2,6 % 2,1 %
Fokus
  • #2 Energy Drink-Hersteller weltweit
  • Keine eigene Produktion der Produkte
  • Marken: Monster, Reign, Relentless, Burn, Fury, Gladiator
  • #1 Getränke-Hersteller weltweit
  • Keine eigene Produktion der Produkte
  • Marken: Coca-Cola, Fanta, Sprite, Dasani, vitamin water, BODYARMOR
  • #2 Lebensmittel weltweit
  • #2 Getränke weltweit
  • Eigene Produktion der Produkte
  • Marken: Pepsi, 7UP, Mountain Dew, Doritos, Lay's
  • #1 USA für Single-Kaffeesysteme
  • #3 Softdrinks USA
  • Eigene Produktion der Produkte
  • Marken: Dr Pepper, Sunkist, Canada Dry, A&W Root Beer, Schweppes, Green Mountain, Keurig

*Keurig Dr Peppers Umsatz ist so stark gestiegen, da das Unternehmen mit Keurig fusioniert wurde.

Bewertung der Monster Beverage-Aktie: Faire Bewertung für Wachstum

AAQS: Monster Beverage erzielt 10 / 10 Punkten im AlleAktien Qualitätsscore

▲ Monster Beverage ist ein 10 / 10 Punkten Unternehmen im AlleAktien Qualitätsscore (AAQS). In den letzten 10 Jahren konnte Monster Beverage seine Umsätze und Gewinne mit über 10 % pro Jahr steigern und sollte es auch in Zukunft schaffen. Gleichzeitig hat das Unternehmen nie einen Gewinnrücksetzer erlebt und setzt seine Bilanzwerte sehr rentabel ein. Am besten gefällt mir die Nettoliquidität von 2 Mrd. US-Dollar. Monster Beverage hat ungefähr 5 % des aktuellen Marktwerts in der Bilanz direkt zur Verfügung. Sie können damit praktisch 5 % der Aktien auf einen Schlag aufkaufen oder in den Ausbau ihrer Marken investieren.

AlleAktien DCF- und FMV-Modell

AlleAktien DCF-Modell (Discounted Cashflow Modell) und FMV-Modell (Future Multiple Valuation Modell)

AlleAktien DCF-Modell als Excel-Datei herunterladen »

Im AlleAktien DCF-Modell ist meine Annahme, dass Monster Beverage in den kommenden Jahren um durchschnittlich rund 10 % pro Jahr wächst. Mit dem Limited Viral Hook und dem allgemeinen Marktwachstum sehe ich Monster auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Durch die steigende Absatzmenge von Monster sowie die Fokussierung auf die Marke Monster Energy und in Zukunft auch Reign als Sportgetränk sollte Monster Beverage seine operative Marge langfristig auch auf bis zu 40 % der Umsätze steigern können. Mit diesen Annahmen erreicht Monster Beverage eine Renditeerwartung von 10 % pro Jahr.

Im AlleAktien FMV-Modell habe ich als zusätzliche Annahme hinzugefügt, dass Monster Beverage in Zukunft mit einem KGV von 25 bewertet wird. Das liegt deutlich unter dem historischen Durchschnitt von 25. Ich halte diesen Wert für relativ konservativ, da das Unternehmen nach wie vor konstant wächst. Aber ich möchte lieber etwas zu vorsichtig schätzen, da Monster hauptsächlich auf eine Marke vertraut. Ich gehe außerdem davon aus, dass Monster 50 % seiner Gewinne in Form von Aktienrückkäufen an die Aktionäre ausschütten wird. Mit diesen Annahmen erreicht Monster Beverage ebenfalls eine Renditeerwartung von 10 % pro Jahr.

▲ Die Monster Beverage-Aktie schneidet im DCF- und FMV-Modell recht gut ab. Die aktuelle Bewertung ist definitiv nicht billig, aber das Unternehmen ist fair bewertet. Das ist bei solchen Qualitätsunternehmen eher selten der Fall. Ich sehe persönlich die Renditeerwartung von Monster insgesamt sogar etwas höher bei 11 % pro Jahr, da die unternehmerische Qualität so hoch ist und Monster einer der wenigen Fast Grower bei nichtzyklischen Konsumgüterunternehmen ist.

Renditeerwartung in Abhängigkeit vom Einstiegskurs

Renditeerwartung in Abhängigkeit vom Einstiegskurs

Je niedriger der Einstiegskurs, um so höher die langfristige Renditeerwartung

Einstiegskurs Renditeerwartung pro Jahr
50 USD 17,7 %
60 USD 15,6 %
70 USD 13,8 %
80 USD 12,3 %
90 USD 11,0 %
100 USD 9,8 %
110 USD 8,8 %
120 USD 7,9 %
130 USD 7,0 %
140 USD 6,2 %
150 USD 5,5 %
160 USD 4,8 %
170 USD 4,2 %
180 USD 3,6 %
190 USD 3,0 %

Fazit zu Monster Beverage: Begehrte, kaufenswerte Wachstumsaktie im nichtzyklischen Konsumsektor

Ich halte die Monster Beverage-Aktie für kaufenswert

Monster Beverage ist die weltweite Nummer 2 für Energy Drinks. Im Markt für Energy Drinks hat sich ein Duopol zwischen Monster Beverage und Red Bull gebildet, in das kaum ein anderes Unternehmen eintreten kann. Beide Unternehmen haben eine etablierte Marke aufgebaut und können dadurch ihre Dosen zu attraktiven Preisen verkaufen. Deshalb hat Monster Beverage eine unglaubliche EBIT-Marge von über 35 %.

Monster Beverage ist ein sehr attraktives Unternehmen durch seine Marketing- und Vertriebsstrategie. Sie vermarkten ihre Produkte über Sportsponsorings. Hierdurch haben die Produkte ein starkes Image. Außerdem setzt Monster Beverage auf Coca-Colas Vertrieb- und Abfüllnetz. Das ermöglicht es Ihnen, sich nur auf die Entwicklung der Marke zu konzentrieren.

Mir gefällt Monster Beverage als Konsumfirma sehr gut. Sie haben eine der wertvollsten Getränkemarken der Welt aufgebaut, die sogar andere etablierte Marken wie Pepsi in den Schatten stellen könnte. Das zeigt sich daran, dass sie auf den Limited Viral Hook als Marketingmaßnahme setzen können und so ihren Umsatz kontinuierlich steigern. Ich finde die Aktie bei einer aktuellen Renditeerwartung von 11 % pro Jahr beim Kurs von 89 USD kaufenswert.


Liebe Grüße,
Benjamin Franzil
AlleAktien Partner

Über den Autor

Benjamin Franzil

AlleAktien Partner und Aktienanalyst. Benjamins Fokus liegt auf den Branchen Luxusgüter, Restaurants und Halbleiter. Er war vorher bei Infineon in der Digitalisierung und Forschungsstrategie angestellt und hat an der Hochschule Trier Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Seine Strategie ist, in Aktien mit den tiefsten Burggräben und stärksten Marken zu investieren — vorzugsweise Dividendenaktien.

Transparenzhinweis und Haftungsausschluss: Die Autoren haben diesen Beitrag nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, können die Richtigkeit der angegebenen Daten aber nicht garantieren. Es findet keinerlei Anlageberatung von AlleAktien oder den für AlleAktien tätigen Autoren statt, dieser Beitrag ist eine journalistische Publikation und dient ausschließlich Informationszwecken. Die Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapieres dar. Der Kauf von Aktien ist mit hohen Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet. Deine Investitionsentscheidungen darfst du nur nach eigener Recherche und nicht basierend auf den Informationsangeboten von AlleAktien treffen. AlleAktien und die für AlleAktien tätigen Autoren übernehmen keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die durch Verwendung unserer Informationen entstehen. Der Autor hält derzeit Aktien von Monster Beverage.

Quellen & weiterführende Literatur

Beschreibung Link
Monster Beverage-Geschäftsberichte: Finanzdaten zu Monster Beverage
Monster Beverage: Geschäftsbericht (Geschäftsjahr 2020)
Informationen zu Aluminium-Dosen-Exporten
LME: Aluminium-Preis
Research and Markets: Informationen und Daten zum Energy Drink-Markt
Forbes: Marktanteil Dr Pepper
Beverage Industry: Größenvergleich Getränkehersteller 2019
T4 Labs: Marktanteile Energy Drink-Hersteller 2020

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