Bundesobligation (Bobls)

Bundesobligationen (Bobls) sind mittelfristige Schuldverschreibungen (Anleihen) und damit verzinsliche Wertpapiere, die von der Bundesrepublik Deutschland über die Bundesrepuplik Deutschland – Finanzagentur GmbH als Staatsanleihen herausgegeben werden. Bundesobligationen sind damit neben den Steuereinnahmen eine Art und Weise, wie sich die Bundesregierung finanziert.

Bundesobligationen sind an der Börse notiert und handelbar. Neben den Zinserträgen von der Bundesrepublik können auch Kursgewinne und -verluste eingefahren werden.

Die Emission erfolgt immer über eine Auktion (sogenanntes Tendering oder Tender-Verfahren), an der nur akkreditierte Großbanken mitbieten können. Diese Banken verkaufen die Bundesobligationen dann an andere Banken, Institutionelle Anleger und Privatanleger an den deutschen Börsen weiter. Dies geschieht unmittelbar nach Erwerb.

Die Laufzeit beträgt 5 Jahre, Bundesobligationen sind also ein mittelfristiges Finanzinstrument. Neue Bundesobligationen werden jährlich im Februar, April und Oktober ausgegeben. Die genauen Ausgabedaten werden wenige Wochen zuvor von der Finanzagentur GmbH bekannt gegeben.

 

Quelle: Offizielle Seite der Bundesrepublik Deutschland zu Bundesobligationen

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