Dividendenaristokraten

Als Dividendenaristokrat werden börsennotierte Unternehmen bezeichnet, die mindestens 25 Jahre in Folge ihre Dividende erhöht haben. Der Begriff stammt aus den USA. Hier hat das Unternehmen Standard&Poor’s (S&P) im Jahr 2005 einen Index eingeführt, der die Dividendenaristokraten aus dem S&P 500 abbildet: Der S&P 500 Dividend Aristocrats Index.Dieser hat in den letzten 10 Jahren höhere Renditen verzeichnet als der S&P 500 Index.

 

Der Grund für die Dividendenaristokraten-Überrendite

Die Begründung für diese starke Performance liegt in der Auswahl der enthaltenen Aktien. Ein Unternehmen, das in der Lage ist, mindestens 25 Jahre eine Dividende zu zahlen und diese auch stets zu erhöhen, weist viele Qualitätsmerkmale auf. Es ist profitabel, wächst kontinuierlich und agiert langfristig. Das Geschäftsmodell hat sich über viele Jahre bewährt, denn Unternehmen die lange keine steigenden Gewinne verzeichnen, können auch nicht auf Dauer die Dividende erhöhen.

Unternehmen, die diese Voraussetzung also erfüllen, haben auch gute Chancen, das Wachstum in Zukunft fortsetzen zu können. Auch ist die Dividende dieser Unternehmen planbar, da sie oft vom Management geglättet wird. In guten Jahren wird die Dividende nicht stark erhöht. Es werden vielmehr Reserven gebildet, um in Zukunft auch bei phasenweise schwächeren Erträgen die Dividendenzahlung zu gewährleisten. Bekannte Dividendenaristokraten sind beispielsweise: McDonald’s, 3M, Johnson&Johnson, Coca-Cola, Procter&Gamble, Pepsi, AT&T und viele mehr.

Nicht umsonst erreichen viele Dividendenaristokraten auch im AAQS eine Bewertung von 9 oder 10 Punkten.

 

 

 

 

 

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