Daytrading

Hinter dem Begriff „Daytrading“ oder auch „Intraday-Handel“ verbirgt sich der Handel von Finanzinstrumenten innerhalb eines Geschäfts- bzw. Börsentages. Hierbei werden Positionen innerhalb eines Handelstages eröffnet und auch wieder geschlossen. Ziel ist es, von kurzfristigen Schwankungen am Markt (Volatilität) zu profitieren.

Die Kursschwankungen innerhalb eines Tages sind meist sehr gering. Daher wird beim Daytrading oft mit Hebeln gearbeitet, die die geringe Volatilität potenzieren und somit den potenziellen Gewinn, aber auch Verlust, steigern. In der Praxis handelt es sich beim Daytrading meist um den Handel mit Aktien, Devisen (Währungen) oder Futures (Termingeschäfte).

Der Daytrader hat grundsätzlich die Wahl entweder eine sog. „Long-Position“ (Spekulation auf steigende Kurse) oder eine „Short-Position“ (Spekulation auf fallende Kurse) auf einen Basiswert zu eröffnen.

Daytrading: Technische Ausrüstung

Um Daytrading effektiv betreiben zu können, bedarf es einer hohen Marktkenntnis und Entscheidungsfreudigkeit, da diese Art des Handels äußerst dynamisch ist. Des Weiteren muss für das Daytrading eine gute technische Hardwareausrüstung gewährleistet sein, da die Marktdynamik schnelle Handlungsfähigkeit voraussetzt. Für einen Daytrader eignet sich für die Visualisierung des Kursverlaufes ein sog. „Kerzen-Chart“ besonders gut. Dieser zeigt die Kauf- bzw. Verkaufssituation am Markt in sehr kurzen Zeitintervallen nach einem sehr einfachen Konzept.

Passendes Equipment, um überhaupt schnell genug handeln zu können (z.B. Bloomberg Terminal), kostet mehrere tausend Euro pro Monat.

Daytrading Risiken

Durch die hohe Anzahl an Trades entstehen hohe Transaktionskosten. Diese müssen durch die Gewinne refinanziert werden. Durch die eingesetzten Hebel besteht ein hohes Liquiditätsrisiko. Daytrading ist in aller Regel nicht für Privatanleger geeignet.

 

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