Limit Order

Die Limit Order bietet als Gegenstück zur Market Order die Möglichkeit, eine Aktie nur zu einem ausgewählten Preis kaufen oder verkaufen zu können. Die Transaktion wird also erst getätigt, wenn der Aktienkurs an der ausgewählten Börse das Limit erreicht.

  • Ein Kauf wird nur ausgeführt, wenn der Kurs das Limit erreicht oder unterschreitet.
  • Ein Verkauf wird nur ausgeführt, wenn der Kurs das Limit erreicht oder überschreitet.

 

Limit Order: Vorteile

Durch die Nutzung einer Limit Order hat ein Investor die Kontrolle und ist nicht den, teils nachteiligen, Ausführungskursen einer Market Order ausgesetzt. Sie bietet Sicherheit, dass die Aktie in jedem Falle nur zum gesetzten Kurs gekauft oder verkauft wird. Dies ist besonders bei sehr volatilen oder illiquiden Aktien von Vorteil. Hinzu kommt, dass die Aktie nicht durchgehend beobachtet werden muss, um eine Kaufgelegenheit abzupassen.

 

Limit Order: Nachteile

Es kann allerdings auch passieren, dass der Kurs das Limit nie erreicht und die Order somit nicht ausgeführt wird. Es gibt daher keine Garantie für eine erfolgreiche Transaktion. Die Geltungsdauer einer Limit Order kann meist gewählt werden. Erreicht der Kurs das Limit während dieser Zeit nicht, verfällt die Order.

 

Limit Order: Kosten

Die Kosten für eine Limit Order fallen erst bei erfolgreicher Ausführung an. Das Setzen und Löschen einer Order ist bei den meisten Online-Brokern kostenlos.

Bei einer Limit Order an deutschen Börsen fallen bei den bekannten Online-Brokern die normalen Transaktionskosten an. Diese setzen sich aus dem Orderentgelt des Brokers sowie einem börsenplatzabhängigen Entgelt zusammen. Beim Kauf deutscher Namensaktien wird zudem eine Gebühr für die Eintragung ins Aktienregister fällig. An ausländischen Börsen und bei einigen Brokern können zudem zusätzliche Kosten anfallen. Für eine genaue Übersicht bieten die meisten Broker eine genaue Auflistung der Ordergebühren an.

 

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