Milton Friedman (Wirtschaftswissenschaftler, Ökonom)

Milton Friedman (1912-2006) war einer der bekanntesten und prägendsten US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler der jüngeren Vergangenheit. Seine Haupttätigkeit umfasste die Bereiche Statistik, Mikro- und Makroökonomie sowie Wirtschaftsgeschichte. Zudem befasste er sich mit der Konsumanalyse und der Geldtheorie.

Milton Friedman liebt den freien Markt

Er war Verfechter des freien Marktes, des Monetarismus und betonte zugleich stets die Nachteile staatlicher Eingriffe ins Wirtschaftsgeschehen. Als großer Gegenspieler von John Maynard Keynes (1883-1946) lehnte er dessen antizyklische Maßnahmen der Fiskalpolitik ab und hob die Bedeutung der Geldpolitik hervor, welche der wichtigste Faktor für ein stabiles Wirtschaftswachstum sei. Das Eingreifen von Regierung und Zentralbank in die Konjunkturpolitik wären langfristig nicht von Erfolg gekrönt. Nur eine konstante Ausweitung der Geldmenge könne Konjunkturschwankungen verhindern und einen sich über Angebot und Nachfrage selbstregulierenden Markt herstellen.

Milton Friedman liebt die Freiheit

Die Freiheit des Einzelnen war für Friedman das höchste Gut, welches nur erlangt werden könne, wenn sich der Staat auf ein Minimum an Aufgaben beschränkt. Dazu gehören die Verteidigung des Landes und die Aufsicht zur Einhaltung geltender Gesetze. Zudem forderte er die Abschaffung des staatlichen Führerscheins, staatlicher Altersvorsorge, des sozialen Wohnungsbaus, des Mindestlohns und von Arztlizenzen. Des Weiteren war er für die Legalisierung von Drogen, der Abtreibung und der Prostitution, weil all dies zur Freiheit beitragen würde.

 

Milton Friedman, bekannte Werke:

  1. Kapitalismus und Freiheit (1962)
  2. Die Rolle der Geldpolitik (1968)
  3. Die optimale Geldmenge (1969)
  4. Chancen, die ich meine (1980) (10-teilig als Serie verfilmt)

 

 

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