Vermögensverwaltung (Wealth Management)

Die Vermögensverwaltung (englisch: Wealth Management, Asset Management) ist eine Dienstleistung, bei der sich Anlageexperten um das Vermögen eines Klienten kümmern. Dies beinhaltet umfassende Beratung zu verschiedenen Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien, …) und unter ständiger Berücksichtigung der konkreten Kundenbedürfnisse (Erbe, Familienunternehmen, Stiftungen, Steuerplanung, …).

Im Gegensatz zur Finanz- oder Anlageberatung werden bei der Vermögensverwaltung nicht nur Anlageratschläge (Beratung) erteilt, sondern Anlageentscheidungen auch eigenständig durch den Vermögensverwalter getroffen.

Bei der Verwaltung von Privatvermögen spricht man von Wealth Management, bei der Verwaltung von Stiftungs- oder Institutionellem Vermögen hingegen von Asset Management. Zu Deutsch bezeichnet man beides als Vermögensverwaltung.

Was ist wichtig bei der Vermögensverwaltung?

  1. Vertrauen in den Kundenberater. Vertrauen ist bei der Vermögensverwaltung das A und O, denn im Notfall muss der Anlageberater Investmententscheidungen alleine treffen und entscheiden, wer die Vollmachten zum Vermögen bei einer Erbstreitigkeit oder Nachfolge erhält. Es ist daher unabdingbar, dass der Berater absolute Integrität und Ehrlichkeit aufweist, und den Kunden sehr gut kennt.
  2. Ganzheitliche Beratung mit Kundenfokus. Es ist wichtig, dass der Klient komplett verstanden wurde: persönliche Situation, Vermögen, Steuern, Wohnsitz, Frauen und Kinder, Einnahmen und Ausgaben sowie Bedürfnisse, Ambitionen und Anlageziele. Nur so kann ein optimales Portfolio entworfen werden, das im Interesse des Kunden liegt, und die Ziele bestmöglich erreicht.
  3. Ehrliche und transparente Gebühren. Es ist wichtig, dass keine Interessenkonflikte bezüglich den empfohlenen Produkten vorliegen. Bei Großbanken wie UBS und Wells Fargo werden in der Regel nur eigene Produkte empfohlen, bei denen die Bank großzügig mitverdient. Dies ist in den wenigsten Fällen im Interesse der Kunden, da die bankeigenen Produkte häufig die teuersten sind. Eine Bank würde nie einen kostengünstigen ETF oder einen kostengünstigen Online-Broker (Robinhood, DeGiro, comdirect, …) empfehlen, obwohl dies für den Kunden hin- und wieder die beste Option ist.

 

 

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