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Wertpapierkennnummer WKN und ISIN

Die Wertpapierkennnummer ist eine in Deutschland verwendete Nummer zur eindeutigen Identifikation von Wertpapieren (Aktien, Anleihen, ETFs, Zertifikate, …). Sie besteht aus 6 Ziffern: Zahlen oder Buchstaben. Die Buchstaben „I“ und „O“ sind ausgeschlossen, um Verwechslungen mit den Zahlen 1 und 0 vorzubeugen.

Alle börsengehandelten Papiere müssen eine WKN haben. Es gibt jedoch ein nicht-notierte Wertpapiere, die keine WKN haben.

Entscheidender Vorteil: Leichte Suchbarkeit

Nur dank der WKN kann man eindeutig Papiere finden. Wenn man beispielsweise bei seinem Online-Broker nach einer bestimmten WKN sucht, wird man genau ein Ergebnis zurück bekommen.

Bei dem Börsengang von Snapchat (Snap Inc.) haben viele Privatanleger nach „Snap“ im Onlinebroker gesucht und das erste Ergebnis gekauft, mit fatalen Folgen: Sie haben ein völlig anderes Unternehmen gekauft: Snap On. Snap On wurde alphabetisch vor Snap Inc. angezeigt.

Oft hat man das Problem, dass bei der Suche nach dem Wertpapier-Namen gleich 5, 10, oder 20 Ergebnisse angezeigt werden. Einfacher ist es, nach der WKN zu suchen.

 

Unterschied WKN und ISIN

Sowohl WKN und ISIN gibt es, um Wertpapiere eindeutig identifizieren zu können. Die WKN ist in Deutschland üblicher, und die ISIN ist international üblicher. Beide sind jedoch eindeutig und gültig. In Deutschland unterstützen einige Banken oder Web-Portale nur die WKN.

 

„Valor“ in der Schweiz, ISIN in Österreich

In der Schweiz wird die sog. „Valor“ oder „Valorennummer“ an Wertpapiere statt der WKN vergeben. Auch sie ist eindeutig und besitzt ein ISIN-Pendant. Sie ist aktuell 8-stellig und besteht nur aus Zahlen. Es ist anders als die WKN eine fortlaufende Zahl. Mit jedem neuen Wertpapier erhöht sich die Zahl um 1.

In Österreich wird mittlerweile nur noch die internationale ISIN-Nummer vergeben.

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