fbpx

Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

BASF Aktienanalyse: Das beliebte DAX-Unternehmen im Check

12 Antworten

  1. danny sagt:

    Hallo Jonathan,

    eine sehr gelungene Analyse zur BASF. Die machst einen wahnsinns Job. Ganz großes Lob.
    Gut gefällt mir auch der alleAktien Qualitätsscore. Bei den vorhergegangenen Analysen zu SAP, Henkel und Fresenius gab es den noch nicht, oder? Könntest du dies eventuell noch nachziehen?

    Viele Grüße,
    danny

  2. SuSler sagt:

    Hallo Jonathan,

    wie gewohnt eine super Analyse die wirklich Spaß zu lesen macht. Danke dafür!

    Ich habe eine allgemeine Frage zu den Werten, die Du berechnest. Wenn ich das richtig sehe dann hast Du Umsatz- und EBIT-Wachstum mit dem harmonischen Mittelwert berechnet. Kannst Du kurz beschreiben warum Du diesen Mittelwert verwendest und nicht beispielsweise den Geometrischen Mittelwert? Im Beispiel von BASF liegt das GEOMITTEL des EBIT auf 10 Jahre bei 1,5%, während der normale MITTELWERT wie von Dir ja auch geschrieben bei 7,6% liegt. Das ist ja schon ein ganz schöner Unterschied. Ich habe in der Vergangenheit lange überlegt welche Berechnungsmethode ich verwende. Wenn man sich die Erklärungen der beiden Varianten im Netz so durchliest dann wird immer darauf hingewiesen, dass GEOMITTEL gerade für Wachstumsraten verwendet werden sollte. Mich würde interessieren wie Du das siehst und was aus Deiner Sicht eher für den normalen Mittelwert spricht.

    Da ich mir Sicher bin das von Dir eine gewohnt schlüssige und ausführliche Antwort kommen wird, danke ich Dir dafür schon mal im Vorfeld. 😉

    Viele Grüße,
    Karsten

    • Hallo Karsten,

      eine wirklich gute Frage. Darüber habe ich mir bereits länger Gedanken gemacht: Beim GEOMITTEL habe ich lediglich einen Startwert und einen Endwert. Nehmen wir mal an, man untersucht ab 2008-dann wirkt das Wachstum auf 10 Jahre sehr gering. Im nächsten Jahr wäre dann 2009 die Startbasis und plötzlich scheint das Unternehmen wie verrückt zu wachsen. Obwohl sich am Unternehmen ja nichts verändert hat, ich habe in diesem Fall einfach ein günstigeres Basisjahr. Beim Mittelwert hingegen hat das Wachstum zwischen jeder Periode einen Einfluss.

      Ich weiß, da gibt es viel Pro und Contra auf jeder Seite. Vielleicht gehe ich irgendwann einfach dazu über, das GEOMITTEL zu verwenden, aber als Basis den Mittelwert von 2007,2008 und 2009 zu verwenden. Das kann ich mir gut vorstellen.

      Liebe Grüße, Jonathan

      • SuSler sagt:

        Hallo Jonathan,

        vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich glaube da haben wir jetzt von zwei verschiedenen GEOMITTEL Varianten geredet. Ich glaube Du meinst die Compound Annual Growth Rate (CAGR). Die nimmt lediglich Start- und Endwert so wie Du es beschreibst.

        In Excel gibt es aber die Funktion GEOMITTEL und die rechnet (wenn ich es richtig verstanden habe) anders. Hierbei werden alle Werte eines definierten Bereichs/Zeiraums berücksichtigt.

        https://support.office.com/de-de/article/geomittel-funktion-db1ac48d-25a5-40a0-ab83-0b38980e40d5

        Somit sind wir nun bei drei Formeln, die alle recht unterschiedliche Ergebnisse liefern… Und jetzt haben wir den Salat. 🙂

        Grüße,
        Karsten

  3. Dietrich Wagner sagt:

    Super Arbeit – herzlichen Dank

  4. Rene Hackl sagt:

    Hallo Jonathan,

    der Bericht hat mir sehr gut gefallen und meine Einschätzung zum Invest bestätigt.

    Im Moment habe ich große Lust mehr von deiner Seite zu lesen.

    Danke

    René

  5. Karl Napf sagt:

    Nein, der Gewinneinbruch 2016 ist nicht mit dem Verkauf der Gasspeicher zu erklären.

    BASF weist in seinen Jahresberichten ein eigenes „EPS ohne Sondereffekte“ aus, welches für 2016 bei 4,83 € liegt (statt der 4,42 € „reported EPS“). Dies ist aber trotzdem der niedrigste Wert seit der Finanzkrise, und die bereinigten EPS-Werte der Jahre 2010-2012 (allesamt um die 6 €) wurden seitdem nie wieder erreicht und werden dies nach aktuellen Analystenschätzungen auch bis 2021 nicht.

    Meine Interpretation der Zahlen lautet: BASF ist heute in einem erheblichen Maße abhängig vom Ölpreis, denn mit dessen Einbruch 2015 beginnt die Gewinndelle des Unternehmens. Und auch mittelfristig ist kein EPS-Wachstum zu erwarten, obwohl die Übernahme der Saatgutsparte von Bayer die (ohnehin recht überschaubare) Zyklusabhängigkeit weiter reduzieren wird.
    BASF vertuscht das Wegbrechen seines Wachstums dadurch, dass man seine Ausschüttungsquote von 40% (2011) auf 65% (2020e) ausweitet.

    Was die Bewertung angeht: BASF hat ein durchschnittliches KGV+365d von 11 für 2004-2018 (das ging 2010 bis auf ein KGV von 7.5 herunter), bei einem Kurs von 85 € zum Zeitpunkt dieser Analyse stand das KGV jedoch bei 14.5, was ich nicht direkt als „fair bewertet“ bezeichnen würde. Selbst zu den aktuellen 63 € ist die Aktie kein „Schnäppchen“.

    • Hallo Karl,

      auf jeden Fall spannende Überlegungen.

      Ich persönlich denke, dass die hohe Gewinnmarge von 2010-2012 einfach auch darauf zurückzuführen ist, dass dieses Unternehmen in einem zyklischen Sektor tätig ist.

      Covestro bspw. hatte 2017 und 2018 sehr gute Jahre.

      Der Ölpreis hat sicherlich auch einen Einfluss, aber eben nicht ausschließlich.

  6. Wolfgang Kraft sagt:

    Kein Wort zum Investitionsprogramm in China? Kein Wort zur kommenden IPO von Wintershall und was dies für die Aktionäre bedeuten dürfte? Dafür viel eigene Meinung und subjektive Worte. Für mich eine durchschnittlich gelungene Analyse

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

AlleAktien Premium ♕ testen »