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Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Bayer Aktienanalyse aktuell: Bewertung des Aktienwertes nach dem Monsanto-Übernahme-Deal

12 Antworten

  1. phil sagt:

    Gute Analyse!
    Ist der zukünftige Gewinn pro Aktie auch Basis der höheren Anzahl der Aktien gerechnet? Stichwort Kapitalerhöhung.

    Danke und Gruss

  2. Torsten sagt:

    Bei allem Respekt über die in diesen Artikel investierte viele Zeit- aber dies hat aus meiner Sicht zweifelsfrei einen „Werbe-Charakter“ für dieses Unternehmen! Kein Wort in der Überschrift über das Milliarden-Risiko durch die 5200 Klagen gegen Monsanto! Wie sieht es zuudem mit der möglichen Nennung von Interessenskonflikten aus, falls der Autor selbst BAYER/BAYERMONSANTO-Aktien hält?
    Die Gliederung gefällt mir gar nicht, denn das „spannenste“ steht am Ende und ist aus meiner Sicht deutlich verharmlosend dargestellt. Monsanto hat nicht nur „keinen sehr guten“ sondern einen sehr schlechten Ruf und das völlig zu Recht! Was ist das nur für ein mieses Unternehmen, dass tausende Bauern bereits in die Insolvenz getrieben hat. Persönlich freue ich mich sehr über das Präzedenz-Urteil gegen Monsanto, denn die aggressiven „Unkraut-Vernichter“ waren sich ihrerseits vorher nie zu schade andere mit völlig überzogenen Klagen zu überziehen und problemlos in die Insolvenz zu drücken. Monsanto ist das typische Beispiel wie man sich durch charakterloses Handeln sein Image in der Bevölkerung selbst versauen kann. Was sind das nur für Menschen, die in Berufung gehen und auf Zeit spielen? Soll der klagende Krebs-Patient wirklich erst sterben, bevor Monsanto nachgibt? Wenn das passiert, wird der Aufschrei noch größer! Ich hoffe sehr, dass jüngste Initiativen in der Bundesregierung- Ziel Glyphosat-Verbot endlich vorangetrieben werden. Aus meiner Sicht hat sich Bayer mit dem völlig überteuerten (bisher) 63-Mrd-Deal extreme Risiken an Bord geholt, dessen Rechnung erst noch kommen wird. In eine Überschrift in einen sachlichen Bericht (ohne Interessenskonflikte) hatte zudem gehört, dass ethische Abwegungen vor einem evtl. Kauf gelöst werden müssen. Aus meiner Sicht ist Bayer mit seinem „neuen Image“ nunmehr ein klares No-go. Etwa 16 Milliarden Euro sind in einer Woche vernichtet worden- völlig zu Recht! Wo ist der Hinweis darauf in Ihrem Artkel, zumal die Risiken künftig weiter zunehmen werden? Schauen Sie sich die Analysten-Einschätzungen an, kräftige Abwertungen und Abstufungen! Und das geht weiter- jederzeit würde auch ich eine Sammelklage gegen Bayer/Monsanto unterstützen. Über das Bienensterben habe ich dabei noch gar nicht gesprochen …

    • Lieber Torsten, dieser Artikel ist KEIN Werbe-Artikel, sondern ein sorgfältig recherchierter Beitrag von mir. Wir von AlleAktien erhalten keinerlei Geld von Unternehmen und werden dieses auch nicht annehmen. Wir sind eine unabhängige Plattform und erstellen interessenkonfliktfreie Aktienanalysen für unsere Leser. Ich persönlich halte einige Bayer-Aktien, und das ist auch gut so. Du willst ja nicht ernsthaft Aktienanalysen von jemandem lesen, der selbst keine Aktien besitzt? Ich weiße am Ende eines jeden Artikels darauf hin, ob ich Aktien des Unternehmens halte. Auch wenn ich Aktien von dem jeweiligen Unternehmen halte, kann ich frei darüber schreiben. Der Artikel wurde Mitte Juni verfasst. Ich habe damals bereits im 3. Abschnitt auf die Risiken hingewiesen, die sich aus der Fusion ergeben haben. Es ist jetzt natürlich leicht, sich Mitte August hinzustellen und zu sagen, hier ist ein Risiko eingetreten-damals war das Eintreten dieses Risikos aber nicht absehbar. Die von dir aufgeführten Gründe sind nicht wissenschaftlich belegt, daher möchte ich nicht darauf eingehen. Die US-Gesundheitsbehörde selbst hat neben 800 weiteren unabhängigen Studien eine eigene Studie erstellt und Gylphosat erst dann zugelassen. Alle Studien bescheinigen die Unbedenklichkeit des Mittels-bei richtiger Anwendung. Bayer forscht an Lösungen, um unser Leben zu verbessern. Wer an diesem Geschäftsmodell nicht profitieren möchte, muss die Aktie ja nicht im Depot haben. Viele Grüße, Jonathan.

  3. Torsten sagt:

    Danke für die Antwort! Ich bin leider erst heute darauf gestoßen. Die Analyse an sich ist mit Sicherheit sorgfältig erstellt, sehr umfangreich und aussagekräftig. Dennoch kommen die erheblichen Risiken aus meiner Sicht deutlich zu kurz, denn Bayer wusste definitiv worauf man sich einlässt. Wäre ich jetzt Autor dieser Analyse (selbstredend halte ich keine Bayer-Anteile!) wäre der Ton im Allgemeinen ein anderer, weil eben kein Interessenskonflikt vorliegt/vorliegen sollte. Mit ist schon klar, dass die Bayer-Bosse am liebsten jegliche negative Presse unterbinden würden, jedoch gerade aus Verbrauchersicht sollte man vehement nachbohren. Zudem bezweifle ich, dass „Bayer die Welt rettet“, dass ist ein subjektiver Eindruck. In Wirklichkeit scheint man die Leute lieber sterben zu lassen, wie man an deren Sturheit und Berufungsabsicht zweifelsfrei ablesen kann- auch das ist ein subjektiver Eindruck. Schließen möchte ich auf den Verweis zur Meinungsfreiheit in unserem Land- ich halte ein solches Investment für moralisch zutiefst verwerflich, denn Monsanto hat alles andere als einen Heiligenschein!

  4. Kaietan sagt:

    Rückblickend war diese Analyse aus dem letzten Jahr deutlich zu rosarot gefärbt! Die finanziellen Risken, die durch die fünfstellig Zahl an Klagen in den USA aufgrund vermeintlicher Krebserkrankungen, die durch Glyphosat hervorgerufen, mag man mit einem „kann ich nicht beurteilen“ abtun – de facto sind sie aber so gewaltig, dass man sich dennoch damit befassen sollte. Zumindest der Umfang der Risken hätte dargestellt werden müssen. Nicht ohne Grund hat sich der Börsenkurs des Unternehmens seit Erscheinen des Artikels vor einem Jahr fast halbiert. Und die Entwicklung kam alles andere als überraschend!
    Auch die Überschrift über dem Abschnitt Dividenden“ ist irreführend. Die Dividendenhistorie von Bayer ist nicht „lupenrein“! Die Dividende ist zwar seit 2003 fast immer erhöht worden, sie wurde aber in den Jahren unmittelbar vor 2003 eben auch um 60% gekürzt. Und zwar aufgrund massiver Probleme durch Klagen in den USA! Also eine Analogie zur heutigen Situation. Das sollte man daher ganz sicherlich in einer guten Analyse nicht unter den Tisch fallen lassen.

    • Korrekt.

      Bitte bedenke, dass sich die Situation zuletzt massiv zugespitzt hat. Anfang 2018 gab es nur sehr wenig Klagen. Erst im Laufe von 2018 kam es zur immensen Klagewelle.

      Aus heutiger Sicht sind die Klagerisiken natürlich erheblich, weshalb ja auch der Aktienkurs so stark nachgegeben hat.

      • Kaietan sagt:

        Das ist so nicht korrekt. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels war schon publiziert worden, dass weit über 2000 Klagen in den USA eingereicht wurden. Auch damals war das Klagerisiko also schon erheblich.

        • Das stimmt. Aber es war noch kein einziger Prozess verloren. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen 2.000 und mehr als 12.000 Klagen. Und Bayer selbst hätte Anfang 2018 noch zurücktreten dürfen für eine sehr kleine Summe. Das Management hat die Gefahr damals also völlig unterschätzt.

          Ich selbst (rückblickend gesehen) natürlich auch.

  5. Joel Goersch sagt:

    Eine Frage:

    Hier schreibt ihr Bayer ist ein Fast Grower. Auf der Watchliste schreibt ihr sie ist ein Average Grower. Hat sich eure Einordnung aufgrund der fallenden Kurse geändert?

  1. 10. November 2019

    […] Hier findest du den Link zur brandneuen Bayer-Aktienanalyse von Jonathan Neuscheler. In der Analyse beschäftigt sich Jonathan Neuscheler damit, wie viel die Bayer-Aktie nach der Monsanto-Übernahme wert ist. Diese Übernahme wirbelt die Fundamentaldaten ganz schön durcheinander und sorgt derzeit für eine große Unsicherheit bei den Investoren. Für viele Investoren ist insbesondere unklar, ob die Monsanto-Übernahme wertsteigernd oder wertvernichtend für die Bayer-Aktie ist. Daher rechnet Jonathan Neuscheler in der Analyse die Erträge und Verbindlichkeiten beider Unternehmen zusammen, um so ein Bild über die künftige Ertrags- und Verschuldungssituation der Bayer AG zu bekommen. Hier kannst du dich darüber informieren, wie hoch der Wert der Bayer-Aktie aktuell ist. […]

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