Jonathan Neuscheler | AlleAktien Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt (B.A.)

Ich strebe die finanzielle Freiheit an. Mein Ziel ist es, von Jahr zu Jahr steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei bin ich langfristig denkend und agierend. Ich suche mir in Aktienanalysen systematisch Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und geringen Risiken aus. An diesen beteilige ich mich dann und bleibe meist viele Jahre investiert. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Eine rationale Vorgehensweise ist mir sehr wichtig. Daher analysiere ich genau, was ich kaufe, bevor ich kaufe. Ich achte darauf, so wenig Risiken wie möglich einzugehen. Dies gelingt durch eine genaue Aktienanalyse und eine sinnvolle Diversifikation.

Big Picture: Optimale Kapitalallokation für Privatanleger

In diesem Artikel geht es um das Big Picture. Um den Blick auf das große Ganze. Warum legen wir überhaupt Geld an den Aktienmärkten an? Wie können wir unser Vermögen langfristig maximieren?

Zusammenfassung: Optimale Kapitalaufteilung führt zu maximalem Vermögensaufbau

  • Ich gebe es ja zu: Dieser Artikel hat einen sperrigen Titel. Aber dahinter verbirgt sich ein enorm mächtiges und wirkungsvolles Thema. Es geht um den Blick aufs große Bild: Was fangen wir mit unseren Ersparnissen an?
  • Was unterscheidet gut geführte Unternehmen von schlecht geführten Unternehmen?
  • Was sollten Anleger mit ihren Ersparnissen machen? Wie kann man optimal und ohne Sorgen Vermögen aufbauen?
  • Welcher Teil der Ersparnisse gehört aufs Tagesgeldkonto und welcher ins Aktiendepot?
  • Lass dich von unserem einzigartigen Artikel inspirieren und werde ein besserer und erfolgreicher Privatanleger

 

Das verstehen Unternehmen unter der Kapitalallokation

Gesunde Unternehmen erwirtschaften ständig Geld. Dieses sammelt sich auf den Bankkonten der Unternehmen an.

Schlecht geführte Unternehmen nutzen dieses Geld für allerlei Unfug. Teure Übernahmen, die keinen Sinn ergeben. Aktienrückkäufe zu Höchstkursen. Investitionen, die sich nicht auszahlen. Beispiele dafür gibt es mehr als genug:

  • Logo der Daimler AG.

    Daimler hat vor einigen Jahren das US-amerikanische Unternehmen Chrysler gekauft. Es sollte eine „Welt AG“ entstehen. Tatsächlich entstand ein Milliardengrab. Chrysler hätte Daimler fast mit in den Ruin gerissen

  • General Electric hat zwischen 2015 und 2016 rund 50 Mrd. USD in Aktienrückkäufe gesteckt, um den Aktienkurs kurzfristig zu pushen. Dabei war das Unternehmen dringend auf das Geld angewiesen. Exakt diese 50 Mrd. fehlen heute und haben das Unternehmen in eine der schwersten Unternehmenskrisen der Geschichte geführt. Den langfristig engagierten Aktionären wurde ein großer Schaden zugeführt

Schlecht geführte Unternehmen kommen immer dann auf dumme Ideen, wenn sie zu viel Geld in ihren Kassen haben. Daher ist die Auszahlung einer hohen Dividende in diesem Fall durchaus wünschenswert. Das Management wird diszipliniert und muss mit dem verbliebenen Kapital sorgsam umgehen. Doch glücklicherweise gibt es nicht nur diese „hoffnungslosen“ Fälle. Sondern auch verdammt gut geführte Unternehmen. Die hart und im besten Interesse ihrer Aktionäre arbeiten.

Gut geführte Unternehmen haben klare Prioritäten definiert. Im Rahmen ihrer Kapitalallokation/Capital Allocation legen sie selbst sinnvolle Regeln fest, in denen sie definieren, in welcher Reihenfolge das erwirtschaftete Kapital verwendet werden soll.

Logo der exzellent geführten Fuchs Petrolub SE.

Fuchs Petrolub ist eines der am besten geführten deutschen Unternehmen. Der Schmierstoffhersteller hat sich folgende Prioritäten gesetzt:

  1. Investitionen in die Erweiterung des Geschäfts (Forschung & Entwicklung, Produktion, neue Werke…), aber nur dann, wenn diese Investitionen eine Rendite von mindestens 10% und mehr einbringen werden
  2. Mit den überschüssigen Mitteln wird dann nach externen Wachstumsmöglichkeiten Ausschau gehalten. Gibt es Konkurrenten, die erworben werden können? Auch hier greift Fuchs Petrolub nur dann zu, wenn die erwartete Rendite auf das eingesetzte Kapital 10% übersteigt. Werden keine passenden Ziele gefunden, dann wird eben nichts gekauft. Entsprechend positiv fällt die Bilanz der Übernahmen des Unternehmens aus
  3. Die verbleibenden Mittel werden für die Bezahlung einer stabilen oder steigenden Dividende verwendet. Fuchs erhöht die Dividende seit 16 Jahren in jedem Jahr
  4. Sofern dann noch immer Gelder übrig sind, werden Aktien zurückgekauft. Aber nur dann, wenn die Bewertung attraktiv ist

Als Folge dieser mustergültigen Kapitalallokation gelingt es dem Management von Fuchs Petrolub, den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern. Aktienrückkäufe werden nicht, wie bei GE, auf Pump durchgeführt, sondern immer dann, wenn dafür überschüssige Mittel vorhanden sind und die Bewertung attraktiv ist. Dieser sorgsame Umgang mit dem Geld verhindert Fehlinvestitionen und resultiert in einer nachhaltigen Wertsteigerung.

Gut geführte Unternehmen haben also klar definiert, was sie mit ihren Überschüssen machen werden.

 

Auch Privatanleger sollten sich Gedanken über die Verwendung ihrer Ersparnisse machen

Für viele Privatanleger dürfte ein solches System aber Neuland sein. Dabei hilft es ungemein. Wer vermögend bzw. reich werden möchte, hat drei Stellschrauben:

  1. Möglichst viel verdienen
  2. Möglichst hohe Sparquote
  3. Ersparnisse möglichst gut anlegen

Intuitiv wird gerade am dritten Punkt ohne Ende rumgefeilt. Das ist auch gut so. Aber die ersten beiden Punkte sind genauso wichtig. Höchste Zeit, diesen beiden Aspekten auch ein paar Gedanken zu schenken. Kommen wir nun zur sinnvollen Kapitaleinteilung der Ersparnisse. Hier gibt es keine allgemein gültige Regel – die richtige Reihenfolge hängt von persönlichen Vorlieben ab. An dieser Stelle nenne ich dir daher einfach meine persönliche Kapitalallokation der Ersparnisse:

 

1. Investitionen in Bildung und Erlebnisse mit der Familie und guten Freunden

Der größte Hebel in der Steigerung des Verdienstes liegt in der Steigerung des Wertes auf dem Arbeitsmarkt. Diese Steigerung gelingt durch die Aneignung zusätzlicher Qualifikationen. Es muss nicht gleich ein Masterstudium sein. Auch Bücher, Fortbildungen und Seminare können dich nach vorne bringen. Besonders wertvoll ist die Fähigkeit, ein guter Verkäufer zu sein. Diese bringt dich wohl in jedem Beruf nach vorne.

Zuallererst lenke ich also all mein verfügbares Kapital in die eigene Bildung. Wir von AlleAktien arbeiten mit diesem Artikel an deiner Finanzbildung. Du bist also bereits auf einem sehr guten Weg. Alleine schon deshalb, weil du dir offensichtlich (sonst würdest du diese Zeilen ja nicht lesen) über dieses Thema überhaupt Gedanken machst. Damit bist du dem Großteil der Mitmenschen schon einen gewaltigen Schritt voraus.

Aber auch die eigene Familie und Freunde sind eine sehr gute Investition. Wenn es eine Möglichkeit gibt, einen guten Freund oder ein Familienmitglied bei etwas zu unterstützen, dann bin ich immer gerne mit dabei.

Was bedeutet es überhaupt, Geld zu sparen? Nichts anderes als der Verzicht auf Konsumgelegenheiten, mit dem Ziel zu einem späteren Zeitpunkt umso mehr konsumieren zu können. Anhand dieser abstrakten Betrachtung wird eines klar: Ersparnisse und ein großes Vermögen bringen nichts mehr, wenn man plötzlich alt ist und nichts mehr konsumieren möchte. Es gilt also, eine gesunde Balance zu finden.

Wenn ich die Möglichkeit hätte, mit guten Freunden oder Familienmitgliedern eine zusätzliche wunderschöne Reise zu machen oder ein paar Euro mehr zu sparen, dann würde ich lieber die erste Variante wählen.

 

2. Sinnvolle Aufteilung (strategische Asset Allocation) der übrigen Mittel

Wer Aktien nur ein Jahr hält, hat in der Vergangenheit eine Rendite zwischen -44% und +84% eingefahren. Viel zu riskant. Doch die Grafik zeigt auch auf: Nach 20 Jahren Haltedauer war die beste Rendite „nur“ noch bei 15,2% pro Jahr, zum schlechtesten Einstiegszeitpunkt aber mit 6,0% pro Jahr ebenfalls klar positiv. Damit ist klar: Aktien sind ausschließlich im Falle einer langfristigen Investition sinnvoll – dann aber die mit Abstand beste Geldanlage. Bildquelle: Finanzecht.de mit Daten des Deutschen Aktieninstitut (DAI).

Alle Gelder, die nach dem ersten Punkt übrig bleiben, landen in diesem Topf. Die Geldanlage sollte immer bestmöglich zu den persönlichen Bedürfnissen passen. Wer beispielsweise schon in wenigen Monaten wieder an Ersparnisse ran muss, braucht es erst gar nicht mit Aktien versuchen. Denn das Risiko, dass wir dann tiefer stehen als heute, liegt bei rund 40-50%. Keine gute Idee.

Wer aber über Jahrzehnte investieren kann, der braucht erst gar nicht auf die Idee kommen, Vermögen in Cash oder Anleihen anzulegen. Diese Vermögensklassen bieten keinen Schutz vor Inflation und Geldentwertung. Außerdem sorgt die fehlende Verzinsung für einen ausbleibenden Vermögensaufbau. Eine sehr wichtige Frage bei der Wahl der richtigen Anlagestrategie ist also die verfügbare Zeit der Ersparnisse.

Nun aber zu meinen persönlichen Prioritäten:

  1. Absicherung von existenzbedrohenden Risiken: Bevor ich Geld anlege, möchte ich sicherstellen, dass ich meinen aktuellen Lebensstandard nicht verliere. Eine Haftpflichtversicherung und im Falle eines kreditfinanzierten Eigenheims zusätzlich eine Risikolebensversicherung erscheinen also sehr sinnvoll. Wer in gefährlichen Berufen arbeitet, kann sich Gedanken über eine Berufsunfähigkeitsversicherung machen. Mehr Versicherungen brauche ich nicht.
  2. Hoher Cash-Bestand: Bevor ich Aktien kaufe, achte ich darauf, über genügend liquide Mittel zu verfügen. Der Cashbestand sollte für alle möglichen Anschaffungen der nächsten Zeit (Haushalt, Auto…) sowie einige Monate Verdienstausfall (für den Fall einer Kündigung) reichen. Die optimale Höhe muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich fühle mich mit 12 Monaten Lebenskosten sehr wohl.
  3. Eigenheim: Ja, richtig gelesen. Diese Priorität führe ich vor dem Aktiendepot auf. Der Trick ist ganz einfach: Sobald du weißt, in welcher Gegend du langfristig leben möchtest, kannst du dich auf die Suche machen. Und dann die niedrigen Zinsen ausnutzen. In der Regel ist es derzeit in fast allen Gegenden möglich, eine Finanzierung zu bekommen, deren Kreditrate geringer als die sonst anfallende Miete ist. Du zahlst also nichts extra drauf – die Miete würde auch so abgehen. Extrem wichtig ist aber, dass du dich vor einem Kauf sehr ausführlich informierst. Ich persönlich weiß noch nicht, in welcher Gegend ich mich niederlassen möchte, daher steht die Immobilie bei mir noch nicht auf der Agenda.
  4. Aktien für die Rente/finanzielle Freiheit: Jetzt kommen die Aktien. Den Rest der Sparrate lege ich langfristig an. V.a. in nichtzyklische Qualitätsaktien. Da das Geld langfristig nicht benötigt wird, habe ich auch keinerlei Angst vor kurzfristigen Schwankungen. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich über Rabattangebote. Dann bekomme ich mehr zusätzliche Aktien fürs gleiche Geld.

So viel zu meiner persönlichen Kapitalallokation. Investitionen in die eigene Bildung und in schöne Erlebnisse mit Freunden und der Familie stehen bei mir ganz oben. Dann folgt die Absicherung von existenzbedrohenden Risiken und der Aufbau einer beruhigenden Cashreserve. Alles, was dann noch übrig ist, wird langfristig investiert. Für mich persönlich kommt eine Immobilie noch nicht infrage. Das wird sich eines Tages ändern.

Nun wird es an der Zeit, dass auch du dir eine Reihenfolge überlegst. Und damit sicherstellst, dein verfügbares Kapital immer optimal einzuteilen. Ich verspreche dir: Du kannst damit künftig noch besser schlafen. Dein Vermögensaufbau wird sich gleichzeitig beschleunigen.

 

Fazit: Blick aufs Ganze, die Basis für jeden erfolgreichen Privatanleger

  • Gute Unternehmen wie Fuchs Petrolub setzen sich klare Regeln für die Verwendung der überschüssigen Cashflows. Diese sorgen für eine nachhaltige Wertsteigerung und verhindern Fehlinvestitionen.
  • Privatanleger sollten sich auch intensiv Gedanken darüber machen, was sie mit ihren Ersparnissen machen. Die Aktienanlage steht dabei nicht an erster Stelle. Wer kurzfristig auf Geld zugreifen muss, sollte dies nicht aus Aktien abziehen müssen. Das kann teuer enden.
  • Umgekehrt sollten langfristig nicht benötigte Mittel stets in Sachwerte wie Aktien und Immobilien investiert werden. Dort ist das Kapital vor Inflation und Geldentwertung geschützt und Vermögen kann aufgebaut werden.

Liebe Grüße,
Jonathan Neuscheler

 

12 Antworten

  1. Herbert Müller sagt:

    Hallo Jonathan,
    wann erfolgt den der nächste Kauf in das finanzielle Freiheit Depot? Ist dies nicht immer zum 1. Jedes Monats?

    VG
    Herbi

    • Lieber Herbi,
      wir kaufen jeden Monat eine weitere Position in unser Depot. Nicht zwangsläufig am ersten eines Monats, sondern immer dann, wenn wir den Einstiegszeitpunkt für besonders attraktiv halten. Der Kauf für den Januar steht also noch an.
      Liebe Grüße, Jonathan

  2. Simon sagt:

    Hallo Jonathan,
    super Artikel! Einige Punkte sehe ich jedoch anders als du.

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung, finde ich, ist für jeden Pflicht, nicht nur für „gefährliche“ Berufe. Die Hauptursache für Berufsunfähigkeit sind nämlich nicht physische, sondern psychische Erkrankungen und da ist man in einem vermeintlich gefahrlosen Bürojob genauso (vielleicht sogar mehr) betroffen.
    Wenn man früh beginnt sind die Prämien auch niedrig (< 25€ pro Monat in meinem Fall), hier würde ich nicht an der falschen Stelle sparen.

    Weiters führst du das Eigenheim an. Das ist meiner Meinung nach nicht als Investment oder Asset zu sehen. Selbst wenn die Kreditrate niedriger als die Miete ist (wird vermutlich schwierig, zudem Zinsen vermutlich steigen werden und wahrscheinlich keine Bank die Zinsen für 30-40 Jahre festschreibt) kommen noch andere Kosten hinzu. Was ist wenn das Dach undicht ist, was wenn die Wände zu schimmeln beginnen oder der Wasseranschluss defekt ist. Im Eigenheim zahlst du alles selbst, in einer Mietwohnung der Vermieter. Zusätzlich gibst du viel Freiheit ab, da du örtlich gebunden bist. Wenn ich morgen ein tolles Jobangebot in einer anderen Stadt bekomme kann ich einfach eine neue Wohnung anmieten, mit einem Eigenheim ist das nicht so einfach.

    Würde mich über eine Antwort freuen. Weiter so!
    LG Simon

    • Lieber Simon,
      schöne Ergänzungen von deiner Seite.
      @BU: Hängt wohl einfach vom Typ ab. Kann für viele Sinn machen. Soll jeder selbst entscheiden.
      @Eigenheim-Reperatur: Richtig, mann muss eben gewisse Rücklagen bilden. So ca. 2 EUR/qm und Monat auf ein extra Konto wandern lassen. Davon kann man jederzeit problemlos die Reparaturkosten begleichen. Der Vermieter macht es genauso. Er kassiert die Reparaturkosten über die Miete ab und legt einen Teil davon zur Seite.
      @Eigenheim-Freiheit abgeben: Jetzt weißt du, warum ich (noch) kein Eigenheim habe. Manche Menschen wollen Arbeits- und Wohnort ständig wechseln, andere bewusst bei Freunden/Familie in der Nähe bleiben. Weil sie sich dort wohl fühlen. Daher habe ich als Bedingung im Artikel geschrieben, dass man schon wissen muss, ob man dauerhaft an dem entsprechenden Ort wohnen bleiben möchte. Im „schlimmsten“ Fall kann man aber trotzdem umziehen und das alte Objekt dann vermieten oder verkaufen.

      Liebe Grüße, Jonathan

  3. Britta sagt:

    Hallo Jonathan, wenn du mittelfristig ein Eigenheim kaufen möchtest, sparst du Cash für den Eigenanteil oder planst du eine 100 (oder gar 115) Prozent-Finanzierung?

    • Hallo Britta,
      sobald ich weiß, an welchem Ort ich dauerhaft sesshaft werden möchte, würde ich weitere Ersparnisse in Aktien pausieren und Monat für Monat ein wenig Eigenkapital aufbauen. Gleichzeitig würde ich beginnen, mindestens 50 Hausbesichtigungen in der Gegend zu machen und ein gutes Netzwerk zu lokalen Maklern aufzubauen. So ein Top Gefühl dafür zu bekommen, was Objekte in der Gegend wirklich wert sind. Das wird viele Monate dauern. Und erst dann zuschlagen, wenn es die Chance auf einen Rabatt von mindestens 20% auf den Marktwert gibt. Die Summe aus dem Rabatt auf den Marktwert und den Ersparnissen sollte dann für eine insgesamt solide Finanzierung mehr ausreichend sein.
      Liebe Grüße, Jonathan

  4. Robert sagt:

    Gibt es noch weitere Unternehmen, die ihre Gewinne nach klaren Regeln verwenden?

  5. Stefan sagt:

    Hi, Danke für den schönen Artikel!
    Kleine Anmerkung, der Abschnitt „Kommen wir nun zur sinnvollen Kapitaleinteilung der Ersparnisse. Hier gibt es keine allgemein gültige Regel – die richtige Reihenfolge hängt von persönlichen Vorlieben ab. An dieser Stelle nenne ich dir daher einfach meine persönliche Kapitalallokation der Ersparnisse:“ sollte wohl an einer späteren Stelle stehen oder wegfallen.

  6. Marius Alexander Schulz sagt:

    Hallo Jonathan, hallo Leser,

    vielen Dank für den Artikel. Deine Perspektive auf das Liquiditätsmanagement mit der Priorität für Versicherungen finde ich sehr gut. Eine Frage habe ich jedoch: Als Wirtschaftsingenieur bin ich mit der Kapitalmarkttheorie vertraut, und weiß folglich wie man ein Portfolio bildet. Jetzt würde ich eine Fondsanlagestrategie erwarten, da Portfoliobildung an Experten deligiert wird. Besondere Präferenzen, wie Nachhaltigkeit oder Entwicklungsförderung sollten dann durch entsprechende Fondswahl möglich sein. Hier beschreibe ich mehr Details zum Finanzsystem, Erbe und vernünftiger Anlagestrategie: https://marius-a-schulz.de/2018/11/19/finanzsystem/ .

    Warum empfhielst Du Aktiendepots statt Fondsauswahl?

    Vielen Dank im Vorhinein!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Marius A. Schulz.

    • Hallo Marius,
      Fonds haben hohe laufende Kosten. Neben der Managementgebühr fallen steuerliche Nachteile an. Viele Anleger können sich damit nicht identifizieren. Beteiligen sich lieber direkt an unserer Wirtschaft. Erhalten Dividenden. Werden zu den Hauptversammlungen eingeladen. Können sich mit ihren Investitionen identifizieren.

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