China Aktien & China Aktienanalysen

▲ Michael C. Jakob, Gründer und Geschäftsführer von AlleAktien. Er studierte Informatik und Management in Deutschland, Schweiz, China und den Vereinigten Staaten von Amerika und ist vor allem für seine China-Aktienanalysen bekannt. Er ist seit 2016 in Alibaba und Tencent investiert.

 

China wird bis 2030 zur größten Wirtschaft der Welt. In China leben 1,4 Mrd. Menschen und damit mehr Menschen als in Europa (750 Mio.) und den USA (330 Mio.) zusammen. Das Interessante daran ist der Aufstieg Chinas. Chinas Bevölkerung wird jeden Tag wohlhabender und der Lebensstandard steigt. Das bringt attraktive Zukunftschancen mit sich, denn es gibt in China viele börsennotierte Unternehmen mit denen wir von dieser Entwicklung profitieren können. In China gibt es drei voneinander unabhängige Börsen, an denen Chinas Unternehmen gelistet sind: Hong Kong (Abkürzung: HKEX), Shanghai (SSE) und Shenzhen (SZSE). Der chinesische Leitindex CSI 300 (China Securities Index 300) repräsentiert hierbei die Kursentwicklung der 300 größten Unternehmen an den beiden größten Börsen Festland-Chinas: Shanghai und Shenzhen. Aus Investorensicht ist hierbei interessant, dass der chinesische Aktienmarkt kaum mit der US-Börse korreliert ist. Das heißt Kursrückgänge in den USA müssen nicht für Kursverluste in China sorgen und andersrum. Ein gut diversifizierter Portfolio profitiert damit von China als möglicher Anker in Krisenzeiten.

 

Chinas Wirtschaft bietet für Investoren besonders attraktive Chancen. Der chinesische Aktienmarkt wird von immer mehr Unternehmen genutzt, die ihr Wachstum von anderen Investoren finanzieren lassen. Etwa 400 bis 500 Unternehmen aus China, Taiwan und Hongkong entscheiden sich jedes Jahr an die Börse zu gehen. Die chinesische Bevölkerung glaubt an ihre Unternehmen und investiert deshalb sehr gerne. Der Erfolg der Unternehmen gibt ihnen allerdings auch recht. Unternehmen wie Alibaba, Tencent, JD, Meituan Dianping und Co. sind auch im Ausland beliebte Investitionen. Allerdings muss man als Investor aufpassen. Der chinesische Aktienmarkt ist nicht für ausländische Investoren geöffnet. Wir können nur auf Umwegen in chinesische Unternehmen investieren. Ein häufiges Modell ist hierbei eine zweite Börsennotierung in Hongkong oder den Kaimaninseln. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit in ein American Depositary Receipt (ADR) zu investieren. Hierbei bewahrt eine Bank eine Aktien des chinesischen Unternehmens auf und gibt stattdessen Zertifikate aus, die in den USA an der Börse gehandelt werden können. Hierbei entstehen für Anleger jedoch kleine Gebühren.

 

Alibaba und Tencent bilden das chinesische Nervensystem. Die beiden wichtigsten Unternehmen in China sind Alibaba und Tencent. Ohne diese beiden Unternehmen wäre die chinesische Wirtschaft praktisch gelähmt. Alibaba ist der größte Internethändler in China, ein Zahlungsdienstleister (Alipay) und der wichtigste Cloud-Infrastrukturanbieter Chinas. Alibaba profitiert vor allem vom steigenden Wohlstand der Menschen in China. Denn sie nutzen Alipay und kaufen über Alibabas Plattformen wie Aliexpress und Alibaba. Tencent ist dagegen stärker auf Kommunikation fokussiert. Sie betreiben die Soziale-Medien-App WeChat, die ähnlich wie WhatsApp und Instagram funktioniert. Man kann sich hier mit seinen Freunden austauschen. Aber WeChat ist kein WhatsApp-Klon. WeChat ist nämlich eher sowas wie die zentrale Anlaufstelle im Leben jedes Chinesen. In der App kann man sein Geld managen, digital zahlen, Zugtickets kaufen, Urlaubsreisen buchen. Die App ist eher wie das Betriebssystem eines Smartphones. Außerdem ist Tencent im Gaming aktiv. Sie besitzen einige Gaming-Studios und sind an vielen Gaming-Unternehmen wie Activision Blizzard, Roblox, Epic Games, Discord und Ubisoft beteiligt. Beide Unternehmen bieten attraktive Chancen von China profitieren zu können — bei einer verhältnismäßig geringen Bewertung.

 

China ist ein Land auf dem Weg zur Marktwirtschaft. China wird von einer einzigen Partei regiert: Der Kommunistischen Partei. Sie hat ein Interesse am Erfolg von China, reguliert aber auch den Markt, um das Land zu schützen. In China sind die meisten großen Firmen im Komplett- oder Teilbesitz der Regierung. Dort, wo sie nicht am Eigenkapital beteiligt sind, müssen die Unternehmen Lizenzen erwerben. Jeder Autobauer benötigt beispielsweise zahlreiche Lizenzen von der Regierung, bevor er mit der Produktion seiner Fahrzeuge tatsächlich beginnen kann. Der Banken-, Energie- und Rohstoffsektor sind fest im Besitz des Staates. Und doch: In China ist es ein gutes Zeichen, wenn der Staat beteiligt ist. Es ist ein Zeichen der Seriösität eines Unternehmens, wenn dieses sogar staatlich befürwortet wird. Als Investor muss man jedoch jederzeit darauf gefasst sein, dass der Staat seine Interessen durchsetzt und Unternehmen reguliert. So ist es 2021 bei einigen Internetkonzernen und dem Bildungssektor passiert.

 

Für Investoren, die nicht in chinesische Unternehmen investieren wollen, gibt es eine Lösung. Natürlich muss man nicht in chinesische Firmen investieren, um vom Wachstum zu profitieren. Der chinesische Markt bietet große Chancen, aber auch Risiken. Es gibt zum Beispiel auch Unternehmen, die nicht aufrichtig arbeiten wie Luckin Coffee. Es gibt allerdings auch zahlreiche westliche Unternehmen, die in China aktiv sind. Starbucks ist zum Beispiel die größte Kaffeehauskette in China und profitiert ungemein vom Wachstum der chinesischen Städte. So kann man auf Umwegen vom Markt profitieren. Allerdings muss man auch hier beachten, dass der Staat natürlich die Geschäfte beschränken kann. Viele Unternehmen dürfen nämlich nicht selbst in China aktiv werden, sondern nur in Kooperation mit anderen Unternehmen. Trotzdem ist das die bisher risikofreieste Variante, in diesen Markt zu investieren.

 

AlleAktien und Neobroker fördern die Neue Deutsche Aktionärskultur. Hunderttausende neue Privatanleger strömen seit der AlleAktien Gründung 2017 an die Börse: mit professionellen Aktienanalysen werden die Unternehmen hinter den Aktien endlich für jedermann einfach verständlich. Die Unsicherheit wird genommen. Wir investieren nur noch in Unternehmen, mit denen wir uns vorab viele Wochen in Vollzeit befasst haben und welche wir aus dem Effeff kennen. Denn: der größte Fehler eines Anlegers bleibt: nicht zu wissen, worin man eigentlich investiert. Also Spekulieren und Beten statt langfristiges Investieren auf 10+ Jahre. Mit AlleAktien soll in Deutschland eine Aktionärskultur entstehen, die im Gegenzug zum Aktienhype 1999 und 2007 erstmals nachhaltig, langfristig-denkend und fundiert ist.

 

 

 

 

China Aktienmarktstudie: Wachstum, Wachstum, Wachstum.

In der AlleAktien China Marktstudie beschreibt Michael C. Jakob die chinesische Wirtschaft und Kultur aus Sicht eines Investors. Michael C. Jakob hat in China studiert und gelebt, hat in seiner Zeit viele Unternehmen wie beispielsweise Tencent, Xiaomi oder NIO vor Ort besucht und zeigt verständlich und wissenschaftlich auf, wo die substanziellen Risiken bei China-Aktien liegen. AlleAktien China Marktstudie entdecken.

 

 

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