Energie Aktien & Energie Aktienanalysen

 

Im Energiesektor geht es um die Unternehmen, die sich mit der Erzeugung oder Speicherung von Energie beschäftigen. Wichtig ist dabei, dass Energieversorger nicht in diesen Bereich zählen. Sie machen die Produkte des Energiesektors erst nutzbar. Energieversorger sind im Versorgersektor ansässig, weil sie eine andere Marktdynamik haben und sich eher wie Infrastrukturunternehmen verhalten. Mit dem Energiesektor sind deshalb die Unternehmen gemeint, die Rohstoffe für die Energieversorgung fördern, die Ausrüstung zur Förderung produzieren oder Batterien bzw. andere Energiespeicher entwickeln.

 

Der Energiesektor wächst langsamer und zyklischer als die Weltwirtschaft (3 % p.a.). Denn die Energienachfrage nimmt nur gemächlich zu. Einerseits steigt die Weltbevölkerung und viele Menschen fangen erst an zu konsumieren. Andererseits haben viele Länder bereits einen hohen Lebensstandard und nutzen zunehmend effizientere Geräte. Außerdem sind die Energieträger Rohstoffe. Das heißt genauso wie bei vielen anderen Rohstoffen schwanken die Preise abhängig von Angebot und Nachfrage recht stark. Der große Vorteil für die Rohstoffhersteller ist aber, dass sie sehr profitabel arbeiten. Die Förderung von Öl, Kohle etc. ist günstig. Durch die hohen Gewinne können Aktionäre sich über dicke Dividenden freuen. Bei Zyklikern kann man aber auch attraktive Renditen erwirtschaften: Wer bei einem zyklischen Tiefpunkt einsteigt und die Aktie hält, der kann innerhalb kurzer Zeit sein Geld vervielfachen.

 

Unterteilung der Branche in drei Bereiche

Fossile Energie. Unternehmen wie Shell, Total und BP sind im Markt für fossile Energieträger aktiv. Die Unternehmen fördern Rohstoffe wie Erdöl oder -gas. Danach veredeln sie diese weiter zum Beispiel zu Benzin, sodass sie für die Energieerzeugung eingesetzt werden können. Die Unternehmen der Branche sind zyklisch, da sie vom Rohstoffpreis abhängig sind. Der Ölpreis schwankt stark und sorgt so dafür, dass sehr hohe Gewinnmargen erwirtschaftet werden oder die Unternehmen in der Branche sogar unprofitabel werden. Ein Trend in der Branche ist die Abkehr von fossiler Energie aufgrund des Klimawandels.

Erneuerbare Energie. Unternehmen wie Siemens Energy, Vestas oder SolarEdge stellen Anlagen und Produkte für die Erzeugung erneuerbarer Energien her. Der Bereich ist noch sehr jung. Teilweise sind fossile Energieträger noch wirtschaftlicher für den Endkunden, weil der Endkunde für langfristige Folgen durch den CO2-Ausstoß nicht bezahlen muss. Allerdings gibt es auf der Welt in vielen Regionen einen Wandel zu mehr Erneuerbaren Energien. Das beschleunigt das Wachstum der Branche.

Energiespeicher. Der jüngste Bereich im Energiesektor hat auch gleichzeitig das größte Wachstumspotential. In unserer bisherigen Welt musste man sich um Energiespeicherung wenige Gedanken machen, denn fossile Energieträger wie Kohle oder Erdöl sind ideale Energiespeicher. Die Energie ist hier in chemischer Form gespeichert und wird erst freigesetzt, sobald die Energie benötigt wird. Bei elektrischem Strom ist das leider nicht möglich. Dieser muss genau dann verwendet werden, wenn er erzeugt wird. Mit Energiespeichern wie Batterien kann man das ändern. Unternehmen wie Tesla, BYD, Varta, Samsung SDI und Co. erforschen und entwickeln deshalb neue Speicherungskonzepte, um elektrischen Strom lagerbar zu machen.

 

Der dominierende Trend im Energiesektor ist der Klimawandel. In weltweiten Klimaabkommen haben sich die Staaten geeinigt, dass sie ihren CO2-Ausstoß verringern wollen. In guten Szenarien soll er bis 2050 sogar bei 0 sein, damit das sogenannte 2-Grad-Ziel erreicht wird. Das bedeutet allerdings auch große Verwerfungen im Energiesektor. Während fossile Energieträger wie Öl und Kohle in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung verlieren, erleben die Erneuerbaren Energien wie Solar- und Windkraft einen regelrechten Boom. Diese Entwicklung steht vielleicht erst am Anfang eines ganz großen Umbruchs. Ein weiterer spannender Markt könnte auch Wasserstoff werden. Wasserstoff könnte sich langfristig als Alternativtechnologie zum reinen elektrischen Strom etablieren. An der Börse gibt es bereits viele Wasser-Aktien, die sich bei Privatanlegern großer Beliebtheit erfreuen. Allerdings sollte man als Investor auch vorsichtig sein. Viele Unternehmen könnten langfristig wieder vom Markt verschwinden.

 

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