Finanzen Aktien & Finanzen Aktienanalysen:
Banken und Versicherer

Der Finanz-Sektor wächst durchschnittlich in etwa mit der Weltwirtschaft. Bei vielen Anlegern ist der Sektor sehr unbeliebt geworden, denn seit der Finanzkrise haben viele damals beliebte Finanzaktien wie die Deutsche Bank sehr schlechte Renditen für Anleger gebracht.

Unterteilung der Branche in vier Bereiche

  1. Banken. Banken betreiben verschiedene Funktionen wie die Vergabe von Krediten, Handel mit Investments oder Unterstützung bei Börsengängen für Unternehmen. Jedoch herrscht in vielen Bereich ein recht hoher Konkurrenzdruck, da die Kunden vor allem nach dem günstigsten Angebot suchen. Unternehmen aus diesem Bereich sind zum Beispiel JP Morgan, Goldman Sachs, ING, Deutsche Bank.
  2. Versicherungen. Versicherungen bieten Schutz vor großen, finanziellen Sachschäden. Versicherungen wie die Allianz oder Axa sammeln regelmäßig Geld ein (Prämien) und bezahlen im Schadensfall eine größere, vereinbarte Summe. Es gibt auch sog. Rückversicherungen wie die Munich Re oder Hannover Rück, die Versicherungen versichern.
  3. Börsen. Börsen betreiben Handelsplätze an denen verschiedene Wertpapiere gehandelt werden können. Dies müssen nicht zwangsläufig Aktien sein, sondern können auch Derivate, Währungen oder austauschbare Güter (Commodities) sein. Börsen wie die Deutsche Börse, Nasdaq oder Euronext verdienen an jedem Handel mit und profitieren besonders in volatilen Zeiten von erhöhtem Handel.
  4. Zahlungsdienstleister. Ein spannendes Feld im Finanzsektor sind Zahlungsdienstleister wie Visa, Mastercard oder Paypal. Diese machen es möglich, dass Zahlungen zwischen zwei Parteien transferiert werden können. Dabei wird mit jeder Zahlung ein kleiner Beitrag verdient.

 

Die Branche ist insgesamt sehr zyklisch und die Tiefe des Burggrabens schwankt sehr stark. Banken und Versicherungen haben in den letzten Jahren sehr zu kämpfen gehabt durch die geringen Zinsen und den hohen Konkurrenzdruck. In wirtschaftlichen Schwächephasen kann es dadurch zu Kreditausfällen kommen. Zahlungsdienstleister sind hier eine Ausnahme, sie sind schon fast wie Technologieunternehmen zu sehen und profitieren von der steigenden Beliebtheit bargeldloser Zahlungen.

 

Banken & Versicherungen Aktien und Aktienanalysen

 

 

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Im Sektor “Financial Services” (Finanzaktien) gibt es zwei große Bereiche: Banken-Aktien und Versicherungs-Aktien. Die Finanzbranche zeichnet sich durch ein sehr zyklisches Geschäft aus, das überproportional gut in Boom-Phasen läuft, aber auch überproportional schwach in Rezessionen. Eine starke externe Abhängigkeit ist dabei die Zentralbank (FED in den USA, ECB in Europa) für die Banken und Versicherungen.

Banken und Versicherungen leihen sich von der Zentralbank Geld, welches Sie mit einem Zinsaufschlag an Privatkunden, Unternehmen, und andere Banken als Kredit vergeben. Mit den Krediten werden Unternehmensinvestitionen und Immobilienkäufe getätigt.

Neben dem Kreditgeschäft gibt es bei Banken auch die Vermögensverwaltung (Vanguard, BlackRock, Deutsche Vermögensverwaltung, …) (UBS, Credit Suisse) und das Investment-Banking (Goldman Sachs, Morgan Stanley). Jede Bank hat dabei einen etwas anderen thematischen und geographischen Fokus. Insgesamt sind Banken sehr stark von externen Faktoren wie dem Leitzins, der politischen Regulierung, und den Kreditnehmern als Kunden abhängig und besonders anfällig.

Hier ist es also besonders entscheidend, die Umsatz- und Gewinnquellen einer jeden Bank und Versicherung genauestens zu verstehen, bevor man investiert. Eine unserer besten Aktienanalysen zu Banken ist unsere JP Morgan Chase Aktienanalyse, die ihr euch unbedingt durchlesen solltet.

 

 

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