Jonathan Neuscheler AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Fresenius Aktienanalyse: Aktie fast 50% unter Allzeithoch, Wachstum intakt. 15% Rendite p.a.?

Fresenius wächst. Als Gesundheitsunternehmen profitiert der DAX-Konzern vom demographischen Wandel. Entsprechend stark konnten Umsatz, Gewinn und die Dividende in der Vergangenheit zulegen. Trotz dieses Wachstums notiert der Aktienkurs aktuell fast 50% unter dem Allzeithoch. Gibt es die Aktie aktuell mit einem hohen Rabatt oder neigt sich die Wachstumsstory dem Ende zu und man sollte besser nicht mehr in die Fresenius-Aktie investieren?

Aktienanalyse Fresenius
ISIN DE0005785604
WKN 578560
Hauptsitz Deutschland
Preis 43 EUR
Ausstehende Aktien 557,3 Mio.
Marktkapitalisierung 24.000 Mio. EUR
Nettoverschuldung 19.600 Mio. EUR
Enterprise Value 43.600 Mio. EUR
Free Cash Flow-Rendite ca. 9,3%
Dividendenrendite 2,0% (2020)/2,1% (2021)
Datum 01.06.2020

Überblick: Fresenius ist ein führendes Gesundheitsunternehmen, das vom demographischen Wandel profitiert

  • Die etwas andere DAX-Aktie: Der deutsche Leitindex DAX entwickelt sich seit vielen Jahren schlechter als andere Aktienmärkte (MSCI World, S&P 500, Nasdaq). Der Grund dafür: Viele DAX-Unternehmen wachsen kaum noch und sind sehr abhängig von der konjunkturellen Entwicklung. Nicht so Fresenius: Als Gesundheitsunternehmen bietet Fresenius lebensrettende und lebenserhaltende Produkte und Therapien an. Das Unternehmen betreibt u.a. Krankenhäuser, Dialyse-Kliniken und stellt medizinische Ernährung sowie Medikamente her. Die Nachfrage nach diesen Produkten ist sehr stabil. Weiterhin wächst der Bedarf aufgrund des demographischen Wandels immer weiter an.
  • Aktienkurs notiert fast 50% unter dem Allzeithoch: Fresenius ist es in den letzten 16 Jahren gelungen, den Umsatz und den Gewinn in jedem Jahr zu erhöhen. Die Dividende wird gar bereits seit 27 Jahren in jedem Jahr angehoben. Die Geschäftsentwicklung ist vielversprechend. Trotzdem notiert die Aktie fast 50% unter ihrem Allzeithoch. Wie passt das zusammen? Das Unternehmen verfolgt eine Wachstumsstrategie. 2017 wollte Fresenius eine große Übernahme durchführen. Doch die Übernahme scheiterte. Aufgrund ausbleibender Übernahmen reduzierte sich die Wachstumsrate. Das führte zu einem geringeren KGV.
  • Wie geht es nun weiter? Trotz des heftigen Kurseinbruchs steht Fresenius heute besser da als je zuvor. Mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr Dividende. Das Wachstum setzt sich fort, die Bewertung ist mit einem KGV von 12,5 für ein wachsendes und nichtzyklisches Unternehmen günstig. In den letzten 10 Jahren hat eine Investition zu einer Jahresrendite von 15% geführt. Ist das in den kommenden 10 Jahren erneut möglich? Wir finden es heraus!
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