Benjamin Franzil Partner bei AlleAktien. Studium von Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Trier und Clemson University. Digitalisierung bei Infineon.

AlleAktien Partner und Aktienanalyst. Benjamins Fokus liegt auf den Branchen Luxusgüter, Restaurants und Halbleiter. Er war vorher bei Infineon in der Digitalisierung und Forschungsstrategie angestellt und hat an der Hochschule Trier Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Seine Strategie ist, in Aktien mit den tiefsten Burggräben und stärksten Marken zu investieren — vorzugsweise Dividendenaktien.

Kinderdepot: Für Kinder den Weg in die finanzielle Freiheit vorbereiten und Steuervorteile kassieren

▲ Aktien sind in aller Munde. Viele Deutsche haben in den letzten Jahren mit dem Investieren angefangen und wollen ihre Kinder auch finanziell erfolgreich machen. Aktien sind nämlich für Kinder das ideale Investment und der Staat erlaubt es sogar für sie ein eigenes Kinderdepot zu eröffnen. Kinder können mit diesem Depot Investieren lernen und hohe Steuerbeträge sparen. Das sind grandiose Aussichten für Deutschlands nächste Aktionärsgeneration. In diesem Artikel erkläre ich dir, was du zum Kinderdepot wissen musst und präsentiere dir die drei beliebtesten Anlagestrategien, um direkt loszulegen.

 

 

Mit Kinderdepots eine neue Generation von Aktionärskultur schaffen

  • Kindern den Start ins Leben erleichtern. Eltern wollen für ihre Kinder das Beste. Deshalb sparen viele Eltern regelmäßig Geld für ihre Kinder. Heutzutage machen Broker wie Comdirect und ING es Eltern besonders leicht. Sie bieten spezielle Kinderdepots mit fairen Konditionen an, um Vermögen aufzubauen.
  • Steuern sparen und Investieren lernen. Kinderdepots lohnen sich, denn sie bieten spannende Vorteile. Kinder lernen den verantwortlichen Umgang mit Geld und können theoretisch ab der Geburt den Zinseszins wirken lassen. Besonders lohnenswert sind die Steuervorteile. Kinder können jährlich mehrere tausend Euro an Steuern mit einem Kinderdepot sparen.
  • Es gibt verschiedene Kinderdepot-Strategien. Eltern können auf verschiedene Arten für ihre Kinder sparen. Es gibt klassische Strategien, um den eigenen Aufwand kleinzuhalten. Aber man kann auch eine pädagogische Aktienauswahl treffen und versuchen dem Kind das Investieren näher zu bringen.
  • Pädagogische Auswahl leicht gemacht. In diesem Artikel habe ich für dich 20 Aktienideen gesammelt, die Eltern für ein Kinderdepot in Betracht ziehen können. Diese Aktien helfen Kindern, die Funktionsweise von Unternehmen zu verstehen und sich für das Thema Investieren zu begeistern. Erfahre jetzt kostenlos welche Aktien sich für ein Kinderdepot besonders gut eignen.

 

Kinderdepot

  1. Eltern möchten für ihre Kinder immer das Beste
  2. Durch Kinderdepots Finanzwissen erlernen und Steuern sparen
  3. Ein Kinderdepot eröffnen und Aktien auswählen
    1. Welche Depotanbieter gibt es?
    2. Welche Kinderdepotstrategien gibt es?
    3. Pädagogische Aktienauswahl
  4. Fazit zum Kinderdepot

 

Podcast zum Kinderdepot

 

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1. Eltern möchten für ihre Kinder immer das Beste

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Was Eltern und Freunde für Kinder tun können

Damit du dir besser vorstellen kannst, warum man sich für ein Kinderdepot entscheidet, möchte ich dir ein kleines Beispiel geben.

 

Stell dir vor, du wirst gerade Vater/Mutter und hast ein Kind bekommen. Deiner Familie geht es finanziell gut und du möchtest, dass es deinen Kindern in der Zukunft gut geht. Deshalb investierst du seit der Geburt jeden Monat 50 Euro für dein Kind. Dein Kind wird immer älter und der Betrag steigt langsam an. Wenn dein Kind 18 Jahre alt ist, hast du bereits 21.000 Euro Vermögen zusammengespart. Dank deinem Geld kann sich dein Kind jetzt nach der Schule den Traum von einem tollen Asienurlaub erfüllen oder ein Auslandssemester in den USA machen. Oder es nutzt das Geld als Eigenkapital für eine eigene Wohnung.

Diese Geschichte zeigt, was aus 50 Euro pro Monat alles werden kann. Als Eltern möchte man für seine Kinder das Beste. Ein kleines Vermögen ist natürlich ein toller Start ins Erwachsenenleben. Denn Kinder haben mit 18 Jahren i.d.R. kein hohes Einkommen, aber viele Träume und Ziele. Natürlich muss man nicht Vater oder Mutter eines Kindes sein, um einem Kind etwas Gutes zu tun. Du kannst natürlich auch als Pate etc. unterstützen.

 

Für die Kinder sparen ist nichts Neues — aber für sie in Aktien zu investieren oft schon

Grundsätzlich kann man seine Kinder auf verschiedene Arten unterstützen. Man kann Ihnen beispielsweise das erste Auto einfach kaufen bzw. das alte Auto in der Familie schenken. So hat es meine Familie gemacht. Mein Vater hatte sich damals einen neuen Passat gekauft. Mein Bruder bekam den alten Wagen von meinem Vater und ich bekam mit 18 den Wagen von meinem Bruder.

Die langfristig gedachte Alternative ist, dass man direkt für das Kind ein eigenes Vermögen zusammenspart. Hier gibt es natürlich die verschiedensten Anlagemöglichkeiten. Der Klassiker ist das Geld auf dem Sparbuch oder ein Bausparvertrag. Es gibt auch Versicherungsprodukte und man kann für seine Kinder eine Immobilie kaufen. Aber die ersten Varianten lohnen sich gerade im Niedrigzinsumfeld nicht so sehr und eine Immobilie ist für viele Familien eine große Investition. Deshalb sind Aktieninvestments für Kinder besonders beliebt geworden. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um für seine Kinder zu investieren:

 

In das eigene Depot. Eltern investieren für ihre Kinder in ihrem eigenen Depot. Also ein gewisser Teil der eigenen Investitionen soll in der Zukunft den Kindern gehören. Die Vorteile hiervon sind, dass man direkt für die Kinder sparen kann, wenn man schon ein Depot hat. Außerdem wird man bei den Wertpapieren nicht eingeschränkt und kann sich im Notfall auch mal etwas Geld von den Kindern leihen, wenn man es kurzfristig braucht. Allerdings gibt es auch Nachteile. Denn alle Gewinne und Dividenden müssen über die Eltern versteuert werden und die Eltern müssen an einem gewissen Punkt im Leben des Kindes einen Teil des Vermögens zu den Kindern übertragen. Das gilt als Schenkung und muss versteuert werden. Zwischen Eltern und Kindern gibt es hohe Freibeträge, aber bei der Patentante greift schnell die Schenkungssteuer.

 

In ein Kinderdepot. Das Kinderdepot wird auf den Namen des Kindes eröffnet. Das ist in Deutschland möglich. Das bedeutet, dass alles, was in das Depot kommt, auch dem Kind gehört. Eltern können sich nicht Geld aus dem Depot leihen. Sie entscheiden für das Kind, in welche Wertpapiere investiert wird, aber mehr nicht. Damit Vermögen aufgebaut wird, gibt es einige Einschränkungen. Das Konto kann nicht überzogen werden, Zertifikate werden ausgeschlossen und teilweise darf man nur in bestimmte Aktien investieren. Sobald das Kind 18 Jahre alt wird, gehört das Depot vollständig dem Kind. Es darf frei entscheiden und kann die Aktien behalten oder verkaufen.

 

▲ Ein Kinderdepot ist ein spezielles Depot, das dem Kind selbst gehört. Mit 18 Jahren geht das Depot zu 100 % auf das Kind über. Das Depot kann bereits bei der Geburt eröffnet werden. Der Prozess ist nicht ganz simpel, weil viele Dokumente und die Identifikation beider Eltern benötigt werden. Während Corona kann es deshalb zu Verzögerungen kommen. Aber der Aufwand ist es wert. 18 Jahre sind ein langer Investmenthorizont. Aus 50 Euro pro Monat werden durchschnittlich 21.000 Euro bzw. 14.800 Euro nach Inflation. Damit kann man sehr komfortabel ins Leben starten.

 

 

 

2. Durch Kinderdepots Finanzwissen erlernen und Steuern sparen

Kinderdepots bringen viele Vorteile mit sich

Der größte Vorteil vom Kinderdepot sind die gesparten Steuern. Kinder haben einen eigenen Freibetrag von 801 Euro und einen einkommensteuerfreien Betrag von rund 9.500 Euro, wenn man die Nichtveranlagungsbescheinigung für das Kind beim Finanzamt beantragt. Kombiniert können Kinder über 10.000 Euro steuerfreien Gewinn pro Jahr erwirtschaften. Man kann so alle paar Jahre steuerfrei Gewinne einsacken. Deshalb würde ich mich immer für das Juniordepot entscheiden und nicht auf ein eigenes Depot sparen. Als Eltern muss man das Vertrauen ins Kind haben, dass es sein Vermögen verantwortungsvoll behandelt.

Das ist auch der zweite große Vorteil. Finanzwissen ist in Deutschland leider oft Geheimwissen. In der Schule oder im Studium lernt man nichts übers Sparen oder Aktien. Als Eltern kann man Kinder an Aktien heranführen. Du kannst deinem Kind zeigen, was du für das Kind machst und was passiert. Kinder erhalten einen wertvollen Vorsprung im Leben. Sie verstehen Kapitalgesellschaften, Unternehmertum und den Zinseszins. Je nachdem, wieviel sie sich interessieren, sparen sie eventuell sogar Taschengeld, Geburtstagsgeld oder den ersten Lohn aus Minijobs. Zeit ist der größte Freund für uns Investoren und ein Investor, der mit 0 Jahren anfängt, hat allen etwas voraus.

Es gibt allerdings auch Dinge zu beachten. Die Vorteile sind toll, können aber auch zum Nachteil werden. Wenn dein Kind BAföG-berechtigt ist, solltest du das Geld auf dein eigenes Depot sparen. Hat dein Kind mehr als 7.500 Euro Vermögen, wird das BAföG gekürzt. Die 10.000 Euro pro Jahr steuerfrei gibt es nur, wenn dein Kind privat krankenversichert ist. Wenn du in die gesetzliche Krankenkasse einzahlst, wird dein Kind beitragspflichtig, wenn es mehr als 5.901 Euro Gewinn in einem Jahr macht. Darauf musst du achten.

 

▲ Ein Kinderdepot hat viele verschiedene Vorteile. Der größte Vorteil ist das Vermögen, das aufgebaut wird. Besonders interessant wird das Depot durch die Steuervorteile. Kinder können regelmäßig Aktien steuerfrei verkaufen. Großeltern können z.B. ihren Enkeln Aktienpositionen mit hohen Buchgewinnen schenken und müssen sie nicht selbst versteuern.

 

 

 

3. Ein Kinderdepot eröffnen und Aktien auswählen

Welche Depotanbieter gibt es?

Wenn du dich für ein Kinderdepot entschieden hast, hast du direkt die Qual der Wahl, wo du das Depot eröffnen möchtest. Es gibt verschiedene Anbieter mit verschiedenen Vorteilen bei einem Kinderdepot. Allerdings bietet nicht jeder Broker die Möglichkeit an, weil der Verwaltungsaufwand und die Eröffnung höher sind. Z.B. Trade Republic hat bisher noch kein Kinderdepot.

Ich habe in der Facebook-Gruppe Dividendenstrategie nachgefragt, welche Broker am beliebtesten für ein Kinderdepot sind. Im Großen und Ganzen waren es auch die sonst beliebtesten Broker:

Broker Anzahl Nennungen Gebühren ETF-Sparplan Gebühren Aktiensparplan
Comdirect 50 1,5 % (138 Sparpläne für 0,0 %) 1,5 %
Consorsbank 22 1,5 % (279 Sparpläne für 0,0 %) 1,5 %
DKB 13 1,50 EUR (115 Sparpläne für 0,49 EUR) —*
ING 39 0,0 % 1,75 %

* DKB bietet keine Aktiensparpläne an

 

Aber auch bei ebase, flatex und SBroker gibt es Kinderdepots.

Besonders Comdirect und ING sind sehr beliebte Broker für ein Kinderdepot. Das liegt wahrscheinlich an den bekannten Marken. Bei Comdirect ist das Angebot für Aktiensparpläne sehr breit, bei ING sind die ETF-Sparpläne besonders günstig. Ein weiterer Vorteil von Comdirect war, dass sie in 2020 die Anträge für Kinderdepots weiterhin angenommen haben. Andere Broker haben für einige Monate keine Kinderdepots mehr abgeschlossen, um Kapazitäten für die vielen Depotanträge zu haben.

Insgesamt geben sich die Depotanbieter aber wenig. Die Gebühren sind bei den großen vier Anbietern ähnlich preiswert.

Welche Kinderdepotstrategien gibt es?

In einer weiteren Umfrage habe ich die Dividendenstrategie-Community gefragt, welche Wertpapiere sie für ihre Kinder besparen (würden). Dabei habe ich vor allem drei verschiedene Anlagestile entdeckt:

 

So investieren, wie man selbst investiert. Viele Anleger wählen für ihre Kinder dieselben Aktien, in die sie auch selbst investieren. Denn sie sind überzeugt von ihrer Strategie und machen sich deshalb nicht die Mühe, eine andere Strategie zu wählen. Dadurch spart man Zeit als Investor und muss sich bei der Aktienauswahl nicht begrenzen. Durch den langen Anlagehorizont können die Kinder von Zukunftstrends wie Software, Biotechnologie, Elektromobilität und Co. profitieren.

 

Die einfachste Wahl. Die meisten Anleger wählen für ihre Kinder einen ETF aus. Besonders beliebt waren World ETFs, aber auch ACWI ETFs und Emerging Markets ETFs. Der Vorteil für die Eltern ist, dass sie sehr schnell und einfach das Wertpapier ausgewählt haben und die Kinder mit 25 Euro pro Monat direkt diversifiziert sind. Bei Aktiensparplänen muss man dagegen für eine gute Streuung mehr Geld in die Hand nehmen. Das lohnt sich eher ab 100 Euro pro Monat.

 

Die sichere (und pädagogische) Auswahl. Zu guter Letzt gibt es Anleger, die für ihre Kinder wenig riskieren wollen. Hierbei wählt man Aktien mit stabilem Geschäftsmodell aus. Am besten sind Unternehmen, mit denen die Kinder auch etwas anfangen können. Dabei verzichtet man vielleicht auf etwas Rendite und macht sich mehr Mühe. Jedoch ist das Ziel bei diesem Depot, einen sicheren, nachhaltigen Vermögensaufbau zu erreichen und gleichzeitig die Kinder für das Thema Aktien zu begeistern. Ich habe sogar schon mal einen Beitrag von einem Vater gesehen, der für seine Kinder historische Aktien auf Papier ausdruckt und mit Photoshop ihren Namen einfügt. Die Kinder haben eine echte Urkunde in der Hand und freuen sich jetzt noch mehr über jeden McDonald’s-Besuch.

 

Keine dieser Anlagemöglichkeiten ist in allem besser als die anderen. Es kommt einfach darauf an, wovon man als Elternteil überzeugt ist. Wenn man es sich einfach machen möchte, wird man eher ETFs wählen. Will man einen Lerneffekt erzielen, dann die letztere Variante. Ich persönlich finde deshalb diese Variante zum Beispiel am besten, aber verstehe auch alle anderen.

Pädagogische Aktienauswahl

Zur pädagogischen Aktienauswahl gibt es eine tolle Geschichte vom Fondsmanager Peter Lynch. Er hat seine Kinder ein Portfolio aufstellen lassen und natürlich haben sich die Kinder für Marken und Unternehmen aus ihrem Leben entschieden. Diese Unternehmen sind sehr erfolgreich, weil sie so bekannt sind und bekannt, weil sie so erfolgreich sind. Das Portfolio seiner Kinder hat den US-Leitindex S&P 500 über einen längeren Zeitraum schlagen können.

Peter Lynch hat selbst auch Tipps zum Investieren gegeben, die für ein Kinderdepot Gold wert sind: Investiere langfristig und investiere in Aktien, die du verstehst. Gerade die Unternehmen aus unserem Leben verstehen wir sehr gut. Als Konsument hat man sich bereits einen großen Teil der Aktienanalyse gespart. Deshalb sehe ich für eine pädagogische Aktienauswahl drei Dinge als wichtig an:

Zukunftsträchtige Unternehmen. Denk bei jeder Aktie an den Ewigkeitsfaktor: Wie wahrscheinlich ist es, dass es dem Unternehmen in 10 bzw. 20 Jahren besser gehen wird als heute? Unternehmen, die langfristig wachsen, werden irgendwann auch im Kurs wachsen.

 

Starke Marken. Kinder kennen viele Marken. Marken prägen sich bei Menschen ein und machen uns zu Dauerkunden. Deshalb solltest du in Unternehmen investieren, die eine Marke haben, die das Kind kennt. Danaher ist z.B. ein tolles Investment gewesen, aber ein Kind wird sich nicht für die Aktie begeistern lassen.

 

Verständliches Geschäftsmodell. Am besten kann dein Kind dir erklären, wie das Unternehmen Geld verdient. Es muss nicht alle komplexen Zusammenhänge verstehen. Aber als angehender Investor sollte man sich erstmal auf die einfacheren Firmen beschränken.

 

▲ Mit drei Kriterien kann man prüfen, ob eine Aktie in ein Kinderdepot passt. Besonders die langfristige Zukunft ist natürlich entscheidend. Aber auch die Marke sollte man in Betracht ziehen. Wer so vorgeht, wird viele Aktien vernachlässigen, aber das ist nicht schlimm. Es geht auch um einen Lerneffekt.

 

Aktienideen für ein Kinderdepot

Unternehmen Logo Sektor Begründung
Activision Blizzard Kommunikation Activision ist der Branchenriese im Gaming
Adidas Zyklischer Konsum Beliebte Modemarke
Alphabet Kommunikation YouTube ist eine beliebte Plattform bei Kindern
Amazon Zyklischer Konsum Portal für Videostreaming und der Onlineshop, wo es alles gibt
Coca-Cola Nichtzyklischer Konsum Coca-Cola ist der führende Hersteller für Süßgetränke wie Fanta, Sprite und Co.
Facebook Kommunikation Soziale Medien werden von Jugendlichen zunehmend genutzt, besonders Instagram ist beliebt
Hasbro Zyklischer Konsum Größter Hersteller von Kinderspielzeug
Johnson & Johnson Gesundheit Johnson & Johnson hat viele Konsumprodukte z.B. die beliebte Pflegecreme Penaten
LVMH Zyklischer Konsum Bei Jugendlichen eine begehrte Modemarke
McDonald’s Zyklischer Konsum Für Alt und Jung eines der beliebtesten Fast Food-Restaurants
Microsoft Technologie Microsoft hat die Xbox und Spiele wie Elder Scrolls und Minecraft
Monster Beverage Nichtzyklischer Konsum Energy Drinks sind besonders bei Jugendlichen beliebt
Netflix Kommunikation Beliebtestes Portal für Videostreaming
Nike Zyklischer Konsum Beliebte Modemarke
PepsiCo Nichtzyklischer Konsum PepsiCo ist führender Hersteller für Süßgetränke wie Pepsi, 7UP und Mountain Dew
Procter & Gamble Nichtzyklischer Konsum Bekannte Haushaltsprodukte wie Gillette, Pampers und head & shoulders
Starbucks Zyklischer Konsum Viele Jugendliche trinken gerne Kaffee bei Starbucks
Unilever Nichtzyklischer Konsum Bekannte Haushaltsprodukte wie Axe, Dove und Ben & Jerry’s
Volkswagen Zyklischer Konsum Beliebte Prestige-Automarken wie Lamborghini, Porsche und Audi
Walt Disney Kommunikation Medienimperium mit Videostreaming, Freizeitparks und Fernsehsendern für Kinder

 

 

 

4. Fazit zum Kinderdepot

Fazit zum Kinderdepot

Kinderdepots bieten Eltern eine tolle Möglichkeit, um für ihre Kinder ein kleines Vermögen aufzubauen. Gleichzeitig können Steuern eingespart und Kinder für das Investieren begeistert werden. Heutzutage gibt es viele Anbieter für Kinderdepots mit fairen Gebühren, wo man bereits ab 25 Euro pro Monat loslegen und nicht nur Einzelkäufe durchführen kann.

Es gibt mehrere Strategien zur Auswahl von Wertpapieren für ein Kinderdepot. Hier muss man als Eltern eine Entscheidung treffen. Man kann es sich entweder einfach machen und ETFs oder die eigene Investmentstrategie für das Kind auswählen. Ein weiterer spannender Ansatz ist eine pädagogische Aktienauswahl. So kann man aus Kindern eine neue Generation von Aktionären machen, die sich für ihre Aktieninvestments begeistern und Spaß haben anzulegen.

 

 

Liebe Grüße,
Benjamin Franzil
AlleAktien Partner

7 Antworten

  1. Chris Wiedmann sagt:

    Moin zusammen,

    vielen Dank, dass ihr das Thema aufgreift – mein Sohn ist gerade 2 Monate alt, weswegen das Ganze top aktuell ist.

    Lg, Chris!

  2. Lucas Kaußen sagt:

    Top Artikel!

  3. Thomas Linneweh sagt:

    Hallo Benni,
    Wirklich ein super Artikel.
    Unser Sohn ist 11 Monate alt und haben direkt am Anfang ein Depot aufgemacht bei der Consorsbank. Am längsten hab die SteuerID gebraucht. Ohne die geht in Deutschland nichts .
    Besparen auch monatlich einen ETF und haben noch ein paar Einzelaktien.

  4. Hendrik sagt:

    Ich finde man sollte bei der Consorsbank hervorheben, das Ausschüttungen aus ETF Sparplänen automatisch wieder angelegt werden. Das finde ich gerade bei Kindern interessant, da man dort wegen dem Freibetrag häufig Ausschüttende ETF wählt.
    Schwierige Entscheidung dadurch ob eher ING, wegen 0 Orderkosten oder Consors finde ich.
    VG
    Hendrik

  5. Karin Halbritter sagt:

    Hi zusammen, toller Podcast und Artikel, meine Tochter ist gerade 7 Monate alt und endlich möchte ich das Thema Juniordepot angreifen. Mein Ziel ist ein ETF Sparplan und zusätzlich Einzelaktien, um ihr später ebenfalls das nötige Grundwissen anschaulich beibringen zu können.
    Aber bei der Aktienauswahl habe ich immer meine Bauchschmerzen. Die Unternehmen sind seit langer Zeit bekannt, profitabel und haben Marktmacht, das ist klar. Ich lebe selbst aber eher gesund und nachhaltig und möchte natürlich ebenfalls, dass meine Tochter so künftig denkt und handelt.. also McD, Energydrinks, PepsiCo, Unilever etc, das sollte sie nichtvregelmässig zu sich nehmen und dabei noch ein gutes Gefühl haben.. Was denkt ihr, wird sich unser Nachwuchs nicht künftig etwas mehr Gedanken über eine gesündere Lebensweise machen?
    Vielleicht folge ich da einem Irrweg oder Wunschdenken ist mein erstes Kind und ja auch erst 6 Monate alt .
    Danke für eure Meinung

    • Hallo Karin 🙂

      die Auswahl war nur beispielhaft. Kinder leben natürlich nicht immer gesund und das gehört, finde ich auch irgendwie dazu.
      Aber du kannst die Auswahl trotzdem so treffen wie du es für richtig hältst. Du kannst alternativ auch in Unternehmen investieren, die gesündere Produkte haben wie Danone oder Nestlé. Da musst du dir keine Grenzen setzen. Und je nachhaltiger unsere Welt wird, umso nachhaltiger werden natürlich auch Firmen. Coca Cola ist z.B. ein großer Wasserproduzent, PepsiCo ist auch zu über einem Drittel zuckerfrei und Unilever ist nicht nur zuckersüßes Eis. Dein Kind kann ja auch ein gutes Gefühl haben, wenn es z.B. ein Vio-Wasser trinkt 🙂

      Ich hatte da vor Kurzem aber auch eine spannende Diskussion: Eltern wollen oft das Beste für ihr Kind. Keine Süßigkeiten, nicht Fernsehen etc. Wir merken bei uns im Freundeskreis, dass aber ein dosierter, verantwortungsvoller Umgang viel besser ist. Gerade wenn man auch mal erwachsen wird und selbst einkaufen muss 🙂

      Liebe Grüße
      Benjamin

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