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  • Nicht zyklische Aktien

    Nicht-zyklische Aktien ist eine von Peter Lynch stammende Bezeichnung für Unternehmen am Aktienmarkt, die ihre Umsätze und Gewinne stetig und unbhängig von äußeren Faktoren steigern können.

    Neben nicht-zyklischen Aktien gibt es laut Peter Lynch auch zyklische Unternehmen. Das sind die Unternehmen, die eine wellenförmige Nachfrage ihre Produkte erleben. Die Nachfrage nach den Produkten eines Unternehmens kann dabei entweder mit der konjunkturellen Entwicklung der Wirtschaft zusammenhängen oder aber von einem anderen Faktor abhängen.

    • Die Nachfrage nach neu hergestellten Automobilen hängt von der Konjunktur ab. In Wirtschaftskrisen fahren viele Menschen ihr altes Auto weiter und schieben die Neuanschaffung nach hinten.
    • Die Ertragslage von Ölkonzernen hängt maßgeblich an der Preisentwicklung des Erölpreises.
    AlleAktien-Peter-Lynch

    Diese Grafik veranschaulicht die Einteilung von Aktien in Kategorien nach Peter Lynch.

     

    Einteilung von Aktien in Aktienkategorien nach Peter Lynch

    Nun steigen wir tiefer in die Materie ein. Schau dir dazu meine beigefügte Grafik an, am sinnvollsten ist es wohl, wenn du diese vorab kurz ausdruckst. Gemäß Peter Lynch lassen sich alle Aktien in drei Kategorien einteilen: In Nicht-Zykliker, Zykliker und Asset Plays. Je nach Kategorie muss eine Aktie unterschiedlich bewertet werden.

    Nicht-zyklische Aktien im Detail

    Dies sind alle Unternehmen, deren Umsätze und Gewinne wie auf Schienen nach oben steigen. In der Praxis könnten das alle Unternehmen sein, deren Vorsteuer- und Vorzinsengewinn (EBIT) in den letzten Jahren um nicht mehr als 50% eingebrochen ist.

    Prinzipiell sind Nicht-Zykliker daher viel interessantere Aktien als Zykliker, da die Gewinne viel konstanter und sicherer sind. Gegenüber Zyklikern ergeben sich entsprechend geringere Schwankungen bei Kursen und Dividenden.

    Durch stetig steigende Umsätze und Gewinne gewinnen die Unternehmen im Laufe der Zeit eben auch stetig an Wert. Das bedeutet aber nicht, dass auch die Kurse stetig steigen müssen. Denn es kann sich kurz- und mittelfristig eben das Bewertungsniveau ändern.

    Je nach erwarteter Wachstumsrate der künftigen Gewinn erfolgt dann im zweiten Schritt eine Feingliederung innerhalb der nicht-zyklischen Aktien:

    • Slow Grower bei einer erwarteten jährlichen Wachstumsrate der Gewinne von 0-3 %
    • Average Grower bei einer erwarteten jährlichen Wachstumsrate der Gewinne von 3-10 %
    • Fast Grower bei einer erwarteten jährlichen Wachstumsrate der Gewinne von über 10 %

    Je nach Feingliederung empfiehlt Fondsmanager Peter Lynch dann eine spezielle Strategie, um die Rendite zu maximieren.

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