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Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Nachkaufalarm: Fresenius Aktie kaufen? (WKN: 578560)

11 Antworten

  1. Annette sagt:

    Wie würde die Firma stehen, wenn in den kommenden Jahren ein Trend zu mehr ambulante Versorgung sich entwickelten würde. Diese Entwicklung wird politisch in Österreich sehr gewünscht. Man würde dann vielleicht bis zu 1/4 weniger Betten brauchen.
    LG Annette

    • Ich sehe in diesem Trend keine große Gefahr für Fresenius. Durch den demographischen Wandel steigt der Bedarf an medizinischen Leistungen immer weiter an. In Deutschland sind schon heute alle Arztpraxen vollständig ausgelastet.

  2. Luiz sagt:

    Danke für deine Analyse! Heute bin ich froh nicht zugegriffen zu haben…
    Die Aktie ist heute schon auf 39€ gefallen…

    Jetzt erst recht zuschlagen oder abwarten? 😉

    Danke und viele Grüße
    Luiz

    • Hallo Luiz, der Kursverlauf der Fresenius-Aktie ist wirklich nicht schön anzuschauen. Befreien wir uns mal von allen Emotionen und schauen an, was im Unternehmen vor sich geht. Die 2020er-Ziele wurden einkassiert. Natürlich nicht so schön. Doch ein genauerer Blick auf die Zahlen verrät: Operativ gesehen läuft das Geschäft weiter sehr gut. Das Unternehmen erwartet dauerhaft eine organische Wachstumsrate (also ohne Übernahmen) von 5%. Bei den Gewinnen soll sogar noch ein Tick mehr drin sein. Der neue Zielwert ist eben ohne Übernahmen gewählt, der alte hat mögliche Übernahmen bereits beinhaltet gehabt. Insofern bleibt festzuhalten: Fresenius ist ein gesundes Unternehmen, das jährlich mit 5% und mehr wächst. Sollte es Übernahmen geben, kann es auch deutlich mehr werden. Das Unternehmen ist ein Dividendenaristokrat und nicht von der Konjunktur abhängig. Also: Wachstum + konjunkturunabhängig + günstige Bewertung (Free Cash Flow Rendite bei 8,5%, KGV von 11,5). Nestle wächst nur mit 3% und wird mit einem KGV von 23 doppelt so hoch bewertet. Insofern sehe ich eine klare Einstiegsgelegenheit für langfristige Investoren.

      • Luiz sagt:

        Lieber Jonathan,

        vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Es ist wirklich immer spannend, wie du deine Sichtweise beschreibst.
        Auch sind die Podcasts zusammen mit Kolja immer sehr anregend und interessant! 🙂

        Ich fliege morgen nach beruflich nach Amsterdam, sonst hätte ich dich gerne in München kennengelernt.. Wenn du schon mal hier bist wo ich wohne 😉
        Schade, aber vielleicht kommst du ja mal wieder nach München..

        Sehr sehr tolle Arbeit! 🙂

        Viele Grüße
        Luiz

  3. proelomania sagt:

    Hi Jonathan. Wie wäre es denn mal mit einer Analyse zu dem US Pendant UnitedHealth Group #1 Gesundheitsvorsorge – im Gegensatz zu Fresenius mit starkem Umsatzwachstum und stabiler Marge. Nach JnJ wäre das doch eine schöne Ergänzung…

    • Gute Idee, aber extrem schwer zu analysieren. Und im US-Gesundheitssystem dürfte der Druck eher zunehmen, als abnehmen. Der Sektor ist derart reguliert, dass man sich in sämtliche relevante Vorschriften einarbeiten müsste – und das halte ich für nahezu unmöglich. Sprich: Außerhalb meines Circle of Competence, eine Analyse würde in diesem Fall nicht zum gewünschten Mehrwert führen….

  4. proelomania sagt:

    Ok verstanden – den Aufwand muss man natürlich nicht treiben wenn es Alternativen gibt. Siehst du denn aktuell noch andere vielversprechende Kandidaten im Bereich Health Care die es zu analysieren lohnt?

  5. Deniz Ercetin sagt:

    Hi Jonathan, die Aktie ist mittlerweile extrem weiter gefallen. Grund zur Sorge oder Nachkaufalarm?

    • Ich finde die Aktie jetzt immer spannender. Nächstes Jahr dürfte der Gewinn bei ca. 3,60 EUR/Aktie liegen. Somit ist das KGV auf 11 abgesunken. In der Vergangenheit gab es Fresenius auch schon zum 20-fachen oder 25-fachen Gewinn. Das Unternehmen muss jetzt einfach ein paar Quartale mit stetigem Wachstum überzeugen, dann wird auch die Aktie wieder in Schwung kommen.

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