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Absatzboom in Schwellenländern treibt BYD voran

{ "title": "BYD-Chef sieht rosige Zeiten für Chinas E-Auto-Markt und setzt auf globale Expansion", "content": "

Der chinesische Elektrofahrzeug-Hersteller BYD blickt optimistisch in die Zukunft des heimischen EV-Marktes, sieht sich jedoch gleichzeitig dem Druck eines intensiven globalen Wettbewerbs ausgesetzt. Wang Chuanfu, der Vorstandsvorsitzende von BYD, prognostiziert, dass die Verbreitung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, sogenannten New Energy Vehicles (NEVs), in China die 50-Prozent-Marke bereits in den nächsten drei Monaten überschreiten könnte. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Dominanz von Elektrofahrzeugen, Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen auf dem chinesischen Markt.

Trotz des positiven Trends in China sieht BYD die Notwendigkeit, sich auch auf internationalen Märkten zu positionieren, um der wachsenden Konkurrenz und politischen Unsicherheiten zu begegnen. Das Unternehmen setzt daher auf die Errichtung neuer Produktionsstandorte in Schwellenländern, darunter Thailand, Brasilien, Indonesien, Ungarn und Usbekistan. Diese Strategie zielt darauf ab, die Abhängigkeit von den chinesischen Exportmärkten zu verringern und gleichzeitig den globalen Absatz zu steigern.

Die chinesische NEV-Industrie erlebt derzeit einen signifikanten Wandel, getrieben durch massive Investitionen in Forschung und Entwicklung, die eine Vielzahl neuer Modelle hervorbringen. Im Jahr 2023 wurden weltweit mehr als 13 Millionen NEVs verkauft, was einer globalen Marktdurchdringung von etwa 18 Prozent entspricht. In China lag die Durchdringungsrate sogar bei mehr als 35 Prozent, was die führende Rolle des Landes in der NEV-Transformation unterstreicht.

Während die chinesische Automobilindustrie nach 70 Jahren Entwicklung eine strukturelle Anpassung durchläuft, befindet sich die NEV-Industrie in einer zyklischen Anpassungsphase. Unternehmen wie BYD müssen schnell Skaleneffekte und Markenvorteile erzielen, um im zunehmend hart umkämpften Markt bestehen zu können. Der Mitbegründer von Xpeng, He Xiaopeng, warnte sogar vor einem 'Blutbad' aufgrund des intensiven Wettbewerbs.

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