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Adam Neumann plant Rückkauf von insolventem WeWork

  • Adam Neumann plant Rückkauf von insolventem WeWork
  • Neumann bietet mehr als 500 Millionen Dollar für das Unternehmen

Adam Neumann, der ehemalige CEO und Mitbegründer von WeWork, der beim Verlassen des Unternehmens ein goldenes Handschlagpaket im Wert von 1,7 Milliarden Dollar erhielt, zeigt nun Interesse, das mittlerweile insolvente Unternehmen zurückzukaufen. Berichten des 'Wall Street Journal' zufolge hat Neumann eine Offerte über mehr als 500 Millionen Dollar für WeWork eingereicht.

Dieses Start-up, das einst als das wertvollste der USA galt und im Januar 2019 mit 47 Milliarden Dollar bewertet wurde, musste nach einem gescheiterten Börsengang und unter Neumanns exzentrischer Führung Insolvenz anmelden. Trotz der hohen Investitionen von Softbank in Höhe von 9,5 Milliarden Dollar, konnte WeWork nie Gewinne erwirtschaften und die Coronapandemie stellte das Geschäftsmodell des Unternehmens zusätzlich infrage.

Neumanns Rückkaufinteresse wird von seiner Immobiliengesellschaft Flow Global und Gesprächen mit Dan Loebs Third Point Hedgefonds sowie anderen Investoren unterstützt, obwohl Third Point aktuell nicht an dem Angebot beteiligt ist. Eine Sprecherin des Fonds bestätigte, dass Gespräche stattgefunden haben, aber keine Verpflichtung für eine Transaktion eingegangen wurde. Der Versuch Neumanns, WeWork zurückzukaufen, wirft ein neues Licht auf das Drama, das sich um das einst hochgelobte Start-up entfaltet hat.