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Aktivistische Investoren kritisieren Disney-Chef Iger - Bank of America lobt

  • Aktivistische Investoren kritisieren Disney-Chef Iger
  • Bank of America lobt: Iger navigiert das Entertainment-Schiff gekonnt durch raue See

Der Vorstand des US-amerikanischen Unterhaltungsgiganten Disney sieht sich aktuell mit Herausforderungen durch aktivistische Investoren konfrontiert. Insbesondere die Rückkehr von Bob Iger an die Spitze des Konzerns stieß auf Kritik. Trotzdem verlieh die Bank of America-Analystin Jessica Reif Ehrlich dem CEO und seiner Strategie ihr Vertrauen und betonte die positiven Aussichten für das Unternehmen.

Bei der letzten Hauptversammlung von Disney standen vor allem die Ambitionen zweier aktivistischer Investoren im Fokus, die jeweils einen Sitz im Vorstand anstrebten. Ihre Kritik zielte auf die Führungsstrategie von Bob Iger ab, den sie für die jüngsten Misserfolge des Konzerns verantwortlich machten. Trotz der Unruhen und des Drucks durch die Investoren blieb der Versuch, Einfluss auf das Board zu nehmen, ohne Erfolg: Die Aktionäre stimmten mit großer Mehrheit für die Nominierung aller von Disney vorgeschlagenen Kandidaten.

Jessica Reif Ehrlich sieht das Unternehmen und dessen Führung hingegen in einem positiven Licht. Ihrer Einschätzung nach befindet sich Disneys Turnaround-Strategie noch in den Anfängen, birgt aber großes Potenzial für die Zukunft. Sie betont, dass Disney dank seiner umfangreichen und vielseitigen Geschäftsaktivitäten - von den legendären Themenparks bis hin zu erfolgreichen Streamingdiensten wie Disney+ - über einzigartige Vermögenswerte verfügt. Ehrlich prognostiziert eine starke Generierung von freiem Cashflow, Wachstum im Freizeitbereich, Verbesserungen im Filmgeschäft und eine Steigerung der Profitabilität im Direct-to-Consumer-Segment.

Trotz der Herausforderungen durch die Pandemie und wirtschaftlicher Unsicherheiten scheint Disney gut positioniert zu sein, um auf eine erfolgreiche Zukunft hinzuarbeiten. Ehrlichs Optimismus spiegelt sich in ihrer Kaufempfehlung für Disney-Aktien wider, die sie mit einem aufgestockten Kursziel von 145 US-Dollar versieht - ein potentielles Aufwärtspotenzial von 23 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs. Damit setzt die Analystin ein deutliches Zeichen für das Vertrauen in die Führungskompetenz von Bob Iger und die langfristigen Perspektiven des Unterhaltungskonzerns.

Quelle: Eulerpool Research Systems