Skip to content

Bundesbank-Chef Nagel warnt vor Rechtsextremismus und betont Stärken der deutschen Wirtschaft

  • Bundesbankpräsident Joachim Nagel warnt vor aufkommendem Rechtsextremismus und betont ökonomische Bedrohung für Deutschland.
  • Nagel mahnt zu mehr Ambitionen bei Steuersenkungen und dem Abbau von Bürokratie zur Stärkung der deutschen Wirtschaft.

Bundesbankpräsident Joachim Nagel hebt hervor, dass der aufkommende Rechtsextremismus nicht nur eine soziale, sondern auch eine ökonomische Bedrohung für Deutschland darstellt. Er warnt davor, die Gefahren, die von rechtsextremen Bewegungen ausgehen, zu unterschätzen, da diese Investoren und Fachkräfte aus dem Ausland abschrecken könnten. Nagel, der kürzlich an seiner ersten Demonstration für die Demokratie teilnahm, betont die Wichtigkeit, den Zusammenhalt und die Werte der Demokratie aktiv zu verteidigen.

Gleichzeitig mahnt er die Wirtschaftsverbände, die wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht schlechter darzustellen, als sie ist. Er erkennt zwar die aktuellen Herausforderungen an, insbesondere die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die deutsche Wirtschaft, sieht jedoch auch die Stärken des Landes, wie den stabilen Arbeitsmarkt, der nahezu Vollbeschäftigung aufweist.

Zur Stärkung der deutschen Wirtschaft fordert Nagel mehr Ambitionen bei Steuersenkungen und dem Abbau von Bürokratie. Er weist auf das Wachstumschancengesetz hin, dessen Entlastungsvolumen zwar gekürzt wurde, betont aber die Bedeutung seiner schnellen Umsetzung für die Wirtschaft. Nagel positioniert sich damit als ein Verfechter einer starken, offenen und demokratischen Gesellschaft, die nicht nur sozial, sondern auch wirtschaftlich resilient gegenüber Herausforderungen ist.