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Eli Lilly verzeichnet Umsatz- und Ergebnissprung dank Abnehmmitteln in den USA

  • Umsatz steigt um ein Viertel auf 8,8 Milliarden Dollar
  • Prognosen für Gesamtjahr 2024 angehoben: Erlöse zwischen 42,4 und 43,6 Milliarden Dollar erwartet

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat dank einer starken Nachfrage nach seinem Diabetes-Medikament Mounjaro, das auch als Abnehmmittel Zepbound vermarktet wird, ein beeindruckendes erstes Quartal verzeichnet. Der Umsatz stieg um gut ein Viertel auf fast 8,8 Milliarden Dollar, getrieben durch Mounjaro, das allein 1,8 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz beisteuerte – ein signifikanter Anstieg im Vergleich zu weniger als 600 Millionen im Vorjahr.

Angesichts des erfolgreichen Quartals hat Eli Lilly seine Prognosen für das Gesamtjahr 2024 angehoben. Die Erlöse werden nun auf 42,4 bis 43,6 Milliarden Dollar geschätzt, was einem Anstieg von bis zu einem Viertel gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie wurde nach oben korrigiert und soll nun zwischen 13,50 und 14,00 Dollar liegen, nachdem zuvor maximal 12,70 Dollar erwartet wurden.

Das Unternehmen profitierte im ersten Quartal nicht nur von den steigenden Umsätzen seines Flaggschiff-Medikaments, sondern auch von einer allgemeinen Erholung nachdem hohe Belastungen durch Übernahmen und gestiegene Forschungs- und Entwicklungskosten das Ergebnis im Vorjahr gedrückt hatten. Der Netto-Gewinn sprang auf 2,2 Milliarden Dollar – ein Anstieg um zwei Drittel, während der bereinigte Gewinn je Aktie um fast 60 Prozent auf 2,58 Dollar kletterte.

Die Aktie von Eli Lilly, notiert an der NYSE, zeigte eine starke Reaktion auf die positiven Nachrichten und legte zeitweise um 5,78 Prozent auf 779,79 Dollar zu. Eli Lillys Zuversicht für das weitere Jahr stützt sich auf das anhaltend starke Wachstum von Mounjaro und die breite Akzeptanz von Zepbound, dessen Markteinführung Experten zufolge das Potenzial hat, das bestverkaufte Arzneimittel der Welt zu werden.

Quelle: Eulerpool Research Systems