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Enel verdoppelt trotz sinkender Einnahmen seinen Nettogewinn

  • Enel verdoppelt Nettogewinn trotz sinkender Einnahmen
  • Positiver Marktreaktion auf angekündigte Dividendenerhöhung

Enel, einer der weltweit führenden Energiekonzerne, hat für das Jahr 2023 beeindruckende finanzielle Ergebnisse vorgelegt, die zeigen, dass sich der Nettogewinn des Unternehmens mehr als verdoppelt hat. Dies ist besonders bemerkenswert vor dem Hintergrund sinkender Einnahmen, die auf niedrigere durchschnittliche Verkaufspreise zurückzuführen sind, eine Entwicklung, die mit der Normalisierung des Energiemarktes einhergeht.

Im Detail stieg der Nettogewinn des Konzerns von 1,68 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf 3,44 Milliarden Euro im Jahr 2023. Auf bereinigter Basis, also unter Ausklammerung von Einmaleffekten, verbesserte sich der Nettogewinn sogar um fast 21 Prozent auf 6,51 Milliarden Euro. Dieses Wachstum überschritt die Erwartungen des Unternehmens selbst, das einen ordentlichen Nettogewinn zwischen 6,4 und 6,7 Milliarden Euro prognostiziert hatte.

Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) entwickelte sich positiv und stieg um 1,7 Prozent auf 20,26 Milliarden Euro. Besonders hervorzuheben ist das um Einmaleffekte bereinigte EBITDA, das um fast 12 Prozent auf 21,97 Milliarden Euro anwuchs, was ebenfalls innerhalb der Zielvorgaben von Enel für das vergangene Jahr lag, die zwischen 21,5 und 22,5 Milliarden Euro angesiedelt waren.

Trotz der herausfordernden Marktbedingungen ging der Umsatz auf 95,57 Milliarden Euro zurück, verglichen mit 140,52 Milliarden Euro im Vorjahr. Dieser Rückgang spiegelt die Anpassungen im Markt wider, insbesondere im Hinblick auf die Verkaufspreise.

Für das Jahr 2023 hat Enel eine Dividende von 0,43 Euro je Aktie angekündigt, was gegenüber dem Vorjahr (0,40 Euro je Aktie) eine Erhöhung darstellt. Die Reaktion des Marktes auf diese Nachrichten war positiv, wie der leichte Anstieg der Enel-Aktie um 0,25 Prozent auf 6,09 Euro in Mailand zeigt.