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Fresenius rutscht nach Ausgliederung der Fresenius Medical Care in die Verlustzone

Fresenius schwenkt zu Nettogewinn durch Entkonsolidierung von Fresenius Medical Care, blickt trotz 614 Millionen Euro Verlust optimistisch auf 2024.


Fresenius verzeichnete im vierten Quartal einen Wechsel zu einem Nettogewinn aufgrund der Entkonsolidierung von Fresenius Medical Care aus seinen Bilanzen, prognostiziert jedoch ein Wachstum bei Gewinn und Umsatz für 2024.


Das deutsche Gesundheitsunternehmen veröffentlichte am Mittwoch einen Nettoverlust von 614 Millionen Euro ($663,6 Millionen) im vierten Quartal im Vergleich zu einem Nettogewinn von 255 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.


Das Unternehmen erklärte, dass der Verlust hauptsächlich auf den Bewertungseffekt zurückzuführen sei, der sich aus der Entkonsolidierung von Fresenius Medical Care ergab und keine Auswirkungen auf den Cashflow hatte.


Der Umsatz betrug 5,68 Milliarden Euro, nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.


Der Umsatz stieg organisch um 5%, getragen vom Geschäftsbereich Fresenius Kabi des Konzerns. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Sonderposten stieg um 13% auf 634 Millionen Euro.


Analysten hatten für das vierte Quartal einen bereinigten EBIT in Höhe von 590,7 Euro Millionen und einen Umsatz von 5,80 Milliarden Euro geschätzt, basierend auf Konsensschätzungen von Vara Research.


Für 2024 gibt das Unternehmen eine Prognose für ein organisches Umsatzwachstum von 3% bis 6% an und erwartet ein EBIT-Wachstum von 4% bis 8% bei konstanten Wechselkursen.


Es hat auch sein Ziel für Kosteneinsparungen im Jahr 2025 auf 400 Millionen Euro angehoben, nachdem es sein Ziel für 2023 übertroffen hat, das bei 350 Millionen Euro lag.