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Home Depot vor langsamer Erholung: Geschäftsaussichten bleiben gedämpft

Home Depot optimistisch: Weltgrößte Baumarktkette erwartet im neuen Geschäftsjahr leichten Aufschwung.


Home Depot erwartet in ihrem neuen Geschäftsjahr, das bis Ende Januar andauert, nur geringfügig bessere Geschäftsergebnisse. Der US-amerikanische Konzern, der als weltweit größte Baumarktkette gilt, prognostiziert einen Umsatzzuwachs von lediglich einem Prozent.


Dies gab das Unternehmen am Dienstag in Atlanta, dem Firmensitz im Bundesstaat Georgia, bekannt. Allerdings wird voraussichtlich auf vergleichbarer Basis ein Rückgang von einem Prozent verzeichnet werden. Analysten hatten im Vorfeld aufgrund dieser Entwicklung geringfügige Zuwächse erwartet. Im vierten Geschäftsquartal verzeichnete Home Depot einen Umsatzrückgang von knapp drei Prozent auf 34,8 Milliarden US-Dollar (entspricht etwa 32,2 Milliarden Euro).


Auf vergleichbarer Basis betrug der Einbruch sogar 3,5 Prozent. Der Gewinn fiel um 17 Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Der verwässerte Gewinn pro Aktie sank um 14,5 Prozent auf 2,82 Dollar. Trotz dieser Zahlen konnte Home Depot die Erwartungen der Analysten übertreffen. Zudem erhöhte die US-Baumarktkette die Quartalsdividende um 7,7 Prozent auf 2,25 US-Dollar pro Aktie.


"Nach drei Jahren mit außergewöhnlichem Wachstum für unser Geschäft, war 2023 ein Jahr der Konsolidierung", kommentierte Firmenchef Ted Decker laut einer Pressemitteilung. Home Depot war besonders von der Zurückhaltung der Kunden bei größeren Anschaffungen und Renovierungen betroffen.


Dennoch konnte die Baumarktkette die im November eingegrenzte Prognosespanne für das gesamte Geschäftsjahr erreichen. Im New Yorker Börsenhandel notierte die Home Depot-Aktie zeitweise mit lediglich einer minimalen Steigerung von 0,01 Prozent auf 362,38 US-Dollar.