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Hugo Boss übertrifft Erwartungen mit Nettogewinn von 38 Millionen Euro im ersten Quartal

  • Nettogewinn steigt auf 38 Millionen Euro im ersten Quartal
  • Übertrifft Erwartungen von 36 Millionen Euro

Hugo Boss hat im ersten Quartal einen überraschenden Gewinnanstieg verzeichnet und dabei die Markterwartungen übertroffen, gestützt durch höhere Verkäufe infolge verstärkter Marketingmaßnahmen. Trotz einer Warnung im März, dass das langsame Verbraucherverhalten und geopolitische Unsicherheiten das Wachstum in diesem Jahr bremsen und das Umsatzziel für 2025 gefährden könnten, zeigte sich das Unternehmen optimistisch über die jüngsten Ergebnisse.

Am Donnerstag berichtete das deutsche Modeunternehmen, dass seine Kostensenkungsmaßnahmen und die Überarbeitung der Marke zu den positiven Ergebnissen des Quartals beigetragen haben. Die Frühjahrs- und Sommerkollektionen, die durch zwei Markenkampagnen und verstärktes Marketing unterstützt wurden, wurden sowohl von Verbrauchern als auch von Einzelhändlern gut angenommen.

Der Umsatz stieg auf 1,01 Milliarden Euro, verglichen mit 968 Millionen Euro im Vorjahr, und lag damit leicht über den von Analysten prognostizierten 1,005 Milliarden Euro, wie aus einem konsensbasierten Unternehmensbericht hervorgeht. Der Umsatz stieg in allen Regionen.

Der Nettogewinn erhöhte sich auf 38 Millionen Euro, verglichen mit 35 Millionen Euro im Vorjahr, und übertraf damit die Konsenserwartungen von 36 Millionen Euro. Der Bruttogewinn erreichte 623 Millionen Euro, ein Anstieg von 5% gegenüber dem Vorjahr, getrieben durch Kosteneinsparungen und günstige Produkt- und Frachtkosten, was zu einer Bruttogewinnmarge von 61% führte.

Das Betriebsergebnis stieg um 6% auf 69 Millionen Euro, was ebenfalls über dem Konsens von 65 Millionen Euro lag.

Hugo Boss bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr, betonte jedoch, dass man weiterhin vorsichtig sei angesichts der anhaltend hohen Niveaus makroökonomischer und geopolitischer Unsicherheiten, von denen erwartet wird, dass sie das globale Verbraucherverhalten im Geschäftsjahr 2024 weiterhin belasten werden.

Quelle: Eulerpool Research Systems