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Merck kämpft im ersten Quartal mit Problemen im Laborgeschäft – Pharma- und Chemiekonzern unter Druck

  • Umsatzrückgang im ersten Quartal um 3,3 Prozent
  • Ebitda fiel um 8,4 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro

Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck kämpft weiterhin mit Herausforderungen im Laborgeschäft, sieht jedoch Licht am Ende des Tunnels mit einer erwarteten Erholung im zweiten Halbjahr. Trotz anhaltender Schwierigkeiten in diesem Segment, berichtete das Unternehmen von einer positiven Entwicklung in den Bereichen Elektronik und Pharma zum Jahresbeginn. Dies konnte jedoch den Rückgang im Konzernumsatz nicht vollständig kompensieren: Im ersten Quartal sank der Umsatz um 3,3 Prozent auf etwas mehr als 5,1 Milliarden Euro. Nach Bereinigung um Wechselkurseffekte, insbesondere beim chinesischen Yuan, betrug der Rückgang 1,2 Prozent.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel um 8,4 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Trotz der rückläufigen Umsatzzahlen entsprachen diese den Erwartungen der Analysten, während das operative Ergebnis die Prognosen übertraf. Merck hat zudem seine Umsatz- und Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr präzisiert und bestätigt, eine organische Steigerung von Umsatz und operativem Gewinn zu erwarten.

Vor der Börseneröffnung reagierte der Markt positiv auf die Quartalszahlen, die Merck-Aktie stieg im vorbörslichen Tradegate-Handel um 0,83 Prozent auf 158,75 Euro. Der Konzern bleibt optimistisch, dass sich die Geschäftslage in den kommenden Monaten verbessern wird, insbesondere im Laborgeschäft, das derzeit noch von einem Lagerabbau betroffen ist.

Quelle: Eulerpool Research Systems