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Meta-Chef Zuckerberg verteidigt Quest VR-Brille gegenüber Apples Vision Pro

  • Mark Zuckerberg verteidigt Meta Quest gegenüber Apple Vision Pro
  • Rivalität zwischen Meta und Apple im VR-Sektor spitzt sich zu

In der Welt der virtuellen Realität entbrennt ein hitziger Wettbewerb zwischen zwei Technologiegiganten: Meta und Apple. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, hat sich auf der Kurznachrichtenplattform Threads in eine lebhafte Diskussion mit Benedict Evans, Partner bei Mosaic Ventures, eingelassen. Im Zentrum des Austauschs standen die VR-Headsets beider Unternehmen – Metas Quest und Apples neu vorgestelltes Vision Pro. Evans brachte zum Ausdruck, dass einige von Metas VR-Ingenieuren das Vision Pro als 'im Grunde genau das Gleiche' wie die Quest bezeichnet hätten, eine Aussage, die er selbst als verblüffend empfand.

Zuckerberg antwortete mit der Behauptung, dass das Quest-Headset nicht nur gleich, sondern überlegen sei. Er unterstrich, dass Meta nicht bestrebe, die technischen Spezifikationen des Apple-Produkts zu replizieren, insbesondere nicht dessen Gewicht, Bewegungsunschärfe oder das Fehlen präziser Eingabemöglichkeiten. Vielmehr kritisierte er die von Apple getroffenen Kompromisse, die das Vision Pro in vielen Bereichen unterlegen machen würden.

Dieser Austausch beleuchtet die sich verschärfende Rivalität zwischen Meta und Apple im VR-Sektor. Während Apple mit der Vision Pro ein High-End-Produkt positioniert, das durch seine beeindruckenden technischen Daten besticht, darunter 12 Kameras, ein LiDAR-Sensor für Echtzeit-3D-Vermessung und der leistungsstarke M2-Chipsatz, legt Meta mit der Quest Pro den Fokus auf eine Kombination aus hochwertigen Features und Zugänglichkeit. Die Quest Pro glänzt mit einem vollfarbigen Mixed-Reality-Passthrough, präzisem Tracking von Augen- und Gesichtsbewegungen und Premium Touch Pro Controllern für eine immersive 360-Grad-Bewegung im virtuellen Raum.

Diese Debatte spiegelt die unterschiedlichen Philosophien der Unternehmen wider. Apple setzt auf Premium-Produkte mit entsprechend hohen Preisen, während Meta versucht, VR-Technologien einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Beide Ansätze haben das Potenzial, die Entwicklung und Verbreitung virtueller Realität voranzutreiben, jedoch auf sehr unterschiedliche Weise. Metas Quest Pro, ausgestattet mit fortschrittlicher Technologie wie dem Snapdragon XR2+ Gen 1 Chipset, positioniert sich als leistungsstarkes Gerät zu einem Preis von rund 1.200 Euro. Apples Vision Pro hingegen, angeboten zu einem Preis von etwa 3.500 US-Dollar, zielt auf ein Marktsegment ab, das Wert auf Spitzenleistung und innovative Features legt.

Diese Entwicklung unterstreicht die Dynamik im Sektor der virtuellen Realität und lässt auf eine spannende Zukunft schließen, in der sowohl Meta als auch Apple eine zentrale Rolle spielen werden. Die Wahl zwischen diesen unterschiedlichen VR-Erlebnissen wird letztlich von den Präferenzen der Endnutzer abhängen, die zwischen hochpreisigen Innovationen und erschwinglicherer, dennoch hochwertiger Technologie entscheiden müssen.