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NVIDIA plant mit Blackwell die Zukunft der Künstlichen Intelligenz zu revolutionieren

  • NVIDIA plant mit 'Blackwell' die Effizienz des KI-Trainings zu vervierfachen
  • NVIDIA entwickelt 'Blackwell' als Motor einer neuen industriellen Revolution durch KI

NVIDIA, der führende Chipkonzern im Bereich der Technologien für Künstliche Intelligenz, strebt eine Ausweitung seiner Vorreiterrolle an. Firmenchef Jensen Huang präsentierte mit 'Blackwell' eine neue Generation von NVIDIAs Computerplattform, die als 'Motor einer neuen industriellen Revolution' durch KI gesehen wird. Das 'Blackwell'-System übertrifft das aktuelle System 'Grace Hopper' in der Effizienz des Trainings Künstlicher Intelligenz um das Vierfache. In den Rechenzentren, wo KI-Training eine zentrale Rolle spielt, dominieren bereits NVIDIAs Computersysteme. Huangs Ziel ist es nun, die Führungsposition von NVIDIA auch im Bereich der Content-Erzeugung mittels KI auszubauen, wobei 'Blackwell' in dieser Hinsicht 30 Mal leistungsfähiger als das Vorgängersystem 'Hopper' sein soll.

Diese Ankündigung erfolgte auf der firmeneigenen Entwicklerkonferenz GTC in San Jose. Huang zeigte sich überzeugt, dass in der Zukunft Inhalte nicht mehr aus Speichern abgerufen, sondern frisch von KI-Software basierend auf der aktuellen Situation erzeugt werden. NVIDIA entwickelte das 'Blackwell'-System für diese zukünftigen Anforderungen. Ein spannendes Einsatzbeispiel ist die Kommunikation mit Gebäuden über Chatbots, ohne auf traditionelle Dateneinsicht angewiesen zu sein.

Ein Vergleich zwischen den Systemen 'Grace Hopper' und 'Blackwell' verdeutlicht die Fortschritte: Während für das Training des Chatbots ChatGPT mit 'Grace Hopper' 8000 NVIDIA-Chips und ein Energieverbrauch von 15 Megawatt nötig waren, benötigt 'Blackwell' dafür nur 2000 Chips und 4 Megawatt. Dies unterstreicht NVIDIAs Ambition, die Effizienz und Umweltverträglichkeit seiner Technologien kontinuierlich zu verbessern.

Darüber hinaus plant NVIDIA, seine Technologie für Wettervorhersagen einzusetzen und entwickelt dazu eine Welt-Simulation namens 'Earth 2'. NVIDIA bündelt seine Chips für das 'Maxwell'-System in Computersysteme, die rund 600.000 Bauteile und ein Gewicht von mehr als 1,3 Tonnen umfassen. Die Technologie, ursprünglich für Grafikkarten entwickelt, hat sich längst als effizient für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz erwiesen. Konkurrenten wie Intel und AMD hinken hinterher, was NVIDIAs Wachstum und Börsenwert zugutekommt.

Große KI-Unternehmen wie Microsoft, Google und Amazon planen bereits den Einsatz von 'Blackwell'. NVIDIA benannte den 'KI-Superchip' nach dem amerikanischen Mathematiker David Blackwell und zielt damit auch auf die Förderung sogenannter 'digitaler Zwillinge' ab, die Unternehmen die Simulation ihres gesamten Geschäfts im Computer ermöglichen. Ein weiteres Highlight ist die Integration von NVIDIAs 3D-Umgebung 'Omniverse' in Apples Computerbrille Vision Pro, die professionelle Anwendungen, wie die Produkt- und Fabrikgestaltung durch digitale Zwillinge, unterstützt.

NVIDIA setzt zudem auf die Zukunft der Robotik. Huang prognostiziert, dass alles, was sich bewegt, in Zukunft robotisch sein wird und dass Roboter lernen können, allein durch Beobachtung von Menschen. Diese Entwicklungen positionieren NVIDIA als zentrale Kraft in der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung, mit potenziell revolutionären Auswirkungen auf Industrie und Gesellschaft.