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Patient steuert Computermaus allein mit Gedanken

Durchbruch bei Gehirnchip: Patient steuert Computermaus mit Gedanken – Elon Musks Vision wird Realität.


Tesla-Chef Elon Musk hat bekanntgegeben, dass der erste Patient, dem die Startup-Firma Neuralink einen Computerchip ins Gehirn implantiert hat, in der Lage ist, allein durch Gedanken eine Computermaus zu steuern. Dieser Durchbruch wurde Ende Januar erreicht, als Neuralink erstmals einen Gehirnchip bei einem Patienten einsetzte.


Bei einer Veranstaltung seines Kurznachrichtendienstes X verkündete Musk am Montagabend: "Die Fortschritte sind gut und der Patient scheint sich vollständig erholt zu haben, ohne dass uns nachteilige Auswirkungen aufgefallen sind. Der Patient ist in der Lage, durch bloßes Denken eine Maus über den Bildschirm zu bewegen."


Musk erklärte weiter, dass das Ziel von Neuralink nun darin besteht, so viele Mausklicks wie möglich von dem Patienten zu erhalten. Er betonte, dass der Patient keine negativen Auswirkungen durch den Computerchip erfahren hat. Eine detaillierte Stellungnahme von Neuralink war zunächst nicht verfügbar.


Das Unternehmen erhielt im September die Genehmigung zur Rekrutierung von Versuchspersonen. Ende Januar hatte Neuralink dann bekanntgegeben, einen Gehirnchip bei einem Patienten implantiert zu haben. Das Implantat wurde in die Hirnregion eingesetzt, die den Bewegungswillen steuert.


Das langfristige Ziel von Neuralink ist es, Menschen mit unheilbaren Krankheiten wie Lähmungen und Blindheit zu helfen. Seit 2016 entwickelt das Unternehmen Hirnimplantate, die Musk als mögliche Heilmittel ansieht. Vor diesem Hintergrund hat Neuralink bereits erfolgreich Tierversuche durchgeführt.


Das Unternehmen sah sich jedoch auch mit Kritik konfrontiert, insbesondere in Bezug auf seine Sicherheitsprotokolle. Im vergangenen Jahr wurde Neuralink auf rund fünf Milliarden Dollar bewertet, wurde jedoch auch wegen möglicher Verstöße gegen den Tierschutz in die Kritik geraten. Ebenfalls im Januar wurde öffentlich, dass das Unternehmen eine Geldstrafe wegen Verstoßes gegen Vorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter erhalten hat.


Alles in allem bleibt abzuwarten, wie sich die Forschungen von Neuralink in Zukunft entwickeln werden und ob das Unternehmen tatsächlich einen Weg findet, unheilbaren Krankheiten entgegenzuwirken. Für den Augenblick ist jedoch klar, dass Neuralink schon bald Einfluss auf die Zukunft von Mensch und Technologie haben wird.