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Revolutionäre KI-Technologie: Start-up Cognition AI kreiert Webseiten und Videospiele aus Nutzer-Befehlen

  • Start-up Cognition AI revolutioniert: Aus Nutzer-Befehlen werden blitzschnell Webseiten oder Videospiele kreiert.
  • Cognition AI hat mit Devin einen Softwareentwicklungsassistenten vorgestellt, der ganze Softwareprojekte eigenständig übernehmen kann.

In einer Zeit, in der das Silicon Valley wieder einmal das Spiel 'Sind wir in einer Blase?!' spielt, steht die Frage im Raum, ob die Technologie der künstlichen Intelligenz die Welt ähnlich revolutionieren kann wie einst das Internet – oder ob sie lediglich einige Fortschritte bringt, ohne eine neue globale Wirtschaft zu schaffen. In diesem Kontext rückt ein gerade erst entstandenes Start-up, Cognition AI Inc., ins Rampenlicht, das in kürzester Zeit beachtliche 21 Millionen Dollar von namhaften Investoren wie Peter Thiels Founders Fund gesammelt hat.

Das kaum zwei Monate alte Unternehmen, dessen zehnköpfiges Team zwischen Airbnbs im Silicon Valley und Homeoffices in New York pendelt, hat mit Devin eine bahnbrechende Entwicklung vorgestellt. Devin ist ein Softwareentwicklungsassistent, der nicht nur Code-Vorschläge macht und Aufgaben automatisch vervollständigt, sondern eigenständig ganze Softwareprojekte übernehmen kann. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Erstellung einer Webseite, die alle italienischen Restaurants in Sydney auflistet, bis hin zur Entwicklung eines Videospieles – alles auf Anweisung des Benutzers.

Die Gründer von Cognition AI, CEO Scott Wu, CTO Steven Hao und Chief Product Officer Walden Yan, haben mit Devin möglicherweise einen Durchbruch in der Fähigkeit von Computern zum logischen Denken erzielt. Dieses 'Denken' ermöglicht es der Software, Probleme auf eine Weise zu rationalisieren, die über die bloße Vorhersage des nächsten Wortes in einem Satz oder Code-Snippet hinausgeht.

Neben der Fähigkeit, komplexe Aufgaben autonom zu bewältigen und sich selbst zu korrigieren, zeichnet sich Devin durch eine herausragende Benutzerführung aus. Die Software informiert den Nutzer über geplante Schritte, zeigt verwendete Befehle und Codes an und integriert Feedback direkt in den Arbeitsprozess. Im Gegensatz zu anderen KI-Systemen bleibt Devin bei langen Aufgaben kohärent und zielgerichtet.

Wie Cognition AI diese technologische Meisterleistung in so kurzer Zeit erreichen konnte, bleibt ein Geheimnis. Laut Scott Wu kombiniert das Team große Sprachmodelle wie OpenAIs GPT-4 mit Techniken des verstärkenden Lernens auf einzigartige Weise.

Die Herausforderung, KI zum Programmieren zu lehren, spiegelt die Denkspiele wider, die die Wu-Brüder – beide international anerkannte Coding-Talente – seit ihrer Jugend spielen. Ihr Hintergrund im Sport-Coding, bei dem es darum geht, Rätsel mit Geschwindigkeit und Präzision zu lösen, verleiht Cognition AI einen Vorteil im KI-Wettbewerb.

Cognition AI steht jedoch nicht allein da. Das Start-up Magic AI hat kürzlich über 100 Millionen Dollar gesammelt, um einen 'übermenschlichen Software-Ingenieur' zu entwickeln. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen, die auf bestehende Sprachmodelle aufbauen, entwickelt Magic AI seine Technologie von Grund auf neu, um seine Unabhängigkeit zu gewährleisten.

Während die Welt auf die Entwicklung dieser Technologien wartet, stellt sich die Frage, was sie für die Zukunft der Softwareentwicklung und für die Arbeitsplätze der Entwickler bedeuten. Peter Thiel sieht in Cognition AI bereits eine aufstrebende KI-Supermacht, die in einer Liga mit anderen von Founders Fund unterstützten Schwergewichten wie DeepMind, OpenAI und Scale spielt.