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Rheinmetall profitiert von steigender Wehrtechnik-Nachfrage

  • Umsatz und Gewinn im ersten Quartal deutlich gestiegen
  • Jahresziele für 2024 bekräftigt trotz moderater Aktienreaktion

Die steigende Nachfrage nach Wehrtechnik hat Rheinmetall im ersten Quartal zu einem höheren Umsatz und Gewinn verholfen. Der Umsatz des im DAX notierten Konzerns stieg um 16 Prozent auf rund 1,58 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Gleichzeitig kletterte die operative Marge kräftig auf 8,5 Prozent, verglichen mit 6,1 Prozent im Vorjahr. Diese Marge entspricht exakt den Markterwartungen, während der Umsatz leicht unter den Erwartungen liegt.

Trotz dieser Ergebnisse bekräftigte Rheinmetall seine Jahresziele für 2024. Sowohl der Umsatz als auch der Ertrag sollen gesteigert werden, was auf die gute Marktsituation und volle Auftragsbücher zurückzuführen ist.

Auf die Quartalszahlen reagierten die Aktien von Rheinmetall am Dienstag mit moderaten Abgaben. Im vorbörslichen Handel auf Tradegate sanken sie um 0,9 Prozent auf 531,50 Euro im Vergleich zum XETRA-Schluss. Die Aktien erreichen derzeit nicht ihr Anfang April erreichtes Rekordhoch von fast 572 Euro, sind jedoch im Bereich der runden 500-Euro-Marke gut unterstützt.

Barclays-Analystin Charlotte Keyworth erwartet nun eine schwächere Kursentwicklung, da sich die Papiere vor der Zahlenvorlage bereits relativ gut geschlagen hätten. Mit einem Kursgewinn von rund 87 Prozent seit Jahresanfang sind sie im DAX hinter Siemens Energy der zweitstärkste Wert.

Dank des Rüstungsbooms konnte Rheinmetall im ersten Quartal weiter zulegen. Das operative Ergebnis stieg um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz dieser starken Zahlen hatten Analysten noch etwas mehr erwartet.

Quelle: Eulerpool Research Systems