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Rüstungsboom lässt RENK im ersten Quartal stark zulegen

  • RENK profitiert vom Rüstungsboom mit starkem Umsatzanstieg
  • Trotz Einbruch beim Auftragseingang bestätigt das Unternehmen seine Jahresprognose

RENK, ein führender Hersteller von Panzergetrieben, profitiert aktuell vom Rüstungsboom und verzeichnete im ersten Quartal einen beachtlichen Umsatzanstieg. Mit einem Plus von 22,5 Prozent erreichte der Umsatz 237,7 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich dabei um fast die Hälfte auf 27,8 Millionen Euro, was die Marge von 9,9 auf 11,7 Prozent anhebt. Diese positiven Ergebnisse wurden am Mittwoch vom Unternehmen, das kürzlich in den SDAX aufgestiegen ist, in Augsburg bekannt gegeben.

Trotz der guten Ergebnisse im operativen Geschäft gab es einen Einbruch beim Auftragseingang, der mit 208,2 Millionen Euro mehr als die Hälfte unter dem Vorjahreswert lag. Dies sei hauptsächlich auf das Fehlen zweier Großaufträge zurückzuführen, die im gleichen Zeitraum des Vorjahres verbucht wurden. Unter dem Strich verzeichnete RENK jedoch einen Verlust von 2,8 Millionen Euro, was einem Rückgang um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, vor allem bedingt durch eine höhere Steuerlast.

Trotz der aktuellen Herausforderungen bestätigte RENK seine Jahresprognose, die einen Umsatzanstieg auf 1 bis 1,1 Milliarden Euro vorsieht. Das Unternehmen erwartet, dass der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten zwischen 16 und 18 Prozent des Umsatzes liegen wird.

Die Aktie von RENK reagierte im XETRA-Handel mit einem leichten Rückgang von 0,29 Prozent auf 27,69 Euro, nachdem sie im vorbörslichen Handel zunächst gestiegen war. Dies spiegelt die gemischten Gefühle der Investoren wider, die einerseits die soliden operativen Ergebnisse begrüßen, andererseits aber auch die Unsicherheit bezüglich des starken Rückgangs im Auftragseingang zur Kenntnis nehmen.

Quelle: Eulerpool Research Systems