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Spielzeughersteller Mattel verfehlt Analystenprognosen mit Umsatzrückgang

  • Spielzeughersteller Mattel verzeichnet Rückgang der Gesamtverkäufe um 1%
  • CEO Kreiz prognostiziert weiterhin Marktanteilsgewinne trotz rückläufiger Industriezahlen

Im ersten Quartal dieses Jahres verzeichnete der Spielzeughersteller Mattel einen leichten Umsatzrückgang um 1%, wobei die Gesamteinnahmen auf 809,5 Millionen US-Dollar fielen und damit die Analystenerwartungen von 833,5 Millionen US-Dollar verfehlten. Dieser Rückgang folgt auf eine Phase, in der das Unternehmen durch den Kinohit „Barbie“ deutliche Umsatzsprünge erzielte.

Insbesondere die Puppenkategorie, Mattels größtes Segment nach Bruttoerlösen, welche die Verkäufe an Einzelhändler vor Anpassungen messen, ging um 4% zurück. Dieser Rückgang beendet eine Serie von zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit zweistelligen Zuwächsen in diesem Bereich. Die Bruttoerlöse für Barbie blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

CEO Ynon Kreiz erklärte gegenüber dem Wall Street Journal, dass die Nachfrage nach Puppen im Quartal positiv war, der Rückgang der Bruttoerlöse jedoch auf Verschiebungen im Inventar zurückzuführen sei. Mattel habe insgesamt die Branche übertroffen, angetrieben durch den Erfolg des „Barbie“-Films, der die Attraktivität der Marke erweiterte. Kreiz prognostizierte, dass die Spielzeugindustrie insgesamt ein weiteres Jahr mit rückläufigen Verkaufszahlen erleben werde, wobei Mattel jedoch weiterhin die Branche übertreffen und Marktanteile gewinnen werde.

In den drei Monaten bis zum 31. März reduzierte Mattel seinen Verlust auf 28,3 Millionen US-Dollar oder 8 Cents pro Aktie, verglichen mit einem Verlust von 106,5 Millionen US-Dollar oder 30 Cents pro Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit einem Verlust von 14 Cents pro Aktie gerechnet. Nach Bereinigung um einmalige Posten lag der Verlust bei 5 Cents pro Aktie, was ebenfalls besser als die von Analysten erwarteten 13 Cents pro Aktie ist.

Die Verbesserung der Margen im Quartal resultierte teilweise aus niedrigeren Kosten für das Bestandsmanagement und Einsparungen durch zuvor angekündigte Kostensenkungsmaßnahmen. Während die Bruttoerlöse im Segment Fahrzeuge dank der Marke Hot Wheels um 5% stiegen, fielen die Bruttoerlöse im Bereich Kleinkinder und Vorschulkinder um 10%.

Quelle: Eulerpool Research Systems