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Tesla-Schock: Top-Bulle kippt seine optimistische Prognose

{ "title": "Morgan Stanley-Guru Jonas kühlt seine Tesla-Liebe ab: Kursziel gestutzt, trotzdem Blick nach vorne optimistisch", "content": "

Morgan Stanley-Analyst Adam Jonas wird pessimistischer in Bezug auf Tesla. Er hat seine Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert und auch das Kursziel für die Tesla-Aktie gesenkt. Dennoch bleibt er grundsätzlich optimistisch für die Zukunft des Unternehmens. Der Auto-Experte Adam Jonas von der US-Investmentbank Morgan Stanley, bekannt als einer der größten Tesla-Bullen an der Wall Street, zeigt sich in einer neuen Studie besorgt über die Entwicklung des von Elon Musk geführten Autokonzerns. In seiner Analyse nennt er mehrere Belastungsfaktoren, die sich negativ auf die Ergebnisse des E-Autobauers auswirken werden. Insbesondere sorgen die allgemeinen Marktbedingungen und die Elektroautos von Tesla selbst für Bauchschmerzen.

Laut 'Yahoo Finance' äußerte Jonas Bedenken über das Überangebot an Elektrofahrzeugen auf dem chinesischen Markt sowie die nachlassende Nachfrage nach Elektroautos in Schlüsselmärkten, die auch durch die jüngsten Preissenkungen von Konkurrenten wie Tesla und BYD nicht gesteigert werden konnte. Des Weiteren gibt es eine Renaissance der Hybrid-Fahrzeuge, die möglicherweise unentschlossene Käufer von Elektroautos abschrecken könnte. Auch große Unternehmen wie der Autovermieter Hertz und SAP wenden sich wieder von Tesla ab, was laut Jonas negativ zu bewerten ist. Ein weiterer Faktor ist die vergleichsweise alte Produktpalette von Tesla im Vergleich zu anderen Unternehmen. 'Obwohl Tesla das technologisch fortschrittlichste Unternehmen der Autobranche ist, ist seine Produktpalette möglicherweise die älteste aller großen OEMs (Originalgerätehersteller), da sie vor der COVID-Pandemie auf den Markt kam', schrieb Jonas laut 'Reuters'.

Jonas glaubt, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen trotz anhaltender Preissenkungen weiter zurückgehen wird. Die wachsende Flotte von Elektrofahrzeugen und die starke Nachfrage nach Hybrid-Fahrzeugen konkurrieren um den marginalen Käufer von Elektrofahrzeugen. Wie 'Teslarati' berichtet, fasste Jonas seine Bedenken zusammen und stellte die Frage: 'Könnte Tesla dieses Jahr (irgendwann) Geld verlieren?' Laut 'Yahoo Finance' äußerte sich Jonas besorgt über die mögliche Aussicht auf einen GAAP-EBIT-Verlust im Automobilgeschäft und senkte seine Schätzungen für die Geschäftsentwicklung des US-Konzerns.

Jonas erwartet nun, dass das Produktionsvolumen von Tesla im Jahr 2024 bei weniger als zwei Millionen Fahrzeugen liegen wird, was einem Wachstum von nur etwa zehn Prozent im Jahresvergleich entspricht. Zuvor hatte er prognostiziert, dass es die runde Marke überschreiten würde. Auch die Bruttomarge für das Automobilgeschäft hat Jonas von 13,2 Prozent auf 11,4 Prozent gesenkt. Laut 'Investor's Business Daily' erhielt der Analyst Zustimmung für seinen pessimistischeren Blick auf das Tesla-Geschäft von Gary Black, dem geschäftsführenden Gesellschafter des Future Fund. Dieser hatte sich kürzlich mit Vertretern von Tesla getroffen und erklärt, dass Jonas' Prognosen 'im Einklang' mit deren Aussagen stehen. Laut Black hatte das Tesla-Management das Jahr 2024 als möglichen Zeitrahmen genannt, in dem die Automobilbranche mit sinkenden Margen konfrontiert sein wird.

Jonas' pessimistischer Blick auf das Tesla-Geschäft spiegelt sich auch in der Anpassung seines Kursziels für die Tesla-Aktie wider. Dieses wurde von 345 US-Dollar auf 320 US