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TikTok erweitert STEM-Kanal nach Europa trotz wachsendem Druck in den USA und Großbritannien

  • TikTok erweitert STEM-Kanal nach Europa
  • Qualitätssicherung durch Partnerschaften

TikTok erweitert sein Engagement für Bildungsinhalte und führt seinen spezialisierten STEM-Kanal, der zunächst in den USA eingeführt wurde, nun auch in Europa ein, beginnend mit Großbritannien und Irland. Dies geschieht vor dem Hintergrund verstärkten Drucks auf die Plattform in den USA und dem Vereinigten Königreich. Der STEM-Kanal, der sich auf Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (STEM) konzentriert, wird Nutzern unter 18 Jahren automatisch angezeigt und kann von älteren Nutzern in den „Inhaltseinstellungen“ aktiviert werden. Seit seiner Einführung in den USA hat TikTok einen Anstieg von 24% bei STEM-bezogenen Inhalten und fast 15 Millionen STEM-Videos weltweit verzeichnet.

Um die Qualität und Angemessenheit der Inhalte auf dem STEM-Kanal zu gewährleisten, arbeitet TikTok mit Common Sense Networks und dem Poynter Institute zusammen. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, Inhalte auf ihre Eignung für junge Nutzer und die Zuverlässigkeit der Informationen zu überprüfen. Nicht qualifizierte Inhalte werden vom STEM-Kanal ausgeschlossen.

Die Einführung des STEM-Kanals ist ein Teil von TikToks Bemühungen, sich als Bildungsplattform zu positionieren und Kritik zu begegnen, die Plattform biete schädliche Inhalte für Kinder und Jugendliche an. Die Europäische Union untersucht derzeit, ob TikTok gegen die Regeln des Digital Services Act verstößt, die unter anderem den Schutz der Nutzer im Netz regeln.

TikTok-CEO Shou Chew hat den STEM-Kanal bereits als Reaktion auf Vorwürfe hervorgehoben, die Plattform sei für junge Nutzer schädlich, und die Bildungsinitiative bei zwei Anhörungen vor dem US-Kongress im März 2023 und Januar 2024 betont. Mit der Ausweitung des STEM-Kanals auf Europa bekräftigt TikTok sein Engagement, ein Bildungszentrum für Millionen junger Nutzer zu sein und gleichzeitig weltweiten regulatorischen Bedenken entgegenzuwirken.

Quelle: Eulerpool Research Systems