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Walmart streicht Hunderte Stellen und verlagert Mitarbeiter in große Unternehmenszentralen

  • Walmart streicht Hunderte von Stellen in der Verwaltung
  • Mitarbeiter werden in große Unternehmenszentralen verlagert

Der US-Handelsriese Walmart streicht Hunderte von Stellen in der Verwaltung und fordert Mitarbeiter auf, in große Unternehmenszentralen zu wechseln. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Mitarbeiter kleiner Büros in Dallas, Atlanta und Toronto sollen demnach in zentrale Hubs wie die Unternehmenszentrale in Bentonville, Arkansas, sowie nach Hoboken, New Jersey, oder Nordkalifornien umziehen. Remote-Arbeit wird weiterhin teilweise erlaubt sein, solange die Mitarbeiter den Großteil ihrer Zeit im Büro verbringen.

Walmart, der größte Arbeitgeber der USA mit 1,6 Millionen Beschäftigten, von denen die meisten in Filialen und Lagern tätig sind, beschäftigt landesweit zehntausende Verwaltungsmitarbeiter. Wie viele andere Unternehmen hat auch Walmart schrittweise die Flexibilität für Remote-Arbeit eingeschränkt und die Anzahl kleinerer Büros im Land reduziert. Letztes Jahr schloss das Unternehmen drei Technologie-Büros und forderte einige Mitarbeiter auf, in zentrale Unternehmensstandorte umzuziehen.

In den letzten Jahren hat Walmart versucht, Kosten in bestimmten Bereichen zu senken, während es Prioritäten in anderen Bereichen setzt. Letzten Monat gab das Unternehmen bekannt, dass es alle 51 Gesundheitskliniken schließen wird, die es in den letzten fünf Jahren eröffnet hat. Diese Kliniken, oft direkt neben den Filialen gelegen, boten Grundversorgungsdienste und Telemedizin-Termine an. Im letzten Jahr hatte Walmart noch geplant, bis Ende 2024 insgesamt 75 Kliniken zu betreiben.

Walmart erklärte, dass steigende Betriebskosten und ein schwieriges Erstattungsumfeld das Gesundheitsgeschäft derzeit unrentabel machen.

Quelle: Eulerpool Research Systems