Nvidia Aktie Analyse

WKN 918422
ISIN US67066G1040
Symbol NVDA
Sektor Informationstechnologie
Investor Relations Nvidia Investor Relations

Nvidia verdient Geld mit dem Design von Grafikprozessoren (GPUs; 87% Umsatz) und Ein-Chip-Systemen (13% Umsatz). Die Fertigung geschieht in Asien. Dadurch gelingen Nvidia EBIT-Margen von 35% und in den kommenden Jahren bis zu 50%. Das ist besser als bei vielen Softwareunternehmen (z.B. Facebook und Alphabet). Nvidia hat den Trend zur massiv parallelen Verarbeitung von Daten (wie wir sie z.B. bei Simulationen, der Filmproduktion oder Displays zur flüssigen Animation brauchen) Jahrzehnte vor allen anderen Chipdesignern erkannt.

 

Nvidia Wachstum

Umsatz und Gewinn wachsen in den kommenden Jahren um 30%. Gleichzeitig hat Nvidia einen unglaublichen technologischen Burggraben um die Weltmarke “Nvidia” geschaffen. Aus Cloud-Datenzentren (Amazon AWS, Microsoft, Google), künstlicher Intelligenz, autonomem Fahren und dem Megatrend Gaming ist Nvidia nicht mehr wegzudenken. Sie produzieren die mit Abstand beste Hardware zu den günstigsten und energieeffizientesten Konditionen. Intel, AMD, Broadcom haben sie damit viele Jahre hinter sich gelassen. In der Software-Wertschöpfungskette fließen viele Gewinne direkt zum Hardware-Designer Nvidia. Jeder braucht die beste Hardware. Und Nvidia ist ein großer Profiteur der Corona-Situation. Wann Nvidia kaufenswert ist und welche Rendite-Erwartung langfristig seriös und realistisch ist, haben wir uns in den letzten drei Wochen angesehen.

 

Nvidias wichtigster Absatzmarkt: Gaming

Aktuell ist Gaming der wichtigste Markt für Nvidia. In den kommenden Jahren wird sich das dank dem Cloud-Trend und Digitalisierungsschub (Corona sei Dank) aber ändern. High-Performance GPUs für Rechenzentren werden in zwei Jahren die dominante Geschäftssparte darstellen. Meiner Meinung nach ein guter Trend, auf den sich Nvidia gerne einlässt. Einerseits sind die Komponenten für Rechenzentren deutlich hochpreisiger (die letzten Monat vorgestellte Nvidia A100 kostet mindestens 200.000 USD pro Stück und ist dabei laut Nvidia um einen Faktor 10 bis 15 günstiger als die Konkurrenz von Intel und AMD). Außerdem kann man hier langfristige Partnerschaften ausbauen. Die Kunden haben viel Geld (die drei großen Cloud-Anbieter) und stehen unter einem hohen gegenseitigen Konkurrenzdruck, die beste Cloud-Lösung anzubieten. Perfekte Voraussetzungen für Nvidia, wenn es nur einen dominanten Zulieferer gibt.

 

Was ist eine GPU (Grafikprozessor) und wozu braucht man sie?

In den Anfängen der Computerzeit war die grafische Ausgabe über einen Bildschirm nicht wirklich verbreitet. Wir Menschen nehmen jedoch am meisten mit den Augen wahr, weshalb mit der Zeit die grafische Ausgabe immer wichtiger wurde. Heute ist sie nicht mehr wegzudenken. Das alles wird ermöglicht durch die Grafikkarte bzw. auch GPU (Graphics Processing Unit) genannt.

Beispiel iPhone. Es besitzt einen eigenen Prozessor (dieser Teil ist die eigentliche “GPU”) und Speicher. Die GPU berechnet, wie das, was auf dem Bildschirm erscheinen soll, dargestellt wird. Die Farbe jedes einzelnen Pixels muss 60 Mal pro Sekunde neu berechnet werden. Gerade bei Spielen und Simulationen oder Filmen wird das unentbehrlich. Weil wir keine wackeligen Videos sehen wollen, muss eine GPU eine Menge Rechenkraft besitzen. Gleichzeitig jeden Pixel berechnen. Deshalb ist die GPU komplett anders aufgebaut als der klassische Computer-Prozessor (CPU), der einen Befehl linear nach dem anderen abarbeitet. Je nach Anwendungszweck und Parallelisierbarkeit kann eine GPU daher um einen Faktor 50 bis 1.000 schneller arbeiten als eine CPU. Je stärker parallelisierbar die Aufgabe, um so größer der Geschwindigkeitsvorteil. Daher sehen wir uns jetzt an, wo GPUs verwendet werden.

 

Nvidia verdient Geld mit Grafikprozessoren und Ein-Chip-Systemen

 

Nvidia AlleAktien Qualitätsscore: 9/10 Punkte

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