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Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Tesla Aktie kaufen: Alle Short-Argumente zerlegt und warum die Aktie 2.000 USD wert sein könnte

76 Antworten

  1. Rainer sagt:

    Jonathan, super Analyse, vielen Dank! So langsam sickert auch bei den deutschen Herstellern durch, dass das E-Auto unwiderruflich da ist. Siehe Ankündigung des Chefstrategen von VW, dass VW noch EINE Modellreihe Verbrenner entwickeln wird. EINE! Die LETZTE! Die erste Disruption nach 140 Jahren Erfolgsgeschichte. Ich habe Tesla 2012 für 23,60€ gekauft. Von jedem €, den ich heute für Neuinvestitionen übrig habe, investiere ich 20 Cents in Tesla. Blind, per monatlichem Sparplan. 2025 wird Tesla bei 4000 € stehen. Danke, Beste Grüße, Rainer

  2. Florian Marks sagt:

    Hallo, tolle Analyse. Weiteres Risiko: Das Unternehmen ist extrem abhängig von seinem CEO. Durch einen Unfall/ Tod von Elon Musk könnte es sein, dass der zweite Masterplan verworfen wird oder viel später erst erfüllt werden kann. Durch die vielen Short-Seller, die eine Menge Geld verlieren wenn Tesla erfolgreich wird, könnte es sein dass ein paar versuchen Elon Musk tu verletzen durch einen Unfall bspw. Es ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, dass ein paar Kriminelle diesen Plan haben.
    kapitalistsche Grüße
    Florian

  3. michael sagt:

    Hi Jonathan,
    super Analyse. Sehr ausführlich und nachvollziehbar geschrieben. Habe den Artikel direkt auf Facebook und Twitter geteilt!

    Liebe Grüsse,
    Michael

  4. paul ranseder sagt:

    Alleine schon, dass du Musks Angriff auf den Höhlentaucher relativierst, geht gar nicht. Das Boot-Dingsbums war unmöglich einzusetzen und der Taucher vor Ort. Der hat sein Leben riskiert und was tat Musk außer große Sprüche klopfen?
    Und wo siehst du bitte stabile Produktionszahlen über 5000 für das Model 3? Bloomberg zeigt das in keinster Weise! Alles wurde mobilisiert, um das Ziel zu erreichen inkl. Produktion unter Zelten. Ist ja top!
    Wie viele Tesla 3 abgesetzt werden, wenn die Steuernachlässe auslaufen, werden wir ja sehen. Wer kauft sich denn bitte um ganze 40-50000 ein Mittelklasseauto? Und bei 30.000 macht Tesla keinen Gewinn.
    Die Verschuldung ist exorbitant und Tesla als stabil zu bezeichnen, weil einmal ein positiver FCF erwirtschaftet wurde, ist schon mutig. Deine Bewertung beruht nur auf sollte, hätte, könnte bis 2023. Völlig haltlose Annahmen ohne Fakten. Genauso wie Du die Shortargumente mit keinerlei Fakten widerlegst. Und dass du fast gar nicht auf Bilanz und bisherige Zahlen eingehst (außer auf das 3.Quartal) ist auch verbesserungswürdig.
    Mehr Musk Fanboy als Analyst.

    • Hallo Paul,

      gerne gebe ich auch kritische Kommentare frei. Wir beide sehen die Situation wohl einfach anders. Ist aber kein Problem. Für dich gibt es genug andere Aktien als Investitionsalternative. Die Zeit wird zeigen, wer von uns beiden eher richtig liegt.

      Liebe Grüße, Jonathan

  5. Mr. Mayenschein Marcus Christian Friedrich sagt:

    Klasse Analyse, Jonathan. Würde mich auf ein gemeinsames Video freuen. Danke für die Verlinkungen. Herzliche Grüße, Marcus

  6. Valerio sagt:

    Lieber Jonathan

    Auch von mir herzlichen Dank für deine Analyse, ich habe sie mit Freude gelesen.
    Ein weiteres Risiko, welches die Meisten nicht auf dem Schirm haben ist folgendes: Elon Musk ist sehr vermögend, jedoch steckt ein Großteil seines Geldes in seinen Unternehmen und ist deshalb illiquide. Um seinen Lebensstandard zu bezahlen (er verdient bei Tesla lediglich 37’500.- p.a.) sind seine Aktien belehnt. Fällt der Kurs längerfristig unter 250.- muss er Aktien verkaufen, um die Margin Anforderungen zu erfüllen, was wiederum Signalwirkung an der Börse hat wenn E. Musk Aktien verkauft (auch wenn er gezwungen ist dies zu tun).

    Autonome Fahrzeuge:
    Aktuell führt Waymo das Rennen mit den oft vergessenen GM Cruise. Sie sind die einzigen Hersteller, welche in Arizona die Erlaubnis haben, absolut ohne Fahrer/Insassen zu fahren. Sämtliche andere Hersteller müssen immer noch einen Sicherheitsfahrer/Techniker dabei haben. Waymo hat per 2020 rund 15’000 Stück Jaguar I-Pace bestellt und Uber 12000 Stück Volvo. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die beiden Anbieter autonome Fahrdienste zu kommerzialisieren (am Anfang nur in Teilen der USA). Es stellt sich auch die Frage, weshalb Jaguar I-Pace bestellt werden und nicht ein Tesla X oder S? Ein weiterer und für mich entscheidender Punkt, weshalb Tesla den Durchbruch bei den AV nicht machen wird, ist der Folgende: Ausnahmslos jeder Hersteller von Autonomen Fahrzeugen und sämtliche Startups im Silicon Valley setzen auf LIDAR-Sensoren. Diese gelten als unerlässlich, damit sich ein AV orientieren kann. Der Nachteil ist, dass solche Sensoren bis zu 75’000.- Doller kosten und in der Regel 6 Stück pro Fahrzeug verbaut sind. Ich Tesla für wenig glaubwürdig, wenn sie behaupten mit Kameras in absehbarer Zeit ein funktionierendes AV bauen zu können. Die Aussage, dass Tesla Daten sammelt ist korrekt, zurzeit können sie mit den gesammelten Daten leider noch nicht viel anfangen.

    So jetzt hast du meinen Senf auch noch 😉

    Lieber Gruss Valerio

    • Hallo Valerio,

      herzlichen Dank für deine Ergänzungen. Musks Vermögen besteht ja nicht nur aus Tesla-Aktien. Sondern auch aus seinem Anteil an SpaceX. Es werden deshalb Jaguars bestellt, weil Teslas Produktion eh schon völlig ausgelastet ist. Daher waren sie nicht bereit, Rabatte zu geben.

    • Simon Schroeppel sagt:

      Selbst wenn Musk Aktien verkaufen muss und dies Signalwirkung haben könnte, so sehe ich darin keinen langfristigen Risikofaktor für die Geschäftsentwicklung von Tesla.

  7. Igor sagt:

    Hallo, danke für die ausführliche Darstellungen, ich habe zwar keine Risiken hinzuzufügen aber einen Burggraben der kaum oder gar keine Beachtung findet. Tesla hat eine unvergleichbare kurze, dynamische Entwicklungsgeschwindigkeit und die Möglichkeit diese sofort in die Produkte einzubauen. Diese Methode/ Konzept führt zu einem Burggraben der ständig breiter wird je mehr Zeit vergeht und das dürfte sich exponenziell entwickeln. Siehe die verfügbare Datenmenge für das Training des Autopiloten. Der schnelle Entwiklungzyklus ist ein Burggraben zum Quadrat. Das Risiko das jemand Teslas Technologie einholt ist Null.

  8. Edgar Hoffmann sagt:

    Danke für die Analyse!

    Ich möchte hinzufügen, dass es weniger Fertigungsschritte benötigt ein Elektroauto zu produzieren, da es simpler konzipiert ist und über wesentlich weniger bewegliche Teile verfügt als klassische Autos. Kombiniert mit einer hochautomatisierten Fertigung sehe ich dies als weiteren Vorteil gegenüber den etablierten Herstellern.
    Weniger Verschleißteile an den E-Autos machen es für Kunden attraktiver diese zu kaufen. Tesla verdient mit den Services und den Ladestationen trotzdem noch Geld auch wenn die Autos nicht in die Werkstatt müssen.

  9. Horst Lüning sagt:

    Bin seit 2013 in Tesla investiert und kann durch glückliche Gewinnmitnahmen meine Tesla zum halben Preis fahren.

  10. David vom Tesla Welt Podcast sagt:

    Wow, Jonathan! Super Zusammenfassung über Tesla. Toll und schlüssig geschrieben. Werde ich weiterempfehlen.

  11. Thomas Abel sagt:

    Sehr gute Analyse.
    Bei allen Pros und Contras zu einer Investition in Tesla-Aktien, sollte man einfach mal einen Tesla fahren, um das live zu erleben. Das ist E-Mobilität durch und durch. Kein Vergleich zu diversen deutschen Elektrofahrzeugen, die eigentlich nur umgebaute Verbrenner-Fahrzeuge sind. Tesla ist Emotion pur. So wie bspw. Porsche bei den Verbrennern. Deshalb sehe ich die Teslas Zukunft bei allen Unwägbarkeiten sehr positiv.
    Grüße Thomas

    • Markus M. sagt:

      Das hab ich glücklicherweise schon gemacht, sogar mehrmals unfreiwillig – als Passagier von Tesla-Taxis in Amsterdam. Fazit: Grauenhaft! Ein Tesla S sollte doch in einer Liga mit einer Mercedes S-Klasse oder Porsche spielen, schließlich ist der Preis auch vergleichbar. Tatsächlich fühlt man sich eher wie in einem Mittelklasse-Nissan. Das Tablet in der Mitte ist zwar lässig aber um ein vielfaches zu groß und die Funktionen hab ich in einem Allerwelts-Aftermarket-Autoradio mit offenem Android-Betriebssystem genauso. 45 Minuten Ladezeit für 300 km sind lachhaft – vom Fiat Panda bis Porsche irgendwas braucht ein klassischer Tankvorgang für 500-1000 km Reichweite max. 10 Minuten inklusive Offline-Bezahlung. Mich wundert es nicht, dass man kaum Teslas in Europa sieht, die Amerikaner sind schlechte Qualität schon seit jeher gewöhnt. Genauso die Gängelung von Tesla, wie schnell und weit ich fahren darf – ich erinnere in das „großzügige Geschenk“ Teslas bei einem Hurrican, als plötzlich xxx Zusatz-km frei geschalten wurden. Kurzum: Tesla passt perfekt zur amerikanischen Kultur, den Nachweis dass diese überteuerten Vehikel auch in anderen Ländern der Welt angenommen werden, muss erst erbracht werden.

  12. Dr. Werder sagt:

    Danke für die tolle Zusammenstellung „an einem Ort“. Habe die Seite auch mit Freunden geteilt.
    Ich sehe leider noch ein zusätzliches Risiko für Tesla.
    Es wird seit vielen Jahren auf DAS Erdbeben in Kalifornien (The Big One) gewartet. Wenn das innerhalb der nächsten 5 Jahren stattfindet, dann gibt es hohe Schäden wohl besonders in Fremont.
    Hoffentlich kommt das nicht so schnell. Eigentlich ist es aber nur eine Frage der Zeit – so wie die disruptive Entwicklung zur E-Mobilität
    Gruß Schorsch

  13. Torsten Tiedt sagt:

    Sehr schöne Analyse zu Tesla. Nachdem ich die Zahlen des letzten Quartals bestaunt hatte, bin ich trotz des Kurssprungs ebenfalls bei Tesla eingestiegen. Bis dahin war ich mir nicht sicher, ob die Produktionsprobleme des Model 3 und dem damit verbundenen negativen Cash-Flow nicht vielleicht doch Tesla einen Strich durch die Rechnung macht.

    Lieben Gruß!

  14. Finanzsenf sagt:

    Eine schöne Analyse oder besser gesagt „Wunschdenken“ in Form einer hübschen Geschichte.

    Mir fehlt hier leider eine echte Branchenanalyse.

    Warum verkauft Tesla in den USA so gut?

    Könnte es vielleicht nicht unwesentlich daran liegen, dass es pro Fahrzeug bis zu 7.500 USD Steuergutschrift gibt? Nach meiner kurzen Recherche wird die Gutschrift nur bis zu 200.000 in den USA verkauften E-Elektroautos gewährt. Die Nachfrage könnte also bald schwächer werden.

    Stichwort China – wichtigster Absatzmarkt der Welt für Autos: Dort hat Tesla aufgrund des Handelsstreits im Oktober 2018 nur 211 Fahrzeuge verkauft… 211!!! Zum Vergleich BMW hat im Oktober 2018 56.439 Autos in China verkauft und wird bis Ende diesen Jahres 80.000 Ladestationen in China installiert haben, während Telsa nur auf 2.000 Supercharger in China kommen wird.

    Insgesamt sehe ich Fortschritte bei Tesla was die finanzielle Situation angeht. Aber ein gutes Quartal ist noch keine Trendwende. Trotzdem bin ich nicht mehr völlig auf der Shortseite bei Tesla, da ich durchaus anerkenne, dass die Gewinnmargen pro Fahrzeug sehr attraktiv sein können und Tesla einen hohen „Coolness“-Faktor hat.

    Zum Thema Dachziegel sollte man übrigens das hier mal lesen: https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/tesla-solar-fuer-deutschland-was-elon-musk-vergessen-hat/20284400.html

    Gruß Finanzsenf 🙂

    Übrige Quellen: https://www.bimmertoday.de/2018/11/14/oktober-2018-bmw-group-stellt-neuen-absatz-rekord-auf/; https://www.golem.de/news/us-steuerreform-trump-will-foerderung-fuer-elektroautos-stoppen-1711-130965.html; https://t3n.de/news/handelsstreit-tesla-verkaeufe-in-china-um-70-prozent-eingebrochen-1128278/; https://teslamag.de/news/tesla-hat-ueber-1-000-supercharger-in-china-und-moechte-dieses-jahr-weitere-1-000-hinzufuegen-17409

    • Warum Tesla so viele Autos verkauft? Weil die Kunden die Produkte lieben. Sie sind einfach besser als die Konkurrenz. Das ist der entscheidende Grund. Cooler. Moderner. Fortschrittlicher. Die Steuergutschrift dürfte eine eher begrenzte Rolle spielen. Schließlich wird das Model 3 auch in Europa und Asien massiv nachgefragt. Das China-Problem löst sich bis 2020 von alleine, bereits nächstes Jahr wird dort die Produktion in einem eigenen Werk für den chinesischen Markt starten. Übrigens ist Tesla der erste Hersteller, der das chinesische Werk zu 100% besitzen darf. Dank Trump.

  15. Finanzsenf sagt:

    PS: Stichwort China: wichtigster Absatzmarkt der Welt für Autos: Dort hat Tesla aufgrund des Handelsstreits im Oktober 2018 nur 211 Fahrzeuge verkauft… 211!!! Zum Vergleich BMW hat im Oktober 2018 56.439 Autos in China verkauft und wird bis Ende diesen Jahres 80.000 Ladestationen in China installiert haben, während Telsa nur auf 2.000 Supercharger in China kommen wird.

  16. Finanzsenf sagt:

    und zum Stichwort China: wichtigster Absatzmarkt der Welt für Autos: Dort hat Tesla aufgrund des Handelsstreits im Oktober 2018 nur 211 Fahrzeuge verkauft. Zum Vergleich BMW hat im Oktober 2018 56.439 Autos in China verkauft und wird bis Ende diesen Jahres 80.000 Ladestationen in China installiert haben, während Telsa nur auf 2.000 Supercharger in China kommen wird.

  17. Dr. Werder sagt:

    An Finanzsenf:
    Das verstehe ich noch nicht. BMW hat im Oktober 2018 also 56.439 Elektroautos in China verkauft. Vermute das waren doch eher Verbrenner und wenige Hybride bis fast keine reinen Elektroautos.
    Tesla baut „nur“ Elektroautos. Diese Zulassungszahlen zu vergleichen – DAS wäre ein fairer Vergleich.
    Warum baut BMW eigentlich in Deutschland kein Ladesäulen auf? Das braucht man hier nicht? (weil es nicht vorgeschrieben ist – oder?)
    Und wie Jonathan schon schrieb. Da passiert was mit den Tesla-Zahlen, wenn die vor Ort in China produzieren werden mit Model 3 und Model Y. Das wird ganz stark! Gruß Schorsch

  18. Yassine sagt:

    ziemlich interessante Analyse mein lieber Jonathan.

    schöne Grüße aus dem Bayern Land

  19. Carry sagt:

    Jonathan, herzlichen Dank für die schöne Analyse! Was mir allerdings fehlt, ist die Berücksichtigung des Bonuspunkte-Verkaufs für den erzielten Gewinn.

  20. Bleon sagt:

    Hm für mich ist das leider weit entfernt von einer Analyse. Zu viele haltlos Argumente. Vor allem werden hier Tesla Alleinstellungsmerkmale zugeschrieben, die deutsche Hersteller schon lange besser machen. Daimler und BMW zb. Sind Tesla in Sachen Zukunftsmobilitätskonzepte doch etwas voraus. Und als Ingenieur im Benchmark kann ich sagen, dass Tesla eine furchtbare Qualität hat. Dabei habe ich sonst eine hohe Meinung von Tesla. Nur muss ich leider sagen, dass der Text eher auf Wunschdenken basiert, als auf Fakten. Hier fehlt es leider massiv an Branchenwissen. Dazu noch der reißerische Titel. Erinnert mich immer stark an Bitcoin bald xy wert. Vielleicht das Wort „Analyse“ durch „persönliche Meinung“ ersetzen, dann passt das so für mich.
    Also bitte nicht falsch verstehen, ich glaube wir sind alle sehr dankbar für die Artikel und die FB Gruppe und man lernt nie aus. Zudem scheint der Autor ein sehr sympathischer Typ zu sein. Nur gibt es hier auch Menschen, die dann blind etwas auf Empfehlung kaufen und da sind solche Artikel Gift. Vielleicht muss man hier einfach etwas verantwortungsvoller agieren. Auch wenn Tesla für einen persönlich das Nonplusultra ist.

    • Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe aus dem Begriff Aktienanalyse den neuen Begriff Aktienmeinung erstellt. Der trifft es in diesem Fall tatsächlich besser. Allerdings habe ich in einem eigenständigen Kapitel in der Analyse verscheidende Risiken untersucht. Was das Thema Qualität angeht: Solange die Nachfrage der Kunden dadurch nicht ausbleibt, ist es für einen Investor nicht relevant, ob die Spaltmaße ein bisschen größer sind. Die Kunden lieben ihre Fahrzeuge trotzdem. VG, Jonathan

  21. Johannes F. sagt:

    Hallo Jonathan,

    Wirklich eine tolle Analyse. Tesla ist wahnsinnig interessant.
    Wie schätzt du die Entscheidung von Musk ein ca. 3000 Stellen zu streichen, um Kosten zu sparen und seine Aussage bezüglich des
    geringen Gewinns in diesem Quartal?
    Ich bin mir über kurzfristige Schwankungen bewusst, aber sehe für mich eine gute Einstiegsmöglichkeit, falls die Aussagen auf keine langfristig auftretenden Probleme aufmerksam machen.

    Vielen Dank
    Johannes

    • Lieber Johannes,

      wie schätze ich die jüngsten Entwicklungen ein?

      Gemischt. Einerseits finde ich es sehr gut, dass nun ein hohes Kostenbewusstsein besteht. Tesla möchte dauerhaft profitabel werden. Hat in Q4/2018 erneut ein Gewinn geschrieben. Soll in Q1/2019 mit Gewinn weitergehen. Die Entlassung der Mitarbeiter dürfte die Kosten um etwa 300 Mio./Jahr senken. Dazu wurden die Preise an den Superchargern angehoben. Und die Affiliate-Programme eingestellt. Das dürfte jeweils auch nochmals einen dreistelligen Millionenbetrag einbringen.

      Tesla wird seine Kosten also wirklich schön senken können. Das sollte dabei helfen, die Profitabilität dauerhaft sicherzustellen.

      Negativ aufgefallen ist mir der Hinweis auf die schwache Nachfrage nach dem Model 3. Es gibt zwar hunderttausende Vorbestellungen, aber die meisten warten auf das Basis-Modell für 35.000 USD/EUR. Bisher war ich immer davon ausgegangen, dass Tesla keinerlei Nachfrageprobleme hat.

      Ich werde daher nun die nächsten Zahlen abwarten und dann ggf. ein Update schreiben. Kommen am 30. Januar.

      VG, Jonathan

      • Jakob sagt:

        Hallo Johannes,

        wieso schwache Nachfrage nach dem Model 3?
        Wie sind deine Annahmen bezüglich Model 3 und der Verteilung auf die unterschiedlichen Modelle?

        Ich bin überrascht, dass Tesla soviele hochpreisige Modelle absetzen kann. Das ist als würde BMW nur BMW 340i absetzen, was wir alle wissen nicht der Fall ist. Die meist verkauften 3er sind 318D und 320, also die „günstigen“ Einstiegsmodelle. Und jetzt kommt’s: der neue 3er hat einen Einstiegspreis von 40.450€!!! Ich prognostiziere BMW ein 20- Jahrestief, wenn nicht das absolute Tief bei den Abverkaufszahlen in den USA in 2019.

        Wie die Verteilung bei Tesla aussehen wird zwischen den unterschiedlichen Model 3 Reihen wird eine spannende Frage bleiben.
        In Summe gehe ich von über 10.000 Model 3 die Woche aus, weil alleine in den USA die Anzahl der neuen Kunden massiv angestiegen ist nach Einführung des Midrange Models. Weiterhin glaube ich das mit dem neuen Autopilot Chip in diesem Jahr und den damit verbundenen Möglichkeiten der Absatz zusätzlich Fahrt aufnehmen wird.

        Elektrische Grüße,
        Jakob

      • Jakob sagt:

        Ich meinte Jonathan, sorry!

  22. Johannes F. sagt:

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Hat mir sehr geholfen.

  23. RatioInfinitely sagt:

    Hallo Jonathan,

    ab welchem Preis kommt Tesla für das AA-Depot in Frage?

    Beste Grüße
    Ratio

  24. Ben sagt:

    Mich würde interessieren ob du in der momentanen Situation noch Long in Tesla bist. Ich habe recht teuer gekauft und stehe mittlerweile bei -27%; generell glaube ich nach wie vor noch an den langfristigen Erfolg der Aktie könnte mir jedoch vorstellen, dass es mittelfristig bessere Möglichkeiten für das Investment gibt. Getreu dem Motto „Hin-und-Her macht Taschen leer“ tue ich mich aber recht schwer die Aktie abzustoßen…

  25. Jörg sagt:

    Hallo Jonathan,
    ich fürchte Deine Einschätzung zu den automen Fahrzeugen (RoboTaxies) hast Du viel zu konservativ eingeschätzt. Elon hat in einem extrem interessanten Livestream jetzt davon berichtet, (https://www.youtube.com/watch?v=Ucp0TTmvqOE)
    das er diese RoboTaxies sehr sehr viel früher fertig hat. Er spricht von 2020. Nehmen wir den üblichen TeslaTimeFaktor hinzu werden wir in 2021-2022 RoboTaxies sehen und nicht erst in 10 Jahren. Noch mehr, er sprach davon das er alle geleasten Fahrzeuge wieder zurück haben will. Mit der Möglichkeit einer Flotte an Fahrzeugen die ab März diesen Jahres die komplette Hardware für autonomes fahren besitzen wird, die sich dann bis 2021 aufsummieren wird, werden wir ab Release der autonomicFunction eine ordentliche Anzahl an Fahrzeugen haben die direkten CashFlow generieren könnte.
    Mich erstaunt aktuell der fallende Aktienkurs von 235USD. Wenn ich die Zahlen die Elon M. in dem Stream gesagt hat durchrechne wird mir ganz schlecht. Wenn das nur halbwegs stimmt und so eintritt, dann ist der erzielbare CashFlow der erreicht wird fast dem der aktuellen MarketCap. Aktuell ist der Kurs bei 235USD. Das sieht wirklich unglaublich günstig aus. Warum sieht der Markt das nicht? Der hat doch sonst immer Recht, wie es so schön heisst. Wahrscheinlich weil ich das Jahr 2023 im Kopf hab und der Markt das Ende des Jahres 2019.
    Ich baue weiter Positionen auf.
    vg Jörg

    Ansonsten ein extrem guter Artikel. *daumenhoch*

  26. Holger Kraft sagt:

    Sehr schöne und ausführliche sowie technisch hochwertige Analyse. Glückwunsch dazu.
    Da wir nun im Mai 2019 sind und die trading range von cs. USD 250 bis 350 nachhaltig nach unten verlassen haben, ist die Frage, ob du nun bereits nachkaufst oder noch etwas abwartest bis sich eine Bodenbildung sehen lässt? Ich bin schon lange am Überlegen den Fuß in die Tür zu setzen und eine Position aufzubauen, jedoch noch unschlüssig ob und wie weit die Aktie nun tatsächlich noch fallen kann.
    Cheers, Holger

    • Hallo Holger,

      ich habe bereits nachgekauft.

      VG, Jonathan

      • RatioInfinitely sagt:

        Ich habe auch bereits nachgekauft. Mir war die Gefahr zu groß, dass es eben nicht weiter runter geht, sondern wieder steigt. Der Preis ist so oder so sehr gut.

        Gerade heute ist die Lage sicherer und vorhersehbarer geworden mit der Kapitalerhöhung, inkl. Kauf von $10 Millionen durch Elon Musk als vertrauensbildende Maßnahme:
        https://www.cnbc.com/2019/05/02/elon-musk-may-buy-10-million-of-tesla-stock-in-new-offering.html

        • Sehe ich auch so. VG, Jonathan

          • Surt sagt:

            Aus der Analyse: „Tesla ist zu einem profitablen Unternehmen geworden. Das weitere Wachstum kann nun aus eigener Kraft aus dem operativen Geschäft finanziert werden. Tesla ist nicht mehr so stark vom Kapitalmarkt abhängig. Daher bringt eine Investition in Tesla weniger Risiken mit sich, als je zuvor.“

            Dies hat sich durch die vergangenen Wochen klar als falsch herausgestellt. Dennoch siehst du die Lage nun sicherer und vorhersehbarer?

          • Warten wir die nächsten Quartale ab. Im letzen Quartal gab es einige verzerrende Effekte. Die erstmalige Auslieferung nach Europa und Asien, das Auslaufen der 7.500 USD Steuer-Subvention, das saisonal schlechte Winterwetter.

          • Surt sagt:

            Musks jüngstes Sparprogramm, begründet mit der Prognose, dass das Geld trotz aufgenommener 2,7 Milliarden ansonsten nur noch für 10 Monate reicht, lässt vermuten, dass die Profitabilitätsprobleme über Einmaleffekte hinausgehen.

          • Das ist eine (durchaus mögliche) Interpretation. Allerdings nichts wirklich neues. Letzten April gab es bereits eine ähnliche Meldung. Im Übrigen verfügt Tesla seit der Kapitalerhöhung nicht mehr über 2,2 Mrd. USD, sondern über 4,9 Mrd. USD Liquidität.

            Kurzfristig droht hier also gar nichts. Musk nutzt alle Mittel, um die Dringlichkeit und Wichtigkeit der Botschaft in die Köpfe der Mitarbeiter zu bekommen. Das finde ich gut. Kostenfokus ist sehr wichtig. Gerade in dieser Industrie.

  27. Paul Ponomarev sagt:

    Hey Jonathan, eine interessante, aber an vielen Stellen sehr befangene Analyse. Was mich an deiner objektiven Analyseart zweifeln lässt.

    Beispiele:
    – Du vergleichst einen 2015er BMW Bericht mit den neuesten konzepten von Tesla.
    – Du schreibst, dass kein deutscher Automobilherstelller ein Batteriewerk errichtet, dabei ist ein großes Werk bei VW in Braunschweig beriets seit 2017 geplant. Dafür wurden alte Produktionsstätten verlagert/ausgelagert. Die Fertigstellung soll demnächst erfolgen
    – Du untergräbst Porsche, als deutschen Automobilhersteller, mit seiner Ausrichtung. So wurden dort alle Dieselmotor-getrieben Fahrzeuge eingestellt. Nur noch Benziner. Auch ist es bemerkenswert, dass der neue e-Porsche bereits jetzt für das nächste Produktionsjahr(!) komplett ausverkauft ist durch vorbestellungen (ähnlich Tesla).

    Generell ist fraglich, ob nicht eine andere Form des Antriebs vielleicht die Richtige ist, wie z-B. der Wasserstoffantrieb, wovon mittlerweile immer mehr menschen überzeugt sind.
    Man muss isch vor Augen halten, dass die meisten Neuzulassungen deutscher PKWs als Leasing-Firmenfahrzeuge geschehen. (Wer zahlt den schon 50.000 € für einen Neuwagen?). Diese Fahrzeuge wiedrrum fahren häufig große strecken, die mit einem Elektroauto niemals zu schaffen sind. Ich spreche da als Außendienstler aus Erfahrung. (Auf der Autobahn wirst du niemals einen Tesla auf der linken Spur antreffen – Dass zum Thema „so schnelle beschleunigung“ und Reichweite – Alles nur nice to have). Mit einem Wasserstioff-Auto wäre dieses Problem beseitigt.

    Anderes Thema ist die Infrastruktur, welche nicht nur in Deutschland, sondern auch in großen Teilen Europas aus heutiger Sicht nicht passend umsetzbar ist. In den USA sieht es anders aus.

    Es gibt sicherlich noch weitere Punkten zu diskutieren, ich beschränke mich aber auf diese.

    Trotz alle dem, sehe auch ich, aufgrund der so geilen Hype-Histerie der US-Amerikaner, den Aktienkurs auf kurz- oder mittelfristige Sicht im vierstelligen Bereich. Auf Langfristige Sicht, würde ich eher den Chinesen eine Chance geben.

  28. MKsAktien sagt:

    Hi Jonathan, wie steht es derzeit um den AAQS von Tesla?

    • Tesla erzielt zwar Umsätze in Milliardenhöhe, wird aber nach wie vor wie ein Start-Up geführt. Wächst extrem schnell. Arbeitet am autonomen Auto. Das kostet erst einmal Geld. Drückt den aktuellen Gewinn nach unten.

      Das Unternehmen ist erst seit 2011 an der Börse. Daher liegen keine ausreichenden Daten vor, um den AAQS zu erstellen.

      VG, Jonathan

  29. SK sagt:

    Dem Elon wird die Kohle ausgehen und jemand Anderes wird sich Tesla einverleiben. So sieht meine persönliche Zukunft für Tesla aus. Musk sein Elan in aller Ehren… aber er wird es nicht schaffen, seine Vision in ein profitables Unternehmen transferieren zu können. Er stemmt sich zwar noch dagegen, aber imho wird früher oder später das Licht für ihn ausgehen. Entgegen der Short Thesen hier im Thread hätte man Dezember 2018 ja excellent short gehen können. Ich lese leider zu viel im Netz, von Menschen die absolut in der „Tesla-Musk-Bubble“ gefangen sind. Mal wieder ein wenig Abstand gewinnen ist hier die Devise.

    • Durchaus möglich, wenn auch nicht wahrscheinlich. Tesla hat vor wenigen Tagen weitere 2,7 Mrd. USD in einer Kapitalerhöhung eingesammelt. Nun sitzen sie auf einem Cashberg von fast 5 Mrd. USD.

      So schnell gehen da die Lichter sicherlich nicht aus…

  30. Miro sagt:

    Sehr guter Bericht. Hat mich auch nochmal in meiner bullishen Haltung bestätigt.
    Kurze Info: Tesla wurde nicht von Elon Musk gegründet. Er kam erst 2004 hinzu als er mit ner Menge Kohle mit eingestiegen ist.

  31. Thomas Göbhardt sagt:

    Wie viele Mitarbeiter hat VW ?
    Sicher viel zu viele für eine komplette E-Autoflotte.
    Von dem Verwaltungswasserkopf mal ganz abgesehen.
    Ein E-Auto von der Qualität eines TESLA kann jede VW Lehrlingswerkstatt zusammenbauen.
    Das Problem ist doch wohl eher das oben beschriebene Personalproblem.
    Wenn die Eigentümerfamilien könnten wie sie wollten, hätte TESLE sehr schnell zumindest sehr ernsthafte Konkurenz.

  32. Alex Haude sagt:

    Hi Jonathan, vielen Dank für die Analyse. Wie schiehst du asiatische Konkurenz zu Tesla z.B. BYD?

  33. AlKi sagt:

    Tesla
    Gewinne und Verluste
    2003 Verlust
    2004 Verlust
    2005 Verlust
    2006 Verlust
    2007 Verlust
    2008 Verlust
    2009 Verlust
    2010 Verlust
    2011 Verlust
    2012 Verlust
    2013 Verlust
    2014 Verlust
    2015 Verlust
    2016 Verlust
    2017 Verlust
    2018 Verlust
    1 Quartal 2019 Verlust
    2 Quartal 2019 Verlust
    Ich halte Elon Musk für ein Genie denn wer es schafft über einen so langen Zeitraum seine Investoren bei der Stange zu halten der muss über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen. Ich für meinen Teil investiere in Firmen die wenigstens einen Gewinn machen.
    Gruss AlKi

  34. Philipp Marxen sagt:

    Danke für die gute Analyse!

    Klar ist, dass Marktteilnehmer sehr unterschiedliche Meinungen zu Tesla haben. Daher werde ich ggf. mit Optionen versuchen diese Volatilität etwas abzugreifen. Selbst bin ich (leider) nicht in Tesla investiert, da ich es erst vor einem Jahr so verstanden habe wie du.

    Risiko: Hier würde ich noch das Risiko nennen, dass US und andere Staaten Tesla nach Unfällen nicht erlauben die Robotertaxis fahren zu lassen während es die Konkurrenz darf.

    Investiert bin ich stark in Alphabet und hoffe daher, dass der starke Vorsprung von Waymo vor Tesla nicht schrumpft. Alphabet ist aber oft nicht entschlossen genug in neue Geschäftsmodelle zu gehen. Hier würde ich mir viel größere Investitionen wünschen. Wenn Alphabet es schafft in 2020 bis zu 50,000 Robotaxis auf die Straßen zu bekommen, dann wird das Teslas Geschäftsmodell in Frage gestellt. Wer will sich ein Auto kaufen, wenn man sich günstig eins pro Fahrt mieten kann. Wer möchte auf die schlechtere „Autopilot“ Technologie von Tesla setzen, wenn Waymo erwiesenermaßen viel besser ist?

    Bisher konnte Waymo den Vorsprung allerdings nicht voll ausspielen. Man geht oft sehr vorsichtig vor, während Tesla ohne Rücksicht den Autopiloten pusht. Dadurch könnte Tesla das Rennen machen, obwohl es eine schlechtere Technologie hat.

  1. 15. September 2019

    […] werden Privatanleger zu Profiteuren einer vollelektrischen und nachhaltigen Mobilität. In meiner ausführlichen Aktienanalyse zu Tesla habe ich das Unternehmen im Detail […]

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