Jonathan Neuscheler | AlleAktien Gründer, leidenschaftlicher Value-Investor, 4 Jahre Berufserfahrung in der Aktienanalyse und Abschluss als Bachelor of Arts (B.A.)

Ich bin begeisterter Value-Investor mit Fokus auf Dividendenaktien. Meine Strategie: Ich strebe langfristig die finanzielle Freiheit an. Mein Ziel ist es, von Jahr zu Jahr steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei bin ich langfristig denkend und agierend. Ich suche mir in Aktienanalysen systematisch Aktien mit einer hohen Renditeerwartung aus. An diesen beteilige ich mich dann und bleibe meist viele Jahre investiert. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Eine rationale Vorgehensweise ist mir sehr wichtig. Daher analysiere ich genau, was ich kaufe, bevor ich kaufe. Ich achte darauf, so wenig Risiken wie möglich einzugehen. Dies gelingt durch eine genaue Aktienanalyse und eine sinnvolle Diversifikation.

Tesla Aktie kaufen: Alle Short-Argumente zerlegt und warum die Aktie 2.000 USD wert sein könnte

30 Antworten

  1. Rainer sagt:

    Jonathan, super Analyse, vielen Dank! So langsam sickert auch bei den deutschen Herstellern durch, dass das E-Auto unwiderruflich da ist. Siehe Ankündigung des Chefstrategen von VW, dass VW noch EINE Modellreihe Verbrenner entwickeln wird. EINE! Die LETZTE! Die erste Disruption nach 140 Jahren Erfolgsgeschichte. Ich habe Tesla 2012 für 23,60€ gekauft. Von jedem €, den ich heute für Neuinvestitionen übrig habe, investiere ich 20 Cents in Tesla. Blind, per monatlichem Sparplan. 2025 wird Tesla bei 4000 € stehen. Danke, Beste Grüße, Rainer

  2. Florian Marks sagt:

    Hallo, tolle Analyse. Weiteres Risiko: Das Unternehmen ist extrem abhängig von seinem CEO. Durch einen Unfall/ Tod von Elon Musk könnte es sein, dass der zweite Masterplan verworfen wird oder viel später erst erfüllt werden kann. Durch die vielen Short-Seller, die eine Menge Geld verlieren wenn Tesla erfolgreich wird, könnte es sein dass ein paar versuchen Elon Musk tu verletzen durch einen Unfall bspw. Es ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, dass ein paar Kriminelle diesen Plan haben.
    kapitalistsche Grüße
    Florian

  3. michael sagt:

    Hi Jonathan,
    super Analyse. Sehr ausführlich und nachvollziehbar geschrieben. Habe den Artikel direkt auf Facebook und Twitter geteilt!

    Liebe Grüsse,
    Michael

  4. paul ranseder sagt:

    Alleine schon, dass du Musks Angriff auf den Höhlentaucher relativierst, geht gar nicht. Das Boot-Dingsbums war unmöglich einzusetzen und der Taucher vor Ort. Der hat sein Leben riskiert und was tat Musk außer große Sprüche klopfen?
    Und wo siehst du bitte stabile Produktionszahlen über 5000 für das Model 3? Bloomberg zeigt das in keinster Weise! Alles wurde mobilisiert, um das Ziel zu erreichen inkl. Produktion unter Zelten. Ist ja top!
    Wie viele Tesla 3 abgesetzt werden, wenn die Steuernachlässe auslaufen, werden wir ja sehen. Wer kauft sich denn bitte um ganze 40-50000 ein Mittelklasseauto? Und bei 30.000 macht Tesla keinen Gewinn.
    Die Verschuldung ist exorbitant und Tesla als stabil zu bezeichnen, weil einmal ein positiver FCF erwirtschaftet wurde, ist schon mutig. Deine Bewertung beruht nur auf sollte, hätte, könnte bis 2023. Völlig haltlose Annahmen ohne Fakten. Genauso wie Du die Shortargumente mit keinerlei Fakten widerlegst. Und dass du fast gar nicht auf Bilanz und bisherige Zahlen eingehst (außer auf das 3.Quartal) ist auch verbesserungswürdig.
    Mehr Musk Fanboy als Analyst.

    • Hallo Paul,

      gerne gebe ich auch kritische Kommentare frei. Wir beide sehen die Situation wohl einfach anders. Ist aber kein Problem. Für dich gibt es genug andere Aktien als Investitionsalternative. Die Zeit wird zeigen, wer von uns beiden eher richtig liegt.

      Liebe Grüße, Jonathan

  5. Mr. Mayenschein Marcus Christian Friedrich sagt:

    Klasse Analyse, Jonathan. Würde mich auf ein gemeinsames Video freuen. Danke für die Verlinkungen. Herzliche Grüße, Marcus

  6. Valerio sagt:

    Lieber Jonathan

    Auch von mir herzlichen Dank für deine Analyse, ich habe sie mit Freude gelesen.
    Ein weiteres Risiko, welches die Meisten nicht auf dem Schirm haben ist folgendes: Elon Musk ist sehr vermögend, jedoch steckt ein Großteil seines Geldes in seinen Unternehmen und ist deshalb illiquide. Um seinen Lebensstandard zu bezahlen (er verdient bei Tesla lediglich 37’500.- p.a.) sind seine Aktien belehnt. Fällt der Kurs längerfristig unter 250.- muss er Aktien verkaufen, um die Margin Anforderungen zu erfüllen, was wiederum Signalwirkung an der Börse hat wenn E. Musk Aktien verkauft (auch wenn er gezwungen ist dies zu tun).

    Autonome Fahrzeuge:
    Aktuell führt Waymo das Rennen mit den oft vergessenen GM Cruise. Sie sind die einzigen Hersteller, welche in Arizona die Erlaubnis haben, absolut ohne Fahrer/Insassen zu fahren. Sämtliche andere Hersteller müssen immer noch einen Sicherheitsfahrer/Techniker dabei haben. Waymo hat per 2020 rund 15’000 Stück Jaguar I-Pace bestellt und Uber 12000 Stück Volvo. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die beiden Anbieter autonome Fahrdienste zu kommerzialisieren (am Anfang nur in Teilen der USA). Es stellt sich auch die Frage, weshalb Jaguar I-Pace bestellt werden und nicht ein Tesla X oder S? Ein weiterer und für mich entscheidender Punkt, weshalb Tesla den Durchbruch bei den AV nicht machen wird, ist der Folgende: Ausnahmslos jeder Hersteller von Autonomen Fahrzeugen und sämtliche Startups im Silicon Valley setzen auf LIDAR-Sensoren. Diese gelten als unerlässlich, damit sich ein AV orientieren kann. Der Nachteil ist, dass solche Sensoren bis zu 75’000.- Doller kosten und in der Regel 6 Stück pro Fahrzeug verbaut sind. Ich Tesla für wenig glaubwürdig, wenn sie behaupten mit Kameras in absehbarer Zeit ein funktionierendes AV bauen zu können. Die Aussage, dass Tesla Daten sammelt ist korrekt, zurzeit können sie mit den gesammelten Daten leider noch nicht viel anfangen.

    So jetzt hast du meinen Senf auch noch 😉

    Lieber Gruss Valerio

    • Hallo Valerio,

      herzlichen Dank für deine Ergänzungen. Musks Vermögen besteht ja nicht nur aus Tesla-Aktien. Sondern auch aus seinem Anteil an SpaceX. Es werden deshalb Jaguars bestellt, weil Teslas Produktion eh schon völlig ausgelastet ist. Daher waren sie nicht bereit, Rabatte zu geben.

    • Simon Schroeppel sagt:

      Selbst wenn Musk Aktien verkaufen muss und dies Signalwirkung haben könnte, so sehe ich darin keinen langfristigen Risikofaktor für die Geschäftsentwicklung von Tesla.

  7. Igor sagt:

    Hallo, danke für die ausführliche Darstellungen, ich habe zwar keine Risiken hinzuzufügen aber einen Burggraben der kaum oder gar keine Beachtung findet. Tesla hat eine unvergleichbare kurze, dynamische Entwicklungsgeschwindigkeit und die Möglichkeit diese sofort in die Produkte einzubauen. Diese Methode/ Konzept führt zu einem Burggraben der ständig breiter wird je mehr Zeit vergeht und das dürfte sich exponenziell entwickeln. Siehe die verfügbare Datenmenge für das Training des Autopiloten. Der schnelle Entwiklungzyklus ist ein Burggraben zum Quadrat. Das Risiko das jemand Teslas Technologie einholt ist Null.

  8. Edgar Hoffmann sagt:

    Danke für die Analyse!

    Ich möchte hinzufügen, dass es weniger Fertigungsschritte benötigt ein Elektroauto zu produzieren, da es simpler konzipiert ist und über wesentlich weniger bewegliche Teile verfügt als klassische Autos. Kombiniert mit einer hochautomatisierten Fertigung sehe ich dies als weiteren Vorteil gegenüber den etablierten Herstellern.
    Weniger Verschleißteile an den E-Autos machen es für Kunden attraktiver diese zu kaufen. Tesla verdient mit den Services und den Ladestationen trotzdem noch Geld auch wenn die Autos nicht in die Werkstatt müssen.

  9. Horst Lüning sagt:

    Bin seit 2013 in Tesla investiert und kann durch glückliche Gewinnmitnahmen meine Tesla zum halben Preis fahren.

  10. David vom Tesla Welt Podcast sagt:

    Wow, Jonathan! Super Zusammenfassung über Tesla. Toll und schlüssig geschrieben. Werde ich weiterempfehlen.

  11. Thomas Abel sagt:

    Sehr gute Analyse.
    Bei allen Pros und Contras zu einer Investition in Tesla-Aktien, sollte man einfach mal einen Tesla fahren, um das live zu erleben. Das ist E-Mobilität durch und durch. Kein Vergleich zu diversen deutschen Elektrofahrzeugen, die eigentlich nur umgebaute Verbrenner-Fahrzeuge sind. Tesla ist Emotion pur. So wie bspw. Porsche bei den Verbrennern. Deshalb sehe ich die Teslas Zukunft bei allen Unwägbarkeiten sehr positiv.
    Grüße Thomas

  12. Dr. Werder sagt:

    Danke für die tolle Zusammenstellung „an einem Ort“. Habe die Seite auch mit Freunden geteilt.
    Ich sehe leider noch ein zusätzliches Risiko für Tesla.
    Es wird seit vielen Jahren auf DAS Erdbeben in Kalifornien (The Big One) gewartet. Wenn das innerhalb der nächsten 5 Jahren stattfindet, dann gibt es hohe Schäden wohl besonders in Fremont.
    Hoffentlich kommt das nicht so schnell. Eigentlich ist es aber nur eine Frage der Zeit – so wie die disruptive Entwicklung zur E-Mobilität
    Gruß Schorsch

  13. Torsten Tiedt sagt:

    Sehr schöne Analyse zu Tesla. Nachdem ich die Zahlen des letzten Quartals bestaunt hatte, bin ich trotz des Kurssprungs ebenfalls bei Tesla eingestiegen. Bis dahin war ich mir nicht sicher, ob die Produktionsprobleme des Model 3 und dem damit verbundenen negativen Cash-Flow nicht vielleicht doch Tesla einen Strich durch die Rechnung macht.

    Lieben Gruß!

  14. Finanzsenf sagt:

    Eine schöne Analyse oder besser gesagt „Wunschdenken“ in Form einer hübschen Geschichte.

    Mir fehlt hier leider eine echte Branchenanalyse.

    Warum verkauft Tesla in den USA so gut?

    Könnte es vielleicht nicht unwesentlich daran liegen, dass es pro Fahrzeug bis zu 7.500 USD Steuergutschrift gibt? Nach meiner kurzen Recherche wird die Gutschrift nur bis zu 200.000 in den USA verkauften E-Elektroautos gewährt. Die Nachfrage könnte also bald schwächer werden.

    Stichwort China – wichtigster Absatzmarkt der Welt für Autos: Dort hat Tesla aufgrund des Handelsstreits im Oktober 2018 nur 211 Fahrzeuge verkauft… 211!!! Zum Vergleich BMW hat im Oktober 2018 56.439 Autos in China verkauft und wird bis Ende diesen Jahres 80.000 Ladestationen in China installiert haben, während Telsa nur auf 2.000 Supercharger in China kommen wird.

    Insgesamt sehe ich Fortschritte bei Tesla was die finanzielle Situation angeht. Aber ein gutes Quartal ist noch keine Trendwende. Trotzdem bin ich nicht mehr völlig auf der Shortseite bei Tesla, da ich durchaus anerkenne, dass die Gewinnmargen pro Fahrzeug sehr attraktiv sein können und Tesla einen hohen „Coolness“-Faktor hat.

    Zum Thema Dachziegel sollte man übrigens das hier mal lesen: https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/tesla-solar-fuer-deutschland-was-elon-musk-vergessen-hat/20284400.html

    Gruß Finanzsenf 🙂

    Übrige Quellen: https://www.bimmertoday.de/2018/11/14/oktober-2018-bmw-group-stellt-neuen-absatz-rekord-auf/; https://www.golem.de/news/us-steuerreform-trump-will-foerderung-fuer-elektroautos-stoppen-1711-130965.html; https://t3n.de/news/handelsstreit-tesla-verkaeufe-in-china-um-70-prozent-eingebrochen-1128278/; https://teslamag.de/news/tesla-hat-ueber-1-000-supercharger-in-china-und-moechte-dieses-jahr-weitere-1-000-hinzufuegen-17409

    • Warum Tesla so viele Autos verkauft? Weil die Kunden die Produkte lieben. Sie sind einfach besser als die Konkurrenz. Das ist der entscheidende Grund. Cooler. Moderner. Fortschrittlicher. Die Steuergutschrift dürfte eine eher begrenzte Rolle spielen. Schließlich wird das Model 3 auch in Europa und Asien massiv nachgefragt. Das China-Problem löst sich bis 2020 von alleine, bereits nächstes Jahr wird dort die Produktion in einem eigenen Werk für den chinesischen Markt starten. Übrigens ist Tesla der erste Hersteller, der das chinesische Werk zu 100% besitzen darf. Dank Trump.

  15. Finanzsenf sagt:

    PS: Stichwort China: wichtigster Absatzmarkt der Welt für Autos: Dort hat Tesla aufgrund des Handelsstreits im Oktober 2018 nur 211 Fahrzeuge verkauft… 211!!! Zum Vergleich BMW hat im Oktober 2018 56.439 Autos in China verkauft und wird bis Ende diesen Jahres 80.000 Ladestationen in China installiert haben, während Telsa nur auf 2.000 Supercharger in China kommen wird.

  16. Finanzsenf sagt:

    und zum Stichwort China: wichtigster Absatzmarkt der Welt für Autos: Dort hat Tesla aufgrund des Handelsstreits im Oktober 2018 nur 211 Fahrzeuge verkauft. Zum Vergleich BMW hat im Oktober 2018 56.439 Autos in China verkauft und wird bis Ende diesen Jahres 80.000 Ladestationen in China installiert haben, während Telsa nur auf 2.000 Supercharger in China kommen wird.

  17. Dr. Werder sagt:

    An Finanzsenf:
    Das verstehe ich noch nicht. BMW hat im Oktober 2018 also 56.439 Elektroautos in China verkauft. Vermute das waren doch eher Verbrenner und wenige Hybride bis fast keine reinen Elektroautos.
    Tesla baut „nur“ Elektroautos. Diese Zulassungszahlen zu vergleichen – DAS wäre ein fairer Vergleich.
    Warum baut BMW eigentlich in Deutschland kein Ladesäulen auf? Das braucht man hier nicht? (weil es nicht vorgeschrieben ist – oder?)
    Und wie Jonathan schon schrieb. Da passiert was mit den Tesla-Zahlen, wenn die vor Ort in China produzieren werden mit Model 3 und Model Y. Das wird ganz stark! Gruß Schorsch

  18. Yassine sagt:

    ziemlich interessante Analyse mein lieber Jonathan.

    schöne Grüße aus dem Bayern Land

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