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Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Update zur Tesla Aktie: Kaufen? Sehr gutes Q1/2020 – Aktie zieht nach oben

13 Antworten

  1. Rainer Steckel sagt:

    Im finanzielle Freiheten Depot sind och gar keine Telsa-Aktien!?

  2. Tim sagt:

    Hi Jonathan,

    schöne Analyse, du gehst auf die meisten, wichtigen Punkte gut ein!

    Ich bin long-Tesla und habe meine Position im Herbst letzten Jahres etabliert. In den nächsten Monaten werde auch ich meine Analyse zu Tesla veröffentlichen. Mittlerweile macht Tesla 25% meines Spark-Portfolios aus, mehr dazu aber auf http://www.spark-investor.de

    Erfolgreiche Grüße, Tim

  3. Sören Kray sagt:

    Hallo Jonathan,
    du sagtest, Tesla hat zwei mal am Kapitalmarkt zugegriffen. Wurden hierbei Anleihen oder neue Aktien emittiert und wie hoch war bei letzterem die Verwässerung

    Viele Grüße

  4. Andre Wahrhausen sagt:

    Die Hoffnung dass Tesla un 10 Jahren eine Marktkapitalisierung von 700MRD$ hat ist äußerst ambitioniert.
    Man überlege mal wie viele Hundert Tausend Mitarbeiter sie einstellen müssen und wie viele Milliarden$ sie im neue Werke investieren müssen um eines Tages eine gescheite Stückzahl zu verkaufen.

    • Levin Roethlisberger sagt:

      Naja, beschäftige dich mal ein bisschen länger mit Tesla und dem Gründer… 😉
      Ich persönlich denke sogar dass 700MRD noch an der unteren Grenze sind…

  5. finanzfunk sagt:

    Hallo Jonathan,

    vielen Dank für das Update. Ich halte Tesla ebenfalls für ein spannendes Unternehmen.
    Dass du schon bei ca. 350 USD gekauft und vor allem bei um die 200 USD nachgekauft hast, während alle Anleger pessimistisch waren spricht für dich und deine Erfahrung. Daher Glückwunsch zur bisher erzielten und absolut verdienten Rendite!

    Liebe Grüße
    Konstantin von finanzfunk.net

  6. El_Cobez sagt:

    An Tesla scheiden sich die Geister. Ich gehöre weder zu den Fans noch bin ich extremer Kritiker, sondern ich bin irgendwo dazwischen. Ich persönlich denke aber, dass die aktuelle Bewertung überhaupt nicht gerechtfertigt ist, da es weiterhin wesentliche Risiken gibt:
    1.) Abhängigkeit von Subventionen: Tesla wählt Standorte scheinbar nach Höhe der Subventionen oder sonstiger Vergünstigungen aus, schert sich aber nicht um eine nachhaltige gute Beziehung mit den Staaten/Orten/etc. In Fremont wurden die von Tesla ursprünglichen (!) Zusagen zur Erlangung der Subventionen (z.B. Schaffung der Arbeitsplätze) nie erreicht. Das kann man nun clevere Geschäftstaktik nennen, aber ich sehe das Risiko, dass sich das teilweise rücksichtslose Verhalten herumspricht und bei zukünftigen Verhandlungen mit der Politik Nachteile entstehen.
    2.) Elon Musk: Er ist sicher ein technisches Genie, aber er ist unberechenbar und für mich als Investor nicht vertrauensvoll. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die SEC noch einmal Ermittlungen gegen ihn aufnimmt. Tesla ohne Musk wäre für den Aktienkurs aus meiner Sicht fatal.
    3.) Die Liquiditätsposition ist aus meiner Sicht weiter angespannt, da sich Tesla weiterhin schwer tut, Cash zu generieren (siehe Cashburn in Q1). Das wirtschaftliche Umfeld wird sich weiter eintrüben in Q2. Ob dies Tesla stark oder wenig trifft, wird die Zeit zeigen. In Europa sind die Verkaufszahlen sehr durchwachsen gewesen.
    4.) Produktion vs. Lieferung: Bei Tesla muss sehr genau das Verhältnis zwischen Produktion und Lieferung verfolgt werden.
    Q1/2019 (Total Production): 77.138
    Q2/2019 (TP): 87.048
    Q3/2019 (TP): 96.155
    Q4/2019 (TP): 104.891
    Q1/2020 (TP): 102.672
    Es wurden also stetig mehr Autos produziert, in Q1 aber trotz Shanghai-Factory etwas weniger als im Quartal zuvor.
    Q1/2019 (Total Deliveries): 63.019
    Q2/2019 (TD): 95.356
    Q3/2019 (TD): 97.186
    Q4/2019 (TD): 112.095
    Q1/2020 (TD): 88.496
    Erstmalig seit Q1/2019 wurden also deutlich weniger Autos ausgeliefert als produziert. Der Produktionsrekord ist also mit Vorsicht zu genießen. Interessant wird Q2 werden, denn bisher ließe sich diese Erkenntnis mit dem traditionell schwächeren Q1 erklären.

    So oder so fehlt mir die Transparenz im unternehmerischen Handeln und überwiegen die Risiken. Deshalb aktuell nichts für mich.

    • Dawid Telesinski sagt:

      Ich bin da ganz Deiner Meinung und würde Deine Ausführung noch um 2 Punkte ergänzen:

      1. Verkaufszahlen vom Model S und Model X sind eher rückläufig. Nach dem Anfangshype scheint sich Tesla hier also nicht durchgesetzt zu haben, daher ist es fraglich, ob es bei den anderen Fahrzeugen der Fall sein wird.

      2. Konkurrenz wird größer und besser (VW, Nio, Byd, XPeng, Nikola Motors etc.)

      Also ich lasse bei der Bewertung auch die Finger weg von der Aktie und beobachte. Für ein langfristiges Investment müssten aus meiner Sicht die Verkaufszahlen der jeweiligen Fahrzeuge stabiler sein. Erst wenn das der Fall ist, ziehe ich einen Kauf der Aktie in Erwägung.

  7. Marc Lau sagt:

    tesla wird als roboter taxi interessant. die globale stromversorgung muss schadstofffrei sein. viel bessere batterien sind notwendig.

  8. Beate Schäfer sagt:

    Hallo Jonathan,
    mich würde interessieren, wie du die Entwicklung im E-Bike Segment einschätzt und ob es sich lohnen würde ,am E-Bike Boom durch den Erwerb von folgenden Aktien: Accell Group, Shimano, Yamaha oder Voltabox etc. zu partizipieren?
    Über eine Rückmeldung würde ich mir sehr freuen!
    BG Tim

    • Hi Tim, ich glaube auch, dass sich Fahrräder und v.a. E-Bikes in Zukunft immer stärker durchsetzen werden. Bisher habe ich in diesem Bereich aber noch nicht recherchiert – es wird wohl relativ schwierig sein, ein spezialisiertes Unternehmen zu finden, dass den Großteil seines Gewinns mit diesen Produkten erwirtschaftet. Bis vor einigen Jahren gab es mit der MiFa AG in Deutschland einen börsennotierten Hersteller von Fahrrädern, der aber aufgrund von Bilanzfälschungen in die Insolvenz gerutscht ist. Schade.

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