Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

US Aktien überbewertet? Aus diesen Gründen werde ich US-Aktien weiterhin übergewichten

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Die USA ist die größte Wirtschaftsnation der Welt. Das Land erfindet sich ständig neu. Verfügt über eine gesunde Wirtschaft und ein gesundes Finanzsystem. Ist eine große Binnenkonjunktur und damit kaum abhängig vom Rest der Welt.

Zusammenfassung: US Aktien weiterhin mit guten Aussichten

  • US-Aktien werden oft als überbewertet bezeichnet
  • Viele Journalisten und Bankberater warnen vor einer hohen Gewichtung von US-Aktien
  • Dabei wird gerne auf das Währungsrisiko verwiesen
  • Wir von AlleAktien kaufen in unser Depot bewusst so viele US-Aktien wie möglich
  • Wir sind der festen Überzeugung, dass US-Aktien auch in der Zukunft die bessere Alternative sein werden
  • In diesem Artikel erklären wir dir, warum wir von US-Aktien langfristig deutlich höhere Renditen erwarten als von europäischen Aktien

 

Die Erfolgsgeheimnisse der größten Wirtschaftsnation der Welt

Die Wirtschaftskraft eines Landes ergibt sich aus der Summe aller Unternehmen. Jedes Unternehmen trägt seinen Teil zum wirtschaftlichen Erfolg eines Landes bei. Aktien sind nichts anderes als börsengehandelte Anteile an Unternehmen.

Damit Aktienkurse steigen können, müssen die Gewinne der Unternehmen steigen. Diese können nur dann steigen, wenn die Wirtschaft eines Landes wächst. Wenn die Unternehmen wachsen. Langfristig gesehen gibt es eine enge Korrelation zwischen der Wachstumsrate einer Wirtschaftsnation und den Renditen der Aktien des jeweiligen Landes.

Die USA sind die größte Wirtschafts- und Militärnation der Welt. Die Wirtschaft wächst stabil. Es gibt keine großen strukturellen Probleme. Das Land erfindet sich immer wieder neu. Es gibt zahlreiche Faktoren, die für eine Fortsetzung dieser zweihundertjährigen Erfolgsgeschichte sprechen:

 

Geografie – 1:0 für die USA

In den USA gibt es genug sauberes Wasser. Die Niagarafälle sind beeindruckend schön. Die Voraussetzungen des Landes sind optimal.

Das Land ist von den beiden friedlichen Nationen Kanada und Mexiko umgeben. Es hat Zugang sowohl zum Pazifik, als auch zum Atlantik. Der Boden ist insgesamt sehr fruchtbar. Die USA können alle benötigten Lebensmittel im eigenen Land produzieren. Außerdem verfügen die Vereinigten Staaten über reichhaltige Bodenschätze: Erdöl und Erdgas sind im Überfluss vorhanden. Die USA sind damit tatsächlich unabhängig. Von friedlichen Nachbarn umgeben, haben Anschluss zu den besten Handelsrouten der Welt. Müssen keine Rohstoffe und Lebensmittel importieren.

In Europa ist die Situation dagegen nicht so gut. Zwar verfügen viele Länder über ausreichend sauberes Wasser und eine eigene Getreideproduktion, doch müssen Energieträger wie Öl und Gas aus dem Ausland importiert werden. Für die Bezahlung dieser Güter fließen viele Milliarden ab.

 

Militär – 2:0 für die USA

Das Militär ist zwar sehr teuer, das Geld bleibt aber im Land. Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin oder Boeing profitieren von großen Aufträgen. Innovationen wie das GPS-System entstammen dem Militär.

Die USA verfügen über das beste und stärkste Militär der Welt. Die abschreckende Wirkung verhindert, dass dieses Land angegriffen werden kann. Außerdem spricht es mit einer Stimme. Die Staaten haben sich vereinigt. Zu den Vereinigten Staaten von Amerika.

Wir Europäer kommen hingegen einfach nicht in die Pötte. Viel Entscheidungsmacht ist immer noch auf Nationalstaatenebene angesiedelt. Es wäre schon längst Zeit für eine europäische Armee. Uns fehlt eine klare und mächtige Stimme auf den Weltmärkten.

 

Justizsystem – 3:0 für die USA

Das funktioniert in den USA ebenfalls hervorragend. Es gibt viel weniger Gesetze als in Europa.

In Europa nimmt die Bürokratie dagegen massiv zu. Das erstickt das Wachstum.

 

Korruption – 4:1 für die USA

Ein weiterer Standortvorteil. In den USA gibt es kaum Korruption.

Auch in Europa haben wir insgesamt mit wenig Korruption zu kämpfen.

 

Innovationen – 5:1 für die USA

Dank risikobereiter Investoren konnte Tesla an den Kapitalmärkten Milliarden einsammeln. Damit wurde die Entwicklung der ersten Modelle finanziert. Ein neues Unternehmen mit mittlerweile rund 50.000 direkten Arbeitsplätzen wurde aufgebaut.

Das Land erfindet sich immer wieder neu. Die Risikomentalität ist sehr ausgeprägt. Wer scheitert, probiert es anschließend erneut.

Aber auch die Kapitalgeber sind risikobereit. Ermöglichen so die Neugründung von Unternehmen wie Amazon, Alphabet, Tesla, Uber, AirBnb, Apple, Microsoft, Netflix, Facebook, Instagram, PayPal usw. Auch im Biotechnologiesektor sowie in der Fracking-Technologie sind die USA führend.

In nie dagewesener Zahl und Geschwindigkeit entstehen neue Unternehmen, die binnen weniger Jahre zu Milliardenkonzernen heranwachsen.

Außerdem fungiert das Land als Magnet für hochgebildete und talentierte Menschen aus der ganzen Welt, die ihren Traum erfüllen möchten. Sie alle wissen: In den USA stehen ihre Chancen am besten.

In Europa gibt es hingegen kaum bedeutende Neugründungen. Dabei verfügen wir über ebenso talentierte Menschen. Die Mentalität stimmt nicht. Die innovativsten Europäer wandern daher oft aus. Zum Beispiel in die USA.

 

Arbeitsmoral – 6:1 für die USA

Die ist in den USA sehr stark ausgeprägt. Da die nächste Kündigung nicht weit entfernt ist, sind die meisten Arbeitnehmer sehr bemüht.

In Europa hat sich in vielen Unternehmen eine „Schlafkultur“ eingeschlichen. Man kann ja eh nicht gekündigt werden. Die Produktivität stagniert. An dieser Stelle ist mir eine Sache ganz besonders wichtig: In diesem Artikel verallgemeinere ich sehr stark. Diese Zeilen sollen nicht als Angriff auf Europa oder -noch schlimmer- auf einzelne Personen gelesen und interpretiert werden. Nein, das ist überhaupt nicht meine Intention. Ich stelle mir einfach nur die Frage, von welcher Wirtschaftsnation ich mir langfristig eine höhere Stabilität und ein größeres Wachstum erwarte. Und möchte als Privatanleger dann davon profitieren.

Auch in Europa gibt es unglaublich fleißige und innovativ denkende Menschen. Dessen bin ich mir völlig bewusst.

 

Universitäten – 7:2 für die USA

Die USA verfügen in wichtigen Bereichen über die besten Universitäten der Welt.

Auch in Europa gibt es hervorragende Universitäten. Das Wissen wird aber oft nicht ausreichend bzw. schnell genug in Unternehmen angewandt.

 

Zinsen und Finanzsystem –  8:2 für die USA

Die USA verfügen über das beste Finanzsystem der Welt. Es gibt Zinsen. Die Bankbilanzen sind gesund. Wer innovative Ideen hat, kann sich an den Kapitalmärkten Kapital besorgen und so Arbeitsplätze schaffen und das Wachstum des Landes ankurbeln.

Die Banken sind gesund. Das Zinsumfeld ist normal. Sparer können 3% Zinsen erwirtschaften und so ihr Vermögen risikofrei mehren. J.P. Morgan verfügt bspw. über ein Eigenkapital von 250 Mrd. USD und erwirtschaftet einen operativen Gewinn von rund 45 Mrd. USD jährlich.

Die größte Deutsche Bank, die „Deutsche Bank“ wird an der Börse nur noch mit 13 Mrd. EUR bewertet. Das Unternehmen wäre gottfroh, einen operativen Gewinn von ein bis zwei Mrd. EUR zu erwirtschaften.

Die Bilanzen des gesamten europäischen Bankensystems sind äußerst schwach. Es ist kaum Eigenkapital vorhanden. Aufgrund enormer Regulierung und extrem hartem Wettbewerb verdienen die Banken in Europa außerdem kein Geld. Sie können ihre schwache Kapitalbasis nicht stärken.

Die Folge: Es werden kaum neue Kredite vergeben. Die Wirtschaft als ganzes stagniert. In der nächsten Krise wird es heftige Ausfälle und Zusammenbrüche im Bankensystem geben. Außerdem gibt es in Europa keine Zinsen mehr. Dadurch bilden sich Preisblasen. Verschuldete Unternehmen und Staaten haben keinen Anreiz mehr, ihre Schulden zurückzuführen. Es kostet ja eh nichts.

 

Binnenwirtschaft 9:2 für die USA

Die USA sind mehr oder weniger ein geschlossenes System. Rund 70% der Wirtschaftsleistung werden im Inland erzeugt. Es bestehen nur geringe Abhängigkeiten zu anderen Wirtschaften.

Europa und v.a. Deutschland sind hingegen stark exportabhängige Wirtschaften. Dadurch bekommen deutsche Unternehmen nahezu jede Wirtschaftskrise sofort zu spüren. Der Export sorgt natürlich auch für große Chancen. So kann die deutsche Wirtschaft trotz ihrer Lage in Europa stärker wachsen als benachbarte Nationen. Aber es entsteht eben auch eine Abhängigkeit.

 

 Demografie – 10:2 für die USA

Die Bevölkerung in den USA wächst. Mehr Konsumenten bedeuten mehr Nachfrage und höhere Unternehmensgewinne. Jährlich wandern über das Greencard-System rund eine Mio. bestens gebildete Menschen in das Land ein. Die Bevölkerung ist deutlich jünger als in Europa.

Europa vergreist. Es gibt viel zu wenig Kinder. Die Sozialsysteme (v.a. das Renten- und Gesundheitssystem) geraten aus dem Gleichgewicht. Die Abgabenlast der arbeitenden Bevölkerung steigt weiter an.

 

Sonstiges – 11:2 für die USA

Präsident Trump zerstört viel Potential. Doch er hat auch viel Gutes bewirkt. Die Unternehmenssteuern gesenkt. Bürokratie abgebaut. Seine Tätigkeit beweist: Selbst wenn die USA von einem Idioten geführt werden, können sie weiter wachsen. Das Land ist robust.

In Europa verfügen wir über massive strukturelle Probleme, für die es keine einfache Lösung gibt.

  • Neben der demographischen Entwicklung bremst uns v.a. das kranke Bankensystem aus.
  • Es fehlt an Eigenkapital und an Verdienstmöglichkeiten für die Banken.
  • Die gemeinsame Währung, der Euro, sorgt für enorme Spannungen. Die Geschichte zeigt: Alle gemeinsamen Währungen der Vergangenheit ohne vereinigte Regierung sind gescheitert. EZB-Präsident Draghi ist sich der Lage bewusst. Er tut alles dafür, um den Euro kurzfristig zu stabilisieren. Damit löst er aber nicht die Ursachen.

Wir sollten dennoch damit rechnen, dass die Situation so weitergehen kann. Im Zweifel noch über viele Jahre bzw. Jahrzehnte. Der Wert des Euros wird wohl weiter zerfallen. Denn ein „Aufbrechen“ würde kurzfristig gesehen enormes Chaos verursachen. Also wird lieber auf dem bisherigen Kurs weitergemacht. Gemäß dem Motto: „Weiter so“.

 

Diese Schlüsse ziehen wir aus der beschriebenen Entwicklung

Die Entwicklung von Nationen zu beschreiben ist das Eine. Daraus sinnvolle Schlüsse zu ziehen das Andere. Wir sehen in den USA eine gesunde und nachhaltig wachsende Wirtschaftsnation. Das Land ist nahezu unabhängig vom restlichen Weltgeschehen. Das Finanzsystem ist gesund. Die Innovationskultur ausgeprägt.

Dieses Fundament sollte auch künftig zu attraktiven Renditen für die Aktionäre der Unternehmen des Landes führen. Daher investieren wir im Rahmen unseres Realgelddepots Finanzielle Freiheit Depot weiterhin verstärkt in US-Aktien. Die dadurch im Depot auftretende Übergewichtung sehen wir nicht als problematisch an. Nein, ganz im Gegenteil: Wir führen diese Übergewichtung bewusst herbei.

Denn alle in Europa lebenden und arbeitenden Menschen sind schon mehr als genug im Euro investiert. Das üblicherweise größte Einkommen, unser Lohn, fließt in Euros. Unsere Renten werden eines Tages in Euros fließen. Die Sparbücher, Lebensversicherungen und Girokonten notieren in Euros. Im Grunde genommen sind wir ohne unser Aktiendepot komplett vom Euro abhängig. Das Aktiendepot als Gegengewicht darf unserer Meinung nach daher durchaus einen erhöhten Anteil an US-Aktien beinhalten.

Die schwachen Wachstumsaussichten für Europa müssen nicht unbedingt in niedrigen Aktienrenditen münden. Gerade vielen europäischen Unternehmen ist schon vor langer Zeit der Sprung in die Weltmärkte gelungen. Unternehmen wie SAP, Linde, Henkel, Nestle, Unilever usw. sind geografisch bestens diversifiziert. Bei diesen Unternehmen ist das europäische Land nur noch das Land des Hauptsitzes. Die Umsätze und Gewinne entspringen vielen Ländern auf der gesamten Welt. Entsprechend groß sind die langfristigen Wachstumsperspektiven dieser Unternehmen, trotz Unternehmenssitz in Europa. Unternehmen, die hingegen ausschließlich in Europa Geschäfte machen, sollten noch genauer als bisher analysiert werden. Gibt es wirklich ein ausreichendes Wachstumspotential?

 

Noch mehr Inspirationen zum Thema

Jamie Dimon, der langjährige CEO der erfolgreichsten Investmentbank der Welt, J.P. Morgan, war 2017 in der David Rubenstein-Show zu Gast. In dem rund zwanzigminütigen Video erklärt Dimon die Erfolgsgeheimnisse von J.P. Morgan und den USA als erfolgreichste Wirtschaftsnation der Welt.

 

Fazit: US Aktien überbewertet? Nein!

  • Das KGV des US-Aktienmarktes ist zwar höher. Das aber aus gutem Grund. Die Wirtschaft ist gesund und wächst. Die Perspektiven sind gut. Die Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage anderer Länder ist eher gering
  • Eine hohe Quote an US-Aktien hat sich bereits in den vergangenen Jahrzehnten als Renditeturbo herausgestellt. Die strukturellen Probleme der USA sind trotz Präsident Trump überschaubar. Das Wachstum dürfte sich fortsetzen. Das Land erfindet sich immer wieder neu. Aktionäre verdienen daran
  • In unserem AlleAktien Finanzielle Freiheit Depot kaufen wir bewusst einen besonders hohen Anteil an US-Aktien in unser Depot. Damit stellen wir ein Gegengewicht zu allen anderen Vermögenswerten (Löhne, Ersparnisse, Renten) her, die ausschließlich vom Euro abhängen
  • Als Investoren können wir vom dynamischen Wachstum der Welt profitieren, obwohl wir im mehr oder weniger stagnierenden Europa leben. Deutschland, der Schweiz und Österreich geht es besser als dem Rest Europas, weil diese Länder über starke und erfolgreiche Unternehmen verfügen, die als Global Player vom weltweiten Wachstum profitieren

Trage dich hier unten in unseren Newsletter ein und verpasse ab sofort keine Aktienanalyse (v.a. von US-Aktien und asiatischen Aktien) mehr, denn wir machen dich zum erfolgreichen Aktionär.

Liebe Grüße,
Jonathan Neuscheler

 

16 Antworten

  1. Miroxx sagt:

    Es gibt ja auch noch eine recht hohe Schuldenlast die es auch den Amis um die Ohren hauen kann!

  2. renium sagt:

    Trump als Idioten zu bezeichnen habt Ihr nicht nötig. Er hat zumindest mit der Steuerreform mehr für die USA getan als Nichtstuer Obama.

  3. Stefan Meisel sagt:

    Hallo Jonathan,

    vielen Dank für diesen großartigen Beitrag!
    Ich hatte 2017 einen ähnlichen Artikel geschrieben, aber deiner gefällt mir sogar noch besser.
    https://stefansboersenblog.com/2017/09/16/us-aktien

    Herzliche Grüße
    Stefan

  4. militäischer Investor sagt:

    Bei diesem Artikel hattet ihr wohl noch ein wenig Restalkohol vom Jahreswechsel im Blut. 😉

    „Die abschreckende Wirkung verhindert, dass dieses Land angegriffen werden kann.“

    Dieser Punkt ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Nahezu jede europäische Nation befindet sich, zusammen mit den USA, in der NATO. Es ist also weder wahrscheinlicher noch unwahrscheinlicher „angegriffen“ zu werden. Mal abgesehen davon, dass wir uns im 21Jhd befinden und niemand so dilettantisch sein wird auf konventionelle Weise einen Konflikt zu beginnen. Gegen Wirtschafts- und Industriespionage, Angriffen im digitalen Raum und hybride Bedrohungen helfen keine Flugzeugträger und Atomwaffen.

    „Es wäre schon längst Zeit für eine europäische Armee.“

    Was genau hat das jetzt mit dem Thema Investment zu tun? Mal abgesehen davon, dass auch diese Aussage ziemlich undifferenziert in den Raum geworfen wurde.

    Im Grunde genommen, so denke ich auch, halt ich den Standort USA für Vorteilhaft. Lediglich hätte diesem Artikel die gewohnte differenzierte Tiefe nicht schlecht zu Gesicht gestanden!

    Ich lese weiter

    Horrido!

  5. Julian sagt:

    Servus Jonathan,
    Vielen Dank für den informativen Text.
    Wenn ihr vermehrt US Aktien in das finanzielle Freiheit Depot kauft, kauft ihr diese dann direkt an der Nasdaq in US Dollar oder in Euro ?

  6. gl3nn sagt:

    Mal wieder ein interessanter Artikel mit spannendem Thema, leider fehlte mir in den letzten Artikeln ein Stück weit die Tiefe und Recherche früherer Beiträge (fließen diese Mühen ggf. nur noch in die Premiumartikel?)

    Was mich ebenfalls, wie „renium“, stört ist das betiteln von Donald Trump als Idiot. Sicherlich wird Donald Trump von Europäern anders wahrgenommen als von US-Amerikanern. Viele seiner Handlungen – v.a. geopolitisch – sind für uns in keinster Weise nachvollziehbar, wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Trump mit seinem „America First“ Millionen von Industriearbeitern hinter sich weiß. Städte wie Detroit haben im vergangenen Jahrzehnt aufgrund eines strukturellen Wandels und Unternehmenspleiten desaströse Entwicklungen genommen – die hier Betroffenen Menschen sind das Zielpublikum von Trumps Politik.
    Stahlarbeiter in den USA haben heute gegen die Dumpingpreise der Chinesen zu kämpfen, ein ähnliches Schicksal wie das der Autoindustrie möchte Trump sicherlich verhindern.

    Ich möchte Donald Trump hier sicherlich nicht überhöhen – um ehrlich zu sein gefällt mir seine Politik ebenfalls auch überhaupt nicht… Als Europäer mag man meinen, dass dem guten Mann aufgrund seines gehobenen Alters eine langfristige, weltweite Entwicklung egal zu sein scheint. Ich denke jedoch, dass ein Perspektivenwechsel nötig ist um das Handeln und die Politik von Trump zu verstehen – gut muss man sie dann aber logischerweise immer noch nicht finden.

    Eins ist Donald Trump aber mit absoluter Sicherheit nicht: ein Idiot!

    Mach dir deine gute Arbeit nicht durch solche Formulierungen kaputt,
    viele Grüße

    • Lieber Peter,

      herzlichen Dank für deinen kritischen aber sachlichen Kommentar. Wir freuen uns immer über gegenteilige Meinungen – erst dadurch entsteht eine Diskussion, bei der wir alle hinzulernen können.

      Hast du bereits unseren AAQS-Artikel gelesen? Wo vermisst du da die fachliche Tiefe?

      Liebe Grüße, Jonathan

  7. Ich komme immer und immer wieder gerne auf diesen Artikel zurück. Sehr schön zu lesen, und die Argumente für USA haarscharf seziert! Gerne mehr von diesen Amerika-Analysen!! 🙂

  8. Leon Kupper sagt:

    Toller Artikel. Muss zugeben, dass ich früher eher ein negativere Wahrnehmung von den USA hätte, bis ich mich angefangen habe mit der Börse und Unternehmen zu beschäftigen.
    Wie siehst du denn die Schere zwischen Arm und Reich (bzw. das kaum vorhandene Sozialsystem) in Amerika und die dadurch entstehende Verelendung von Gegenden. Das führt doch zu einer gewissen Instabilität einer Nation oder nicht?

    • Hallo Leon, daher haben viele Amerikaner nun ja einen Präsidenten gewählt, der sich für ihre Interessen einsetzt. Grundsätzlich ist dieser Trend weltweit zu beobachten, nicht nur in den USA. Wenn ich an die Warnwesten in Frankreich, die Wahlergebnisse in Italien/Griechenland etc. denke, sehe ich in Europa und gar in Deutschland ähnliche Entwicklung. Einfache Lösungen gibt es dafür nicht. Die Politik wird viel tun müssen. Sehe die USA in diesem Bereich aber keinesfalls schlechter aufgestellt, als uns Europäer.

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