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Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Vermögen aufbauen mit Aktien: So geht es schnell und einfach – Zielsystem 2020

AlleAktien-Finanzziele-endlich-erreichen

Für einige von uns könnte dieser wunderschöne Ort das Ziel aller Ziele sein. Doch wie kann es uns gelingen, so schnell wie möglich unsere Ziele zu erreichen? Hier folgen konkrete Tipps zum Thema „Vermögen aufbauen mit Aktien“

 

Übersicht: Vermögen aufbauen mit Aktien – so geht es schnell und einfach

  • Unser Ziel: Immer mehr Dividenden: Wir Privatanleger wollen Vermögen aufbauen. Schnell. Effizient. Unsere finanziellen Ziele so früh wie möglich erreichen. Viele von uns haben langfristige Ziele fest im Kopf. Die finanzielle Freiheit. Einnahmen aus Dividendenaktien, die unsere Kosten übersteigen. Einnahmen, die uns frei machen.
  • Verschenktes Potential: Nur wenige Privatanleger machen sich jedoch Gedanken darüber, wie die langfristigen Ziele schnell und effizient erreicht werden können. Einerseits ist die langfristige Vision im Kopf, anderseits „eiern“ viele Privatanleger auf ihrem Weg in Richtung dieses langfristigen Ziels durch die Gegend. Verschenken dadurch viel Vermögenspotential. Brauchen länger, um ihre Ziele zu erreichen.
  • So geht’s schneller zum Ziel: In diesem Artikel gebe ich dir Einblick in mein umfassendes Zielsystem, welches mir dabei hilft, meine langfristigen Ziele schnell und effizient zu erreichen. Ich selbst verwende dieses System seit 2016 mit großem Erfolg. Ich bin fest davon überzeugt, dass es mir dabei hilft, ein glücklicheres, erfolgreicheres und schöneres Leben zu führen. Weil ich vom Wert dieses Systems derart überzeugt bin, möchte ich dich mit diesem Artikel daran teilhaben lassen. Wenn du ebenfalls beginnst, dieses System zu verwenden, dann wirst du im neuen Jahr 2020 viel größere Fortschritte machen, als du dir derzeit vorstellen kannst. Wetten?

 

Vermögen aufbauen mit Aktien: Die „Ich AG“

Als begeisterte Value-Investoren und Anleger kennen wir uns mit Unternehmensbilanzen aus. Wir können Gewinn- und Verlustrechnungen lesen. Anhand dieser objektiven, quantitativen Daten treffen wir Entscheidungen und erkennen, ob wir ein Unternehmen genauer analysieren wollen. Oftmals machen wir eine akribische Analyse, bevor wir Geld in ein Unternehmen investieren.

Der große Trick: Wir betrachten uns selbst als „Unternehmen“

Nur die Wenigsten von uns betrachten sich selbst als „eigenes Unternehmen“. Ja, auch wir selbst sind im Grunde genommen ein Unternehmen. Unser Arbeitslohn, unsere Dividenden-, Miet- und Zinseinnahmen sind unsere „Umsätze“. Die privaten Ausgaben sind die „Kosten“. Was von den Einnahmen nach Abzug aller Lebenskosten übrig bleibt, ist der „Gewinn“ bzw. die Sparrate, die für den Vermögensaufbau zur Verfügung steht.

Unsere private „Bilanz“ zeigt auf, wie viel Vermögen wir bereits aufgebaut haben und in welchen Anlageklassen es investiert ist.

Sei mal ehrlich zu dir: Kannst du dir auf folgende Fragen eine Antwort geben?

  • Kennst du deine persönliche Bilanz und deine persönliche Gewinn- und Verlustrechnung?
  • Hast du eine Idee davon, wie viel Geld du im letzten Jahr verdient hast?
  • Wie viel Geld du im letzten Jahr ausgegeben hast?
  • Wie hoch dein privates Vermögen ist und auf welche Anlagen dieses verteilt ist?
  • Hast du dir Ziele für 2020 gesetzt?

Genau dieser Grundgedanke, uns selbst als Unternehmen zu sehen, hilft uns bei unserer Zielerreichung unglaublich gut weiter. Um unsere Ziele zu erreichen, gehen wir dabei Jahr für Jahr das gleiche Schema in 3 Schritten durch:

  1. Überprüfung und ggf. Anpassung der langfristigen Ziele
  2. Ermittlung des Ist-Zustandes: Erstellung einer „privaten“ Gewinn- und Verlustrechnung und einer „privaten“ Bilanz
  3. Erstellung von Jahreszielen

Nun möchte ich dieses recht abstrakte Vorgehen auf meine persönliche Situation übertragen, damit du ein besseres Verständnis des Systems bekommst. Üblicherweise setze ich mich immer in den letzten drei Tagen eines jeden Kalenderjahres hin und mache mir in Ruhe diese Gedanken.

 

1. Überprüfung der langfristigen Ziele

Nur wer vor Augen hat, wo es langfristig hingegen soll, kann auch Kurs auf sein Ziel nehmen. Segler haben stets die nächste Regattaboje im Blick-und richten Schiff und Segel darauf aus, diese schnellmöglich zu erreichen.

Nur wer vor Augen hat, wo es langfristig hingehen soll, kann auch Kurs auf sein Ziel nehmen. Segler haben stets die nächste Regattaboje im Blick und richten Schiff und Segel darauf aus, diese schnellstmöglich zu erreichen.

Wo will ich überhaupt hin? 

Bevor wir Fahrt aufnehmen, brauchen wir langfristige Ziele vor den Augen. Diese Ziele unterscheiden sich von Person zu Person. In meinem Fall lauten die langfristigen finanziellen Ziele:

  1. Den Liquiditätspuffer um einen genau definierten Betrag ausbauen.
  2. Ein jährlich steigendes Einkommen aus Dividenden erhalten, als erstes Zwischenziel habe ich mir Dividenden von 10.000 EUR/Jahr gesetzt.
  3. Der Erwerb einer Eigentumswohnung.

Bei dir sieht die Situation sicherlich ganz anders aus. Gehe tief in dich, überlege dir deine finanziellen Ziele. Schreibe dir die drei wichtigsten Ziele nun auf. Werde dabei konkret. Setze dir spezifische Ziele. Nur so kannst du später messen, ob du den Zielen näher kommst und wie weit es noch ist.

 

Was muss ich tun, um dieses Ziel zu erreichen?

  • Sparsumme maximieren & Rendite maximieren: In meinem persönlichen Fall: Möglichst schnell möglichst viel Geld ansparen und in Assets mit einer möglichst hohen Renditeerwartung investieren
  • Risiken beachten: Auf Risiken achten, damit ich mein Ziel auch wirklich erreichen kann (und nicht davor wieder bei „0“ beginnen muss)
  • Arbeitskraft wertvoller machen, um Einkommen zu steigern: Für die meisten Leser dürfte die Steigerung des Wertes auf dem Arbeitsmarkt der größte Hebel sein, der angesetzt werden kann. Gibt es Fortbildungen, Weiterbildungen oder Seminare, die dich voranbringen? Dann denke darüber nach, diese zu besuchen. Strenge dich an. Sei ein zuverlässiger und motivierter Mitarbeiter/Unternehmer. Gegebenenfalls können auch Bewerbungen bzw. ein Stellenwechsel helfen. Persönlich werde ich Anfang 2020 mein zweites Studium abschließen. Das ist mein Ziel für 2020.
  • Ausgaben hinterfragen: Eine weitere Möglichkeit, die Sparrate zu erhöhen ist es, unnötige Ausgaben zu eliminieren. Welche Ausgaben „unnötig“ sind und welche nicht, musst du selbst entscheiden. Ausgaben für tolle Erlebnisse, gute Bücher, Weiterbildungen und Seminare sind oftmals gleichzeitig Investitionen und daher „gute“ Ausgaben – denn sie werden mittelfristig dazu beitragen, dein Einkommen bzw. die Rendite deiner Investitionen zu erhöhen. Oder sie bescheren unvergessliche Erlebnisse – auch das ist eine tolle, wenn auch „emotionale“ Investition.
  • Rendite maximieren: Nachdem die Sparrate maximiert wurde, kannst du nun den zweiten Hebel umlegen. Jetzt geht es darum, die Ersparnisse mit einer möglichst hohen Rendite anzulegen. Langfristig gesehen bringen Aktien die höchste Rendite. Daher werde ich persönlich auch im Jahr 2020 wieder den Großteil meiner Ersparnisse in Aktien anlegen.

Nun wird es Zeit, dass du diesen Schritt für dich vollziehst. Wo möchtest du langfristig hin? Welche Hebel kannst du umlegen, um schneller zu deinen Zielen zu kommen? Nehme einen Stift zur Hand, gehe tief in dich. Schreibe dir deine 3 wichtigsten finanziellen Ziele auf. Überlege danach, wie du schnellstmöglich in Richtung dieser Ziele segeln kannst. Einnahmen steigern. Ausgaben senken. Die Ersparnis bestmöglich investieren.

Glückwunsch! Jetzt haben wir gemeinsam den ersten Schritt bereits erreicht. Nun geht es im zweiten Schritt darum, festzustellen, wo wir uns bereits befinden. Eine Art Bestandsaufnahme.

 

2. Ermittlung des Ist-Zustandes

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Wo will ich hin? Das ist mittlerweile klar. Die Ziele sind gesetzt. Nun geht es darum, herauszufinden, wo wir gerade stehen. Wie weit sind wir schon vorangekommen? Zeit für die Bestandsaufnahme. Dies gelingt durch die Erstellung einer privaten „Gewinn- und Verlustrechnung“ sowie einer privaten Bilanz.

Erstellung der privaten Gewinn- und Verlustrechnung

Einkommensrechnung

Jedes Jahr am Jahresende logge ich mich bei meiner Bank ein und werfe einen tiefen Blick auf die Umsätze. Dazu lasse ich mir über das Online-Banking zuerst alle Haben-Umsätze bzw. Geldeingänge des Kalenderjahres anzeigen. Dann bilde ich Kategorien und rechne meine Gesamteinnahmen aus. Das sieht dann in etwa so aus:

Nummer Einkommensart Summe
1 Lohneinkommen XXXXX EUR
2 Dividenden XXXXX EUR
3 Einnahmen aus unternehmerischen Aktivitäten XXXXX EUR
4 Sonstige Einnahmen XXXXX EUR
SUMME EINKOMMEN 2019 XXXXX EUR

Die Erfahrung zeigt: Im Alltag nehmen die wenigsten Menschen wahr, wie viel Geld sie tatsächlich verdienen. Anschließend erstelle ich auf Basis der Einnahmen des abgelaufenen Kalenderjahres einen Plan der Einnahmen für das neue Kalenderjahr.

 

Ausgabenrechnung

Da ich nahezu alle Ausgaben mit der Kreditkarte oder EC-Karte zahle, gehe ich nun mein Bankkonto erneut durch, diesmal mit Filter „Soll-Umsätze“ bzw. Ausgaben. Dabei schaue ich mir jede einzelne Ausgabe des Jahres an, ordne den Ausgaben Kategorieren zu und erstelle anschließend ebenfalls eine Übersicht. Die sieht dann in etwa so aus:

Nummer Ausgabenart Summe
1 Wohnen XXXXX EUR
2 Mobilität (PKW, Bus, Bahn) XXXXX EUR
3 Nahrungsmittel & Hygiene XXXXX EUR
4 Freizeitaktivitäten XXXXX EUR
5 Reisen XXXXX EUR
6 Sonstige Ausgaben XXXXX EUR
7 Spenden & Partei-Beiträge XXXXX EUR
SUMME AUSGABEN 2019 XXXXX EUR

Anschließend überlege ich mir, welche Ausgaben ich im Nachhinein erneut getätigt hätte und an welcher Stelle ich im neuen Jahr Ausgaben, ohne Schmerzen zu bekommen, reduzieren kann. In meinem Fall konnte ich bspw. vor einigen Jahren mit meinem KFZ von der Markenwerkstatt zu einer freien Werkstatt wechseln, was zu einer erheblichen Kostenersparnis geführt hat.

Dann erstelle ich auf Basis der Ausgaben des abgelaufenen Kalenderjahres einen Plan der Ausgaben für das neue Kalenderjahr. Dabei dürfen gerne auch Steigerungen des Lebensstandards eingeplant werden, sofern die Einnahmenseite ebenfalls zulegt. Es kommt hier v.a. auf ein gesundes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben an. Je höher die Sparquote, desto schneller werden die Ziele erreicht.

Die Differenz zwischen erwarteten Einnahmen und Ausgaben ist die erwartete Sparrate des neuen Jahres.

 

Persönliche Bilanz

Im letzten Schritt verschaffe ich mir ein Bild über mein aktuelles Vermögen und wie es aufgeteilt ist. Dies gelingt durch die Erstellung einer privaten Bilanz.

Nummer Vermögensart Summe
1 Aktiendepot XXXXX EUR
2 Liquidität XXXXX EUR
3 Ggf. Immobilien-Eigentum XXXXX EUR
4 Sonstige Vermögensanlagen XXXXX EUR
SUMME VERMÖGEN 31.12.2019 XXXXX EUR

Die nun gewonnene Erkenntnis über meine Vermögensaufteilung überrascht mich immer wieder. Aus den Gesprächen mit zahlreichen anderen Investoren weiß ich: Viele Anleger unterschätzen ihr Vermögen massiv. Sind bei der erstmaligen Berechnung überrascht, wie weit sie doch bereits schon gekommen sind.

Spannend ist ab dem zweiten Jahr des Vorgehens nach diesem System dann auch, wie stark du dein persönliches Vermögen gegenüber dem Vorjahr steigern konntest. So bekommst du ein super Gefühl dafür, wie gut du mit dem Vermögensaufbau vorankommst und wie schnell du deinen langfristigen Zielen näher kommst.

Bei mir persönlich hat sich 2019 eine ordentliche Vermögenssteigerung ergeben. Einer der größten Hebel war dabei die Investition in Tesla-Aktien von Januar bis Juni 2019. Mehrmals habe ich nachgekauft, seitdem halte ich das Aktienpaket. Diese Position liegt je nach Kaufdatum bis zu 125% im Plus.

Außerdem kannst du die Gelegenheit nutzen und überprüfen, ob du deine Vermögenswerte richtig aufgeteilt hast. Passt deine Vermögensstruktur zu deiner Risikobereitschaft und deinen langfristigen Zielen?

Das war es dann auch schon mit dem zweiten Schritt.

 

3. Erstellung von Jahreszielen

Aus den oben gewonnenen Erkenntnissen leite ich dann im dritten Schritt sinnvolle und realistische Jahresziele ab. Diese bestehen aus mehreren Bestandteilen:

  • Einnahmen
  • Ausgaben
  • Sparrate in EUR
  • Aktienanteil am Gesamtvermögen

Da es auf AlleAktien darum geht, dich zum erfolgreichen Aktionär zu machen, bin ich im geschilderten Vorgehen lediglich auf finanzielle Ziele eingegangen. Das Leben besteht aber aus viel mehr als nur aus Finanzen. Daher setze ich mir natürlich auch Ziele in folgenden Bereichen:

  • Persönliche Ziele (Reisen, Ernährung, Sport, Entspannung, Events…)
  • Familie/Freunde/Partner (Verhalten ändern, Zeit nehmen, Treffen, Spaß haben…)
  • Studium/Beruf (Fortbildungen/Studium, Verhalten am Arbeitsplatz…)
  • Und dann eben die ausführlich geschilderten finanziellen Ziele (Sparrate, Einkommen, Ausgaben, Aktienanteil)

Wobei ich die anderen drei Kategorien nicht so ausführlich dokumentiere wie den Bestandteil „Finanzen“. Das liegt auch daran, dass man Eigenschaften wie „Verhalten“ schwer messen kann. Dennoch bin ich mir sicher, dass jeder von uns in seinem tiefen Inneren weiß, was er ändern möchte.

Jetzt bist wieder du an der Reihe. Schreibe dir deine Ziele auf. Das war’s auch schon.

Diesen Artikel veröffentliche ich Ende 2019/Anfang 2020 bereits das dritte Mal. Immer zum Jahreswechsel. Immer dann, wenn ich die Schritte selbst durchgegangen bin. Aus den vorherigen Jahren konnte ich zahlreiche Tipps herausarbeiten. Das Setzen von Zielen ist das Eine. Das tatsächliche Erreichen der Ziele ist das Andere. Die folgenden Tipps dienen dazu, deine Erfolgswahrscheinlichkeit zu maximieren:

 

Vermögen aufbauen mit Aktien: Tipps zur erfolgreichen Umsetzung

Vermögende Menschen setzen sich wenige Ziele, für die sie voll und mit ganzem Herzen brennen. Sie fokussieren ihr ganzes Leben darauf, diese Ziele zu erreichen.

Tipp #1: Es sind deine Ziele! Setze dir nur Ziele, für die du persönlich brennst und die du aus deinem tiefen Herzen heraus erreichen willst. Setze dir keine Ziele, die andere von dir erwarten. Es geht um dich und dein Leben. Du hast nur ein Leben. Sei ehrlich zu dir. Gehe tief in dich. Was willst du wirklich? Was macht dich wirklich glücklich?

Tipp #2: Weniger ist mehr: Setze dir lieber weniger Ziele und brenne dir diese regelrecht ein! Wer sich zu viele Ziele setzt, verliert den Überblick und den Fokus. Hat nicht genug Kapazitäten für die wirklich wichtigen Ziele frei. Verankere diese wenigen aber dafür umso wichtigeren Ziele tief in deinem Unterbewusstsein. Dann wirst du automatisch im Alltag auf deine Ziele achten. Ohne bewusst daran zu denken. Am Jahresende wirst du stolz feststellen: „Ich habe ja (fast) alle meine Ziele tatsächlich erreicht.

Tipp #3: Alle Ziele quantifizieren: Setze dir konkrete Ziele. Die du auch messen kannst. Keine Ziele wie „etwas/ein bisschen/viel/sehr viel Vermögen aufbauen“. Sondern besser: „3.000 EUR/10.000 EUR/ XXXXX EUR (je nach persönlicher Situation) zusätzliches Vermögen aufbauen“. Dann kannst du am Jahresende abgleichen, wie weit du tatsächlich gekommen bist. Damit sind wir auch schon beim nächsten Tipp:

Tipp #4: Zielerreichung jedes Quartal checken: Die Erfahrung zeigt: Ein kurzer Blick auf die Ziele alle 3 Monate hilft dabei, den Fokus zu behalten. So verlierst du deine Ziele nicht aus den Augen. Am besten kurze Erinnerungen im Kalender setzen.

Tipp #5: System mehrere Jahre beibehalten: Behalte dieses System für mindestens zwei Jahre bei. Du wirst erstaunt sein, wie enorm sich deine Lebensfreude steigern wird. Weil du mit diesem System unnötige Zeitfresser und unnötige Ausgaben eliminierst. Weil du das zufällige, reagierende Verhalten in ein geplantes, agierendes Verhalten ändern kannst. Weil du Fortschritte machen wirst, die du dir nie hättest erträumen können.

Tipp #6: Realistische Ziele setzen: Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Leser jetzt so richtig motiviert sind und gleich „Vollgas“ geben möchten. Das ist auch okay. Aber Vorsicht: Zu ambitioniert sollten die Ziele auch nicht sein. Sonst wirst du von dir selbst enttäuscht sein. Setze dir also erreichbare Ziele.

In dir steckt viel mehr Potential, als du dir vorstellen kannst. Glaube an dich! Alleine die Tatsache, dass du diesen Artikel bis ans Ende gelesen hast, ist ein Beweis dafür.

Ich wünsche dir größtmöglichen Erfolg bei deiner Zielerreichung und wünsche dir ein glückliches, gesundes und frohes neues Jahr 2020! Bleib ein treuer Leser von AlleAktien. Falls du im neuen Jahr so richtig durchstarten möchtest, dann werde doch gleich AlleAktien Premium-Mitglied. Dich erwartet eine Vielzahl von Vorteilen:

  • Aktienanalysen: Sofortiger Zugriff auf weit mehr als 100 Aktien-Analysen, die deine Finanzbildung verbessern. Wir stellen dir Qualitätsunternehmen vor, mit tiefem Burggraben, konkreter Renditeerwartung, Einschätzung (jetzt kaufen?) und vielem mehr.
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PS: Was kann ich an diesem System und am Artikel noch verbessern? Hast du weitere Tipps, die für dich nützlich sind und auch anderen Lesern einen Mehrwert bringen könnten? Dann schreibe einen kurzen Kommentar. Ich werde diesen Artikel immer wieder updaten und weiter verbessern. Danke für die Mithilfe!

Liebe Grüße,
Jonathan Neuscheler

11 Antworten

  1. Edward_Bk sagt:

    Schönes System, welches jeder erarbeiten sollte und mit dieser Taktik perfektionieren kann:

    „Ein einfaches Stück Papier an der Wand“ – welches man direkt nach dem aufstehen Sieht – Motiviert zusätzlich und bringt die Ziele / Tages Punkte, schon vorm Zähne Putzen wieder in Erinnerung! Das kann ich jedem ans Herz legen. Ich hab meins Einlaminiert, Schummeln? Unmöglich! 🙂

    Wünsche allen weitere Erfolgreiche 11 Monate und haltet an euren Zielen fest, komme was wolle! Mäh! 😀

    Lg. Eddy

  2. Philipp Edelmann sagt:

    Sehr gute Anregungen. Finde viele Übereinstimmungen und kann für eine Lebensplan das toll von Trello empfehlen:
    Las Borbach hatte hier zu mal einen guten Betrag erstellt:
    https://larsbobach.de/wie-du-deine-grossen-lebensziele-mit-der-app-trello-erreichst-teil-14-die-grundlagen/

    Grüße und allen einen Guten Rutsch

    Lg. Philipp

  3. Loris Menze sagt:

    Hallo Jonathan,

    du schreibst, dass es unter anderem zu deinen Zielen gehört, ein abbezahltes Eigenheim zu besitzten. Hast du dort schon konkrete Pläne wie du dies bezüglich vorgehen willst. Also bspw. wann du die eigene Immobilie erwerben möchtest und wie diese finanziert werden soll (wie viel Eigenkapital bzw. Fremdkapital) ? Wirst du im Falle einer Kreditabzahlung dann die Aktiensparpläne pausieren (es heißt für Privatpersonen ja immer, dass es das beste sei seine Schulden so schnell wie möglich zu tilgen und erst anschließend wieder Vermögen aufzubauen) ?

    Danke im Voraus, vielen Dank für die tolle Arbeit und ein frohes neues Jahr 2019 !

    Schöne Grüße,
    Loris Menze

  4. Harald sagt:

    Hallo Jonathan,
    ich finde deine Aufstellung sehr gut…
    Und interessant zu lesen dass du deine Cash Quote erhöhen willst.

    Ich selbst bin mir nicht sicher welcher Weg der Bessere ist.
    A) Dividenden Aktien
    B) Wachstumsaktien
    A wäre die sicherere Weg um die Dividenden sofort auf relativ hohes Niveau zu heben. Und auch eine bessere Absicherung gegen Kursverluste.
    B ist der risikoreichere Weg da bei Wachstumsaktien meist keine ( wie bei Tesla ) oder nur eine kleine Dividende gezahlt wird. Manchmal wird dann nie eine Dividende gezahlt…wenn unvorhersehbares kommt.

    Ich selbst werde im neuen Jahr weiter streuen und dabei darauf achten mehr den Weg A einzuschlagen.

    Ich wünsche dir und allen anderen weiterhin viel Erfolg…

    Gruß Harald

  5. Manuel sagt:

    Hallo Jonathan,

    mache ich in der Form auch bereits seit 2015/2016. Kann ich nur empfehlen. Als Programme waren mir hier immer MyMicroBalance und Wokal Vermögensbilanz 2 sehr hilfreich. Eine monatliche Erfassung reduziert am Jahresende die Arbeit und zeigt monatlich, ob man auf den richtigen Weg ist.

    Viele Grüße
    Manuel

  6. Viviane sagt:

    Danke für den tollen Artikel!
    Überleg dir doch auch, ob es nicht doch möglich ist dein Verhalten (in Ansätzen) messen zu können. Bspw. ich will 2020 x Mal mich bei meinen Geschwistern melden, scrolle einmal im Monat durch meine Whatsappkontakte und schreibe Leute an, mit denen ich längere Zeit nicht geschrieben habe, achte in dieser Woche in meiner Umgebung besonders auf xyz etc. 😉

  7. joshua sagt:

    Unter welche Rubrik von Ausgaben fallen zB Möbel?

  8. Jogobella sagt:

    sehr schön und zugleich erschreckend, was man doch so an Ausgaben im Jahr hat, es war mit nicht bewusst auf welches Sümmchen ich doch so im Jahr komme… Vielen Dank dafür ! Grüsse Thomas

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