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Jonathan Neuscheler | AlleAktien-Gründer, Value-Investor, Aktienanalyst, Betriebswirt

Mein Ziel ist es, jährlich steigende Dividendeneinnahmen zu erreichen. Dabei denke und agiere ich langfristig. Suche mir in Aktienanalysen systematisch unterbewertete Aktien mit einer hohen Renditeerwartung und gleichzeitig geringen Risiken aus. Dann bleibe ich meist viele Jahre investiert. Profitiere von der Wertsteigerung der Unternehmen. Ich schwimme gerne gegen den Strom. Schlage zu, wenn Aktien besonders preiswert sind.

Weyerhaeuser Aktienanalyse: Geld wächst doch auf den Bäumen – 5,2% Dividendenrendite, echter Sachwert!

35 Antworten

  1. Markus sagt:

    Danke dir!

  2. Kraemair sagt:

    Hmmmmm…Ich habe den annual Report für 2018 eben quergelesen: vor allem ist man sich nichtmal sicher, weiter als REIT zu gelten (S.31), was für die Dividende eine Kathatrophe wäre. Die verschiedenen Holzpreise sind keinesfalls wie beschrieben auf moderatem Niveau, sondern verglichen mit den Vorjahren auf hohem Niveau. Mir deutlich zu heiß. Selten so viel Selbstkritik in einem annual Report gelesen…

    • Ist eben ein ehrlicher Bericht. Wäre keine super große Katastrophe, sondern gut zu verkraften. Der Steuersatz in den USA liegt mittlerweile bei 20%, Weyerhaeuser zahlt jetzt schon über 10%. Wäre also nur ein kleiner Anstieg der Steuerbelastung. Klar, so etwas wäre nicht schön. Aber auch kein Beinbruch. Wie kommst du auf das hohe Niveau? Sie sind Ende 2018 wieder stark gefallen. Siehe die eingebaute Grafik dazu.

      • Kraemair sagt:

        Schau mal im annual report die verschiedenen Grafiken zu den Holzsorten (lumber, timber, etc.) an. Daher habe ich das. Als „Holzpreis“ auf den großen deutschen Börsenportalen gilt immer nur eine Sorte. Nur die zu betrachten ist zu wenig! Komme mit den gegebenen Informationen eher zum Schluss, dass Holz augenblicklich eher teuer ist. Siehst du das anders?

        • Ja, sehe das anders. Die Nachfrage nach Holz dürfte in den nächsten Jahren meiner Meinung nach eher zunehmen als abnehmen, damit dürfte es zu Preissteigerungen kommen…

          • MKsAktien sagt:

            Hi Jonathan, beim Thema Holzsorten (oder wie man das auch nennt) gebe ich Kraemair Recht: Wenn du in die Analyse noch aufnimmst, welchen Anteil welche Sorte bei Weyerhaeuser ausmacht und wo man die Preise nachverfolgen kann, wäre das eine schöne Bereicherung für die spannende Analyse. Dann könnte man vermutlich auch Schwankungen des Aktienkurses besser nachvollziehen (wenn man will).

          • …oder man macht sich dann verrückt 😉

            Man sollte den Holzpreis bzw. die verschiedenen Holzpreise gar nicht zu eng verfolgen. Denn der Markt ist enorm klein. Unterliegt extremen Schwankungen. Kaum Liquidität. Entscheidend ist das große bzw. langfristige Bild.

            Ganz unten, im Bereich Quellen, habe ich doch bereits Preise verlinkt.

            Liebe Grüße, Jonathan

  3. Markus Gl sagt:

    Spannende Branche! Zwar etwas off-topic, aber ich überlege aktuell Direktinvestments in Wälder in Paraguay zu tätigen (aufgrund der guten Wachstumsbedingungen). Da kommt so eine Unternehmensanalyse zum Vergleich sehr passend! 😉 Hast du auch die Konkurrenz analysiert Jonathan? Ansonsten sehr schöner Beitrag, weiter so!

  4. Jürgen Häußler sagt:

    Vielen Dank für die Analyse. Weyerhaeuser wäre mir wohl nie aufgefallen, jetzt ist der REIT auf meiner Watchliste. Solides und dauerhaftes Geschäftsmodell, wenn auch konjunkturabhängig. Kann ich mir als langfristiges Mitglied in meinem Depot sehr gut vorstellen.

  5. Geldschnurrbart sagt:

    Tolle Analyse und spannendes Unternehmen, danke dafür! Bg Florian https://geldschnurrbart.de

  6. Stefan sagt:

    Hallo Jonathan,
    ich finde die Analyse wirklich sehr gut. Mich würde noch interessieren, ob Ihr Euch auch die Wettbewerbssituation angeschaut habt. Gibt es zum Beispiel ausländische Holzanbieter, die im US-Markt sehr präsent sind oder gibt es große US Wettbewerber?

    • Es gibt noch 3 deutlich kleinere Waldland-REITs. Die sind aber geografisch lang nicht so gut diversifiziert. Etwas Holz wird aus Kanada importiert. Dabei fallen Zölle und Transportkosten an. Ansonsten ist die USA hier wieder einmal ein stabiler Binnenmarkt.

    • Gibt viele Anbieter von Holz. Auch in den USA. Der Marktanteil von Weyerhaeuser liegt bei ca. 20%. Die meisten sind nicht an der Börse. Es gibt drei weitere Waldland-REITs. Die sind aber viel kleiner.

  7. Luca sagt:

    Hallo Jonathan,
    vielen Dank für die ausführliche Analyse. Wie siehst du als Alternativen Svenska Cellulosa (insbesondere jetzt nach der Essity-Abspaltung) und UPM-Kymmene? Haben beide nicht das identische Geschäftsmodell wie Weyerhaeuser, aber zählen zu Europas größten Waldeigentümern (in Finnland bzw. Schweden) und sind in der verarbeitenden Industrie noch tätig – decken also einen größeren Teil der Wertschöpfungskette ab.

  8. Sebastian Ritter sagt:

    Vielen Dank für die Analyse. Ich setze Weyerhaeuser auf meine Watchlist.

  9. Ulrike Pollin sagt:

    Am 26. April werden die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Habt ihr ggfs vor, vorher noch schnell für das alleaktienDepot zu kaufen oder prognostiziert ihr
    für diesen Bericht nochmal nicht so tolle Zahlen und wartet bewusst auf einen günstigeren Preis?

    • Weder noch. Wir orientieren uns nicht an Quartalszahlen. Wenn sich dadurch eine Einstiegsgelegenheit mit Rabatt auftun würde, wäre die Wahrscheinlichkeit natürlich höher, dass wir schon in Kürze zuschlagen werden. VG, Jonathan

  10. Caroline Ehinger sagt:

    Hi Jonathan,

    klasse Analyse! Ist deiner Meinung nach Weyerhaeuser dit für einen Sparplan.
    – Holz braucht man immer
    – Unternehmen existiert seit über einem Jahrhundert

  11. Matheus sagt:

    Hallo Jon, erstmal Danke. Ich habe mir die Aktie zugelegt, sieht spannend aus. Eine Frage noch, bei der Wertpapierabrechnung stand unten „die jährliche Verwahrkosten bitte den jeweiligen Prospekt des Anbieters anschauen“ was kann ich darunter verstehen? Ich dachte das wäre ne Aktie oder gilt das für alle REIT Aktiwn so? Das ist meine erste REIT Aktie daher die Frage. Vielen Dank in Voraus.

  12. Michael Megerle sagt:

    Markus Gl, Invest in Holz in Paraguay habe ich vor einigen Jahren gemacht. Ist sicher neDepotbeimischung, allerdings sehr illiquide. Und du hast nur einen Standort, in P beispielsweise gab es in manchen Plantage in den letzten Jahren durch Übernässung und Schwächung der Bäume einen Schädlingsbefall, der das vorzeitige Fällen und außerplanmäßige Wiederaufforsten erforderlich gemacht hat. Auch das mit dem Holzpreis ist auf lange Sicht nur schwer vorhersagbar, man erwartet auf Lange Sicht zwar steigende Preise. Aber bei einer Weltwirtschaftskrise würden sicher auch die Holzpreise leiden. In Paraguay haben sich wegen Nachfrage nach Waldinvestitionen die Grundstückspreise dafür ziemlich verteuert was sich günstig auf die Rendite ausgewirkt hat, wenn man den Grund gekauft und nicht nur bei einem Mietmodell mit gemacht hat.

  13. Till Wintgen sagt:

    Hi Jonathan,
    vielen Dank für die Analyse. Ich wollte mal fragen ob du bei deinen Investitionen auch das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigst? Ich sehe das das Unternehmen sich zwar als nachhaltig ausgibt, jedoch auch Fläche zur Öl- und Gasförderung nutzt. Wie stehst du zu diesem Thema?

    • Öl- und Gasförderung ist ein „dreckiges“ Geschäft, allerdings sind wir alle auf diese Ressourcen angewiesen. Und sei es nur für den Krankenwagen, der uns abholt, wenn wir mal ernsthaft krank sind. Auch dieser baucht Sprit. Ebenso wie Feuerwehr, Polizei, alle anderen Autos, Flugzeuge, Plastikverpackungen usw.

      Daher werden wir wohl noch für einige Jahrzehnte weiterhin Erdöl benötigen – und das muss irgendwo gefördert werden. In die „Steinzeit“ zurück sehe ich nämlich nicht gerade als Alternative.

      Für mich privat ist es kein Hindernis, deshalb nicht in Weyerhaeuser zu investieren. In den USA sind die Standards der Förderung gut.

  14. fischerz sagt:

    Hallo Johnathan,
    Danke für die Analyse – ein investment in Holz würde mich sehr interessieren. Eine Frage zu Weyerhaeuser von meiner Seite: Wenn man sich die folgenden Werte der letzen zwei Quartale anschaut
    -) Diluted EPS Before Special Items: Q4/18: $ 0.10, Q1/19: $ 0.11
    -) Dividends paid per common share: Q4/18: $ 0.34 $, Q1/19 0.34 $
    dann ergibt das doch den Schluss, dass Weyerhaeuser wesentlich mehr Dividende auszahlt als es einnimmt. Oder vergleiche ich da Äpfel mit Birnen?

    • Hallo Klaus, zwei Anmerkungen:
      1. Saisonales Geschäft, im Winterhalbjahr wird weniger Holz geerntet und verarbeitet, also besser Jahreszahlen betrachten
      2. REIT-Aktie, also Gewinn nur mit eingeschränkter Aussagekraft, besser auf FFO und AFFO schauen. Gewinn wird durch Abschreibungen künstlich nach unten gedrückt, obwohl der Wald ja nicht weniger Wert wird.

      Liebe Grüße, Jonathan

  15. Maximilian Schmidt sagt:

    Hallo zusammen,
    zuerst mal vielen Dank für die sehr gute Analyse. Auch ich beobachte Weyerhaeuser schon seit längerem und habe mich auch entschieden, Aktien vom Unternehmen zu kaufen. Leider konnte ich bei meinem Broker (DKB) die Transaktion nicht durchführen, da die Weyerhaeuser Aktie zu „alternativen Investmentfonds“ zählt und man diese laut Kapitalanlagegesetz zum Schutz von Privatanlegern nicht kaufen kann. Hat jemand auch diese Erfahrung gemacht? Bzw. weiß jemand, bei welchem Broker man die Aktie trotzdem handeln kann?

    Danke und viele Grüße,
    Max

  16. Wolf Kratzsch sagt:

    @Max,
    auch bei der Comdirect ist der Kauf ohne Probleme möglich.

  17. Jens Huwe sagt:

    ING geht auch ohne Probleme habe gerade gekauft. Danke für die tolle Analyse. Vielleicht könnt ihr Thorsten Tiedt mal vorschlagen diese in den Aktienfinder mit aufzunehmen. Das ist normalerweise immer die letzte Instanz

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