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  • Wie Kennzahlen uns in die Irre führen

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    18 Antworten

    1. Forest sagt:

      Vielen Dank für den hilfreichen Artikel. Ich bin derzeit am überlegen, wie ich das Ganze in einer eigenen Aktienstrategie umsetzen kann. Wenn ich auf eine möglichst hohe Gewinnstabilität bei gleichzeitig hohen Wachstumsraten beim Gewinn achte, so werde ich keine unterbewerteten Aktien finden. Andersherum wird es keine unterbewerteten Aktien mit hohen Gewinnwachstum geben. Wie kann ich es also am besten für die Praxis anwenden?

       
      • Wie definierst du eine Unterbewertung? Ein hohes KGV muss nicht heißen, dass eine Aktie überbewertet ist.

         
      • Torsten Tiedt sagt:

        Diese pauschale Aussage stimmt so nicht. Wenn man im Aktienfinder z.B. nach der Stabilität des operativen Cash-Flows > 0.8 und einem fairen Wert auf Basis dieses Cash-Flows < 10 % Überbewertung filtert, so erhält man annähernd 100 Treffer. Natürlich muss man sich die Aktien einzeln anschauen, bzw. noch weiter filtern, aber günstige Gelegenheiten für Qualitätsaktien gibt es in jeder Marktlage.

        Viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Aktienstrategie!

         
    2. Erdnuss90 sagt:

      Hallo! Sehr schöner Artikel! Ich habe eine Frage zur Korrelation. Kann ich die nicht einfach bei excel berechnen, wenn ich die Gewinne über 10 Jahre habe? Dementsprechend wäre es ja nicht sonderlich schwer an diese Kennzahl zu kommen oder?

       
      • Ja, so ist es! VG, Jonathan 🙂

         
      • Torsten Tiedt sagt:

        Im deutschen Excel lautet die Formel für die Berechnung der Korrelation „Pearson“. Evtl. nimmst du anstelle des Gewinns den operativen Cash-Flow, weil die unbereinigten Gewinne der handelsüblichen Finanzseiten durch die Steuerreform teilweise so stark verzerrt werden, dass die Ergebnisse unbrauchbar werden.

         
    3. Don sagt:

      In meiner Anfangszeit habe ich leider den Fehler begangen, direkt in AT&T sowie P&G zu investieren. Nun stehen beide bei -18 im Depot. Bei AT&T hatte ich noch die Hoffnung bezüglich Time Warner aber nach diesem Artikel frage ich mich, ob es ggf. besser ist, beide direkt zu veräußern.

       
      • Lieber Don, von einem „Fehler“ würde ich da nicht sprechen. Aktien schwanken nunmal. Du hast zwei Ikonen der amerikanischen Wirtschaft im Depot. Diese müssen angesichts der üppigen Dividendenrenditen von 3% und 5% auch gar nicht so stark steigen, um dir eine auskömmliche Rendite zu bringen. Bei 5% Dividendenrendite reicht schon ein Kursanstieg von jährlich rund 3%, um dich zu 8% Rendite zu führen. VG, Jonathan 🙂

         
      • Torsten Tiedt sagt:

        Sicher sind Kursverluste ärgerlich. Ob die Käufe ein Fehler waren oder nicht hängt davon ab, was du von den Aktien erwartest. Einige Aktionäre sehen in Aktien mit hohen Dividenden eine Art „Ersatzanleihe“ ohne große Ansprüche an Kursgewinne. Da Aktien jedoch stärker schwanken als Anleihen und im allgemeinen deutlich mehr Risiko (Kursverluste, Dividendenkürzung) und Potential (Kursgewinne, Dividendensteigerung) besitzen, gehöre ich zu denen, die Aktien von Unternehmen mit Gewinnwachstum bevorzugen.

        Bzgl. Procter & Gamble kann ich dieses Video auf YouTube empfehlen:

        https://www.youtube.com/watch?v=VlPSBUeFQbA

        Viel Erfolg!

         
    4. Maciej sagt:

      Diese Gewinnkorrelation ist eine interessate Bewertungskennzahl, von der ich so bisher noch nie etwas gehört habe. Ich würde die Kennzahl gern in mein Bewertungssystem übernehmen. Was ich bei deiner Erklärung leider nicht ganz verstanden habe, wie sich die Kennzhal genau berechnet. Soweit ich weiß wird eine Korrelation immer zwischen zwei Datenreihen berechnet und gibt dann an, wie stark die Gleichläufigkeit zwischen beiden ist. Bei deiner Kennzahl ist aber nur eine Datenreihe (der Gewinn je Aktie) gegeben. Wogegen berechnet man die Korrelation dann genau? Die Excel-Funktion Pearson benötigt ja noch eine zweite Datenreihe. Besten Dank schon mal.

       
      • Torsten Tiedt sagt:

        Hallo Maciej,

        die zweite Variable ist die Zeit. Im Regeljahr die Geschäftsjahre. Man will ja wissen, ob ein Unternehmen über die Zeit seine Gewinne konstant steigern kann. Mit der von dir benannten Excel-Funktion lässt sich das wunderbar nachrechnen und auch der Zusammenhang „spielerisch“ nachvollziehen, indem man die Zeitreihen abändert und sich das jeweilige Ergebnis anschaut.

        Lieben Gruß!

         
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