Wie Kennzahlen uns in die Irre führen


Zusammenfassung

  • Die langfristige Performance ihres Depots hängt von der Qualität ihrer Aktien ab
  • Die Qualität einer Aktie misst sich an der langfristigen Gewinnentwicklung
  • Die gebräuchlichsten Kennzahlen favorisieren Aktien mit schlechter Gewinnentwicklung
  • Das Correlation-Growth-Model bevorzugt Aktien mit guter Gewinnentwicklung
  • Der Aktienfinder wendet das Correlation-Growth-Model als erster Screener an

 

Wie Kennzahlen uns in die Irre führen

Trotz sorgfältiger Aktienauswahl sind viele Anleger mit der langfristigen Rendite unzufrieden. Für ein enttäuschendes Abschneiden gibt es mehrere Gründe. Über einige wird viel geschrieben: fehlendes Grundlagenwissen, die falsche oder keine Strategie, psychologische Fehlentscheidungen.

Verschwiegen wird regelmäßig, dass unsere gebräuchlichen Kennzahlen ihren Teil zum Anlegerfrust beitragen. Kennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, Ausschüttungsquote und Dogmen, die sich in Begriffen wie „Dividendenaristokrat“ manifestieren, sind omnipräsent. Kaum eine Finanzseite im Internet oder Ratgeber zum Thema Aktien kommt ohne sie aus. Deshalb mag die Behauptung, dass diese Kennzahlen und Dogmen mehr schaden denn nutzen, überraschend sein.

Ich zeige im ersten Teil des Artikels anhand konkreter Beispiele, wie irreführend und schädlich der Gebrauch dieser Kennzahlen und Dogmen ist. Im zweiten Teil stelle ich ein Modell vor, dass den kritisierten Ansätzen überlegen ist.

 

Qualität bedeutet langfristig steigende Gewinne

Einige Anleger bevorzugen hohe Dividenden, andere Anleger setzen auf langfristige Dividendensteigerung, und dem nächsten Anleger ist die Dividende egal. So verschieden die Anlagestrategien sind, haben sie eines gemein: die langfristige Rendite hängt entscheidend von der Qualität des Unternehmens ab.

Qualitätsunternehmen definieren sich durch die langfristige Gewinnentwicklung. Ein Qualitätsunternehmen steigert den Gewinn gleichmäßig über Jahre und Jahrzehnte hinweg.

Über Jahre hinweg steigende Gewinne sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines funktionierenden Geschäftsmodels mit allem, was dazu gehört, wie reibungslosen Geschäftsprozessen, fähigem Management, Marken, Marktmacht und so weiter. Hier handelt es sich um strukturelle Merkmale eines Unternehmens, die nicht von einem Geschäftsjahr auf das nächste verschwinden. Steigert ein solches Unternehmen langfristig den Gewinn, so steigen über Marktlaunen hinweg langfristig auch dessen Aktienkurse und bei ausschüttenden Unternehmen die Dividenden.

Ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten die Gewinne steigert, wird dies mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit auch im nächsten Jahr schaffen, als ein Unternehmen, dessen Gewinnentwicklung einer Berg- und Talfahrt gleicht. Das ist Qualität.

 

Steigende Unternehmensgewinne führen zu Kursgewinnen

Jahrelang steigende Unternehmensgewinne führen immer zu Kursgewinnen und bei ausschüttenden Unternehmen zu steigenden Dividenden. Bärenmärkte und Anlagetrends können diesen Zusammenhang eine Zeitlang überlagern, doch letztlich gewinnt das Fundamentale die Oberhand. Im Umkehrschluss werden Unternehmen mit stagnierenden oder gar fallenden Gewinnen langfristig niemals ein gutes Investment sein.

 

Kursgewinne sind entscheidend für die Gesamtrendite

Quelle: Tradingview

Kursgewinne tragen mehr zur Gesamtrendite bei als Dividenden. Man sieht dies, wenn man die Entwicklung eines Index einmal mit und einmal ohne reinvestierte Dividenden vergleicht. Hier am Beispiel des S&P 500.

Von 159 % Gesamtrendite seit 2009 wurden 110 % durch Kurgewinne erzielt. 49 % kamen durch Dividenden oben drauf. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit, weil Kursgewinne durch die reinvestierten Aktien auch bei den 49 % Mehrrendite durch Reinvestierung eine Rolle spielen. Die reinvestierten Aktien erzielen ab dem Folgejahr ebenfalls Kurgewinne.

Auch wenn Dividenden zu Recht eine Hauptattraktion des Aktienmarkts sind, spielen Kursgewinne für die Gesamtrendite die Hauptrolle. Und die Kursentwicklung hängt direkt von der Gewinnentwicklung des Unternehmens ab. Es ist deshalb völlig gleich, wie ihre Anlagestrategie konkret aussieht, ob Sie beispielsweise Dividendenaktien bevorzugen oder nicht. Um die Suche nach Unternehmen mit steigenden Gewinnen kommen Sie nicht herum. Es sei denn, Sie wollen Geld verlieren (fallende Unternehmensgewinne) oder geben sich mit einer unterdurchschnittlichen Rendite zufrieden (stagnierende Unternehmensgewinne).

 

Primärkennzahlen

Kennzahlen, die der Suche nach Unternehmen mit langfristig steigenden Gewinnen dienen, nenne ich Primärkennzahlen. Primärkennzahlen sind für die Auswahl von Unternehmen mit langfristig steigenden Gewinnen verantwortlich und deshalb für jeden Investor ein Muss. Sekundärkennzahlen sind in einem logischen zweiten Schritt anwendbar. Ihr Zweck ist, aus den Qualitätsunternehmen diejenigen herauszusuchen, die der eigenen Strategie entsprechen, indem z.B. nicht ausschüttende Unternehmen aussortiert werden.

In diesem Text geht es um Primärkennzahlen, weil diese für ihren langfristigen Anlageerfolg verantwortlich sind, während es bei den Sekundärkennzahlen um das Feintuning entsprechend ihrer bevorzugten Anlagestrategie geht.

Eine Kennzahl kann sowohl als Primärkennzahl als auch als Sekundärkennzahl eingesetzt werden. Eine Kennzahl als ist Primärkennzahl hilfreich, wenn sie für die Suche nach Unternehmen mit langfristig steigenden Gewinnen hilfreich ist. Andernfalls ist sie schädlich. Im Folgenden wird die Eignung beliebtester Kennzahlen als Primärkennzahl untersucht.

 

Das KGV als Primärkennzahl: eine Gefahr für jeden Anleger

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist die wohl gebräuchlichste Kennzahl der Aktienbewertung und sagt aus, mit dem wie vielfachen Gewinn die Aktie bewertet ist. Je kleiner der Wert, desto billiger die Aktie. Leider sind Häufigkeit und Richtigkeit des Gebrauchs zwei unterschiedliche Paar Stiefel. Konkret gehen vom KGV folgende Gefahren aus.

Der Griff ins fallende Messer

Der folgende Chart ist von Bed, Bath & Beyond und zeigt das Zusammenspiel zwischen Gewinnwachstum und KGV. Die abflachende Gewinnentwicklung 2015 deutet auf Probleme des Unternehmens hin. Der Aktienkurs sinkt und mit ihm das KGV. Die Aktie erscheint ab 2015 nun mit jedem Jahr billiger zu werden. Obwohl die Gewinne ab 2016 sogar sinken, sinkt der Kurs noch schneller, was das KGV der Aktie noch attraktiver erscheinen lässt. Der massive Kursrückgang ist die Beurteilung des Marktes bezüglich der massiven Probleme des Unternehmens. Letztlich ist die Aktie von über 70 USD auf rund 20 USD gefallen. Selbst wenn Sie die Aktie 2017 „billig“ mit einem KGV von 10 gekauft hätten, hätten sie noch gut 50 % Kursverlust erlitten.

Quelle: Aktienfinder.Net

 

An der Börse wird nichts verschenkt. Wenn eine Aktie fortlaufend billiger gehandelt wird, kann dies an Kursverlusten liegen, der den erwarteten Gewinnrückgängen vorauseilen. Solche Unternehmen sind ein schlechtes Investment.

Auswahl notorischer Performance-Krücken

Es muss nicht der Griff ins fallende Messer sein. Oft werden Unternehmen mit einem niedrigen KGV gehandelt, weil der Markt ihnen unabhängig von einer Krise nur wenig Gewinnwachstum zutraut. Hierbei muss es sich nicht um schlecht geführte Unternehmen handeln. Oft liegt es an der Branche, in der diese Unternehmen agieren. So weisen Automobilhersteller wie Daimler oft ein niedriges KGV aus, weil deren Gewinne stark anfällig für Konjunkturschwankungen sind.

Doch unabhängig davon, ob die niedrige Bewertung ihre Ursache in der Branche oder dem Unternehmen hat. Ein niedriges KGV ist immer als Misstrauensvotum des Marktes bezüglich der erwarteten Gewinnaussichten zu sehen. Wer Aktien wegen eines niedrigen KGVs kauft, stellt sich gegen den Markt. Man kann sich denken, wer im Regelfall Recht behält.

Die gleiche Argumentation gilt auch für das Kurs-Buchwert-Verhältnis und weitere Kennzahlen, die den Kurs im Zähler verarbeiten und als Primärkennzahl unbedingt zu vermeiden sind.

 

Die Dividendenrendite: der tückische Komplize des KGVs

Und ewig lockt die hohe Dividende. Mit dümmlichen Schlagzeilen wie „Top-Dividenden: Beil welchen Aktien … die höchsten Dividendenrenditen locken“ werden Anleger der Klickrate wegen bewusst aufs Glatteis geführt. Im Prinzip ist eine hohe Dividende ähnlich wie beim KGV als Misstrauensvotum des Markts zu verstehen, bzw. als Preis, den ein Unternehmen bezahlen muss, damit Investoren sich für die Aktie interessieren.

Entscheidend ist, dass hohes Gewinnwachstum und hohe Dividende ein Widerspruch sind. Als Anleger müssen sich für eines von Beiden entscheiden. Die richtige Entscheidung ist zumeist die Wahl zugunsten des Gewinnwachstums.

Der folgende Chart zeigt die Gesamtrendite von AT&T über einen Zeitraum von 17 Jahren. AT&T schüttet mit rund 5,6 % eine üppige Dividende aus, doch der Kurs verlief der Gewinnentwicklung entsprechend schlecht. Nur Dank der Dividenden ist das Investment im Plus. Wer der Verlockung der hohen Dividendenrendite erliegt, holt sich vermutlich mehrere derartiger „Eisbergaktien“ ins Depot, die in den Folgejahren die Depotperformance ausbremsen.

Quelle: Aktienfinder.Net

 

Der Verzicht auf eine hohe Dividende zugunsten eines gewinnstarken Unternehmens zahlt sich über die Jahre doppelt aus. Erstens ist die Chance auf Kursgewinne höher und zweitens erhöht sich die Dividende dynamischer als es bei einem Unternehmen mit stagnierenden Gewinnen der Fall ist.

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der kumulierten Dividende bei AT&T. Der fast lineare Verlauf weist auf eine gleichmäßige Erhöhung der Dividende ohne Dynamik hin.

Quelle: Aktienfinder.Net

 

 

Die Dynamik der Dividendenerhöhung von 3M hingegen beschreibt eine aufsteigende Kurve:

Quelle: Aktienfinder.Net

 

Trotz der dynamischen Dividendensteigerung bleibt die aktuelle Dividendenrendite von 3M unterhalb der von AT&T. Dies liegt an den Kursgewinnen von 3M, die die Dividendenrendite niedrig hält. Zeigt man Dividenden und Kurgewinne gemeinsam an, ergibt sich für 3M folgendes Bild:

Quelle: Aktienfinder.Net

 

Der Anteil der Dividenden an der Gesamtperformance ist gering, und beträgt absolut dennoch stattliche 85 % bezogen auf das eingesetzte Kapital.  Die kumulierte Dividendenrendite bei AT&T für den gleichen Zeitraum hingegen lediglich 60 %. Die unterschiedliche Höhe der Kursgewinne spricht für sich.

Ähnlich wie das KGV lockt auch die Dividendenrendite zum Griff ins fallende Messer ein. Dividenden werden in der Regel zwischen ein- und viermal jährlich ausgeschüttet. Im Gegensatz zu Kursen ändern sie sich also nicht täglich. Sobald sich bei einem Unternehmen Probleme andeuten, sinkt der Kurs. Die Dividende bleibt jedoch (zunächst) konstant, so dass die Dividendenrendite steigt. Wie beim KGV erscheint ein Problemunternehmen attraktiver als zuvor.

Bei General Electric zog die Dividendenrendite vor jeder der beiden Dividendenkürzungen deutlich an. Wer sich locken lies, hat Geld verloren.

Quelle: Aktienfinder.Net

 

Ein deutlicher Anstieg der Dividendenrendite ist ein Warnsignal. Hebt ein gesundes Unternehmen mit steigenden Gewinnen die Dividende an, steigt auch der Kurs und die Dividendenrendite bleibt konstant.

 

Die Ausschüttungsquote: Schnappschuss ohne Aussagekraft

Die Ausschüttungsquote wird als Sicherheitspuffer gesehen. Schüttet ein Unternehmen nur einen Teil des Gewinns aus, bleibt selbst dann Luft für weitere Ausschüttungen, falls es eine Zeit lang nicht läuft wie geplant.

Das ist richtig, hilft aber nicht bei der Suche nach Unternehmen, die ihre Gewinne langfristig steigern. Denn wie das KGV und die Dividendenrendite ist auch die Ausschüttungsquote eine Augenblickaufnahme, während sich das Gewinnwachstum auf einen Zeitraum bezieht. Je nach Zeitpunkt kann die Ausschüttungsquote völlig unterschiedlich aussehen. Im Beispiel von National Fuel Gas schwankt diese beständig zwischen 30 und mehreren 100 Prozent.

Quelle: Aktienfinder.Net

 

Als Primärkennzahl ist die Ausschüttungsquote ebenso ungeeignet. Da ist es auch kein Trost, wenn nach einer Dividendenkürzung die Ausschüttungsquote wieder im grünen Bereich ist.

 

Anzahl Jahre Dividendensteigerung: Entkopplung von Dividende und Gewinn

Ein Unternehmen, dass seit Jahren die Dividende steigert, muss ein gutes Investment sein. Was nahe liegt, ist leider falsch. Denn steigende Gewinne und steigende Dividenden sind nur lose gekoppelt. So steigert Telephone Data Systems die Dividende seit 44 Jahren, erzielt aber dennoch kein beständiges Gewinnwachstum.

Quelle: Aktienfinder.Net

 

Entsprechend bescheiden fällt der Kursverlauf und damit verbunden die Gesamtrendite aus:

Quelle: Yahoo Finance

 

Das Dividenden trotz unbefriedigender Gewinnentwicklung steigen, hängt mit dem in den USA vorherrschenden Kult der Dividendenaristokraten zusammen. Letztlich klaffen Dividende und Gewinnentwicklung entsprechend der Dividendenpolitik des Unternehmens mehr oder weniger weit auseinander.

Die folgende Liste zeigt den absoluten Kursgewinn einiger Dividendenaristokraten auf 10 Jahressicht. Der S&P 500 stieg im gleichen Zeitraum um rund 100 %.

Quelle: Aktienfinder.Net

 

Viele Unternehmen steigern die Dividende solange es irgendwie geht, was zu einer maximal möglichen Entkopplung von Gewinn und Dividende führt. Als Primärkennzahl ist die Anzahl Jahre, in denen die Dividende gesteigert wurde, unbrauchbar.

 

Das Dividendenwachstum als zweiter Versuch

Wenn die Jahre Dividendensteigerung die Gewinnentwicklung nur unzureichend einfangen, ist möglicherweise die Wachstumsrate der Dividende besser hierzu geeignet? Immerhin liegt die Annahme nahe, dass eine hohe Wachstumsrate der Dividende nur bei Unternehmen mit stark steigenden Gewinnen zu finden ist. Leider stimmt diese Annahme so nicht, denn eine Änderung in der Dividendenpolitik des Unternehmens kann unabhängig von steigenden Gewinnen zu überproportionalen Dividendenerhöhungen führen.

Ein typisches Beispiel sind Unternehmen, die von einer Phase starken Wachstums in eine Phase langsameren Wachstums übergehen, wie bei Microsoft kurz nach der Jahrtausendwende.

Quelle: Aktienfinder.Net

 

In diesem Fall hat hohes Dividendenwachstum seine Ursache in einem langsameren Gewinnwachstum. Da zuvor keine Dividende ausgeschüttet wurde, kann von einem sehr niedrigen Niveau aus die Dividende unabhängig vom Gewinnwachstum gesteigert werden. Als Primärkennzahl ist das Wachstum der Dividende deshalb ungeeignet.

 

Das Gewinnwachstum

Alle Versuche, über die Entwicklung der Dividende auf die Gewinnentwicklung zu schließen, schlagen fehl. Es bleibt das nahe liegende, die Gewinnentwicklung über die Gewinnsteigerung selbst zu bestimmen. Die Gewinnentwicklung ist jedoch mehr als die Wachstumsrate zwischen zwei Punkten. Bei der Gewinnentwicklung ist auch der Verlauf zwischen den Punkten entscheidend. Die Gewinnentwicklung soll konstant verlaufen.  Die Gewinnsteigerung kennt aber nur zwei Punkte, die durch eine Gerade verbunden sind. Ob die Gewinne in der Zwischenzeit stiegen oder fielen bleibt unbeachtet.

Wohin dies führt, wird am Beispiel von Chevron klar:

Quelle: Aktienfinder.Net

 

Von 2007 bis 2012 beträgt die 5-Jahres-Wachstumsrate des Gewinns bei stattlichen +11,3 %. Doch schon ein Jahr weiter von 2008 bis 2013 ist die Wachstumsrate mit -2,8% negativ. Bei stark schwankenden Gewinnen verkommt die Wachstumsrate zum Glücksspiel. Als Primärkennzahl ist das Wachstum des Gewinns, isoliert betrachtet, ungeeignet.

 

Die Bestimmung der Gewinnstabilität

Die Gewinnentwicklung schließt den Gewinnverlauf mit ein. Ein stabiler Gewinnverlauf steht für Zuverlässigkeit und kann durch die Korrelation gemessen werden. Die Korrelation sagt aus, wie konstant sich der Gewinn im Zeitverlauf entwickelt. Dabei reicht die Spanne von +1 bis -1. Eine 1 ist als wie eine am Lineal gezogene Linie zu verstehen. Führt die Linie nach oben (steigt also der Gewinn) ist die 1 positiv, andernfalls negativ. Eine 0 würde heißen, dass es keinen eindeutigen Trend gibt. Stellen Sie sich hier z.B. eine Sinuskurve (Welle) vor.

Ein stabiler Gewinnverlauf hat eine hohe Korrelation. Der folgende Chart zeigt den langfristigen Gewinnverlauf von 3M mit einer Korrelation von +0,97.

 

Im Vergleich liegt die Korrelation des Gewinnverlaufs von AT&T, einem Dividendenaristokraten, bei lediglich +0.18:

 

Unternehmen mit einer hohen Korrelation haben einen zuverlässigen Gewinnverlauf. Eine mögliche Grenze für Qualitätsaktien liegt bei +0,8. Ein Wert, der von vielen Unternehmen überschritten wird, so dass reichlich Auswahl für die Zusammenstellung eines qualitativ hochwertigen Depots vorhanden ist.

Die Korrelation der Gewinnentwicklung ist die Primärkennzahl schlechthin, da sie direkt den langfristigen Gewinnverlauf beschreibt.

 

Stabilität und Wachstumsrate kombinieren

Was der Korrelation fehlt, ist die Dynamik des Gewinnverlaufs. Konstanz und Steigerungsrate des Gewinnverlaufs sind zweierlei. Es liegt nahe, die beiden Kennzahlen bezüglich Korrelation und Wachstum des Gewinns miteinander zu kombinieren.

Die Schwäche des Gewinnwachstums war die Nicht-Berücksichtigung des Gewinnverlaufs zwischen den beiden Messpunkten. Der Gewinnverlauf wiederum wird durch die Korrelation beschrieben.

Korrelation und Wachstumsrate lassen sich vorzüglich kombinieren, um Unternehmen mit einer stabilen Gewinnentwicklung zu finden und gleichzeitig eine brauchbare Aussage zur Höhe des Gewinnwachstums zu bekommen.

Bei Unternehmen mit einer unstabilen Gewinnentwicklung macht der Einsatz der Gewinnsteigerung keinen Sinn, weil die jeweilige Gewinnsteigerung abhängig vom Zeitraum stark schwankt. Deshalb geht die Korrelation der Steigerung vor. Nur bei Unternehmen mit einer hohen Gewinnkorrelation macht die Gewinnsteigerung Sinn. Und nur in Unternehmen mit hoher Gewinnkorrelation sollten Anleger investieren.

Die Tabelle unten zeigt erneut die Dividendenaristokraten mit schwachem Kursverlauf über 10 Jahre. Zusätzlich werden nun auch die Stabilität des Gewinns sowie der Steigerungsraten des Gewinns über 10 und 5 Jahre angezeigt.

Quelle: Aktienfinder.Net

Bezüglich der Stabilität des Gewinns fällt auf, dass lediglich Procter & Gamble auf einen hohen Wert kommt, dafür jedoch extrem niedrige Wachstumsraten aufweist. Die meisten anderen Dividendenaristokraten haben eine niedrige, teilweise sogar negative, Gewinnkorrelation sowie niedrige Wachsumsraten. Und im Falle hoher Wachstumsraten fehlt diesen aufgrund fehlender Gewinnstabilität die Aussagekraft. Beispiele hierfür sind Nucor Corporation und Brady Corporation mit einem hohen 5-Jahres-Gewinnwachstum ohne Gewinnstabilität.

Die Kombination von Korrelation und Wachstumsrate bezeichne ich als „Correlation-Growth-Model“, abgekürzt CGR. Im weiteren Text gehe ich auf die Vorteile des CGR aus Anlegersicht näher ein.

 

Vorteile des Correlation-Growth-Models (CGM)

Zielt auf das Wesentliche

Anstatt sich an Sekundär-Kennzahlen wie Rentabilität, Verschuldung, Buchwert, Dividende, etc. abzuarbeiten, konzentriert sich das CGM auf das Wesentliche: die Entwicklung des Gewinns. Alles andere ist sekundär und kann im Nachhinein benutzt werden, um in Frage kommende Aktien weiter einzugrenzen. Es ist aber reine Zeitverschwendung, sich mit Sekundär-Kennzahlen zu beschäftigen, wenn das Wesentliche – die Gewinnentwicklung – nicht stimmt.

Anwendbar auf die eigene Strategie

Das CGM kann um beliebige Sekundär-Kennzahlen ergänzt werden. Davon abgesehen sind jedoch schon die beiden Kennzahlen des CGM so flexibel, dass sie sich der eigenen Strategie entsprechend anpassen lassen. Dies trifft insbesondere auf die Wachstumsrate zu, da das Gewinnwachstum Risiko und Rendite bestimmt. Unternehmen mit einem sehr hohen Gewinnwachstum werden vom Markt höher bewertet als Unternehmen mit einem niedrigen Gewinnwachstum.

Ein risikoscheuer Anleger wird eher auf eine Kombination aus sehr hoher Gewinnstabilität und niedrigem bis mittlerem Gewinnwachstum setzen, während ein risikofreudiger Anleger zwar ebenfalls die Gewinnstabilität im Auge behält, aber auf hohes Gewinnwachstum setzt.

Tencent ist ein Beispiel für eine Qualitätsaktie mit hohem jährlichen Gewinnwachstum von knapp 30 % auf die letzten 5 Jahre bei einer Gewinnkorrelation von 0.87:

Quelle: Aktienfinder.Net

Pepsi hingegen ist eine eher konservative Qualitätsaktie mit einem jährlichen Gewinnwachstum von rund 4 % auf die letzten 5 Jahre bei einer Gewinnkorrelation von 0.96.

Quelle: Aktienfinder.Net

Leicht verständlich

Andere Bewertungsmodelle bestehen aus einer Vielzahl an Kennzahlen, deren Sinn auf Annahmen basieren, die meist nicht spontan verständlich sind. So verwendet die Levermann-Strategie 13 Kennzahlen und der F-Score immerhin 9. Das CGM besteht aus lediglich zwei Kennzahlen, deren Sinn auch ohne tieferes Finanzwissen verständlich ist. Die Orientierung am Gewinnverlauf ist die Orientierung am Wesentlichen und leicht nachvollziehbar.

Psychologische Stütze

Das CGM ist auch deshalb leicht zu verstehen, weil es sich in einem einzigen Chart bildhaft darstellen lässt. Schauen Sie sich die Charts oben von Pepsi oder Tencent noch einmal an. Man erkennt spontan, dass dies Qualitätsunternehmen sind, was man bei einem tabellarischen Sammelsurium unterschiedlichster Kennzahlen nicht behaupten kann. Dies stellt in Krisenzeiten einen psychologischen Vorteil dar, denn ist es leichter an etwas zu glauben, das man sehen, anstatt nur abstrakt erahnen, kann. Das Risiko von Panikverkäufe bei fallenden Märkten wird so reduziert.

Auf alle Strategien anwendbar

Unterschiedliche Analysemethoden zielen auf unterschiedliche Investmentstrategien. So wurde der F-Score entwickelt, um erfolgversprechende Turn-Around-Kandidaten kleiner und mittlerer Marktkapitalisierung zu finden oder ist das magische Viereck des Dividendenadels auf Dividendenaktien begrenzt.

Auch das CGM hat seinen Schwerpunkt.  Es ist auf stabile Gewinnentwicklung fixiert. Doch dies stellt keine künstliche Einschränkung dar, wie z.B. die Fixierung auf Dividendenaktien anhand spezieller Kriterien. Vielmehr ist eine stabile Gewinnentwicklung der kleinste gemeinsame Nenner aller erfolgversprechenden Anlagestrategien, die dem langfristig orientierten Investor zur Verfügung stehen. Ein Anleger, der Aktien ungeachtet der Gewinnentwicklung kauft, ist Spekulant.

Auf gewinnverwandte Größen anwendbar

Das CGM ist gewinnorientiert. Doch das CGM lässt sich problemlos auf gewinnverwandte Größen wie Cash-Flow oder Umsatz übertragen. So beschreibt der operative Cash-Flow die Qualität Amazons besser als der Gewinn, weil das Wachstum des Gewinns bei Amazon nicht an erster Stelle steht:

Quelle: Aktienfinder.Net

Mit Hilfe des CGM kann völlig unabhängig vom Gewinn auch die Entwicklung der Dividende bestimmt werden. So ist die Dividendenrendite von Daimler mit 4,8 % zwar hoch, doch weist eine Korrelation von +0.49 auf eine niedrige Stabilität hin.

Quelle: Aktienfinder.Net

Tatsächlich beschreibt das CGM das Dividendenwachstum besser als spezialisierte Kennzahlen wie Anzahl Jahre der Dividendensteigerung. So hat SAP zwar nur 7 Jahre hintereinander die Dividende gesteigert, aber eine höhere Stabilität als viele Dividendenaristokraten. Dies ist möglich, weil bei einigen Dividendenaristokraten das Tempo der Dividendensteigerung je nach Zeitraum stark unterschiedlich ausfällt, was der Stabilität – im Sinne einer zuverlässigen Entwicklung der Dividende – abträglich ist.

 

Umsetzung im Aktienfinder

Im Aktienfinder sind unterschiedliche Kombinationen des CGM umgesetzt, wobei die Wachstumsraten sowohl auf 10 als auch auf 5 Jahre angeboten werden. Jede Kombination besteht deshalb aus 3 anstatt aus 2 Größen.

Quelle: Aktienfinder.Net

Angeboten wird das CGM für:

  • Den Gewinn (pro Aktie)
  • Den operativen Cash-Flow (pro Aktie)
  • Den Umsatz (auf Unternehmensebene)
  • Die Dividende (pro Aktie) – als Sekundärkenzahl einsetzbar

Für jede analysierte Aktie können die Stabilität und das Wachstum von Gewinn, operativem Cash-Flow, Umsatz und zusätzlich Dividenden angezeigt werden. In der folgenden Tabelle sind die Dividendenaristokraten mit schwachem Kursverlauf inklusive weitere Kennzahlen zu Stabilität und Wachstum zu sehen:

Quelle: Aktienfinder.Net

Wenig überraschend fällt bei den Dividendenaristokraten die Stabilität der Dividende hoch aus, während die Ergebnisse bei allen anderen Kennzahlen eher dürftig sind. Eine Übersicht über alle im Aktienfinder verfügbaren Kennzahlen finden sie hier.

Nachteile

Den Vorteilen des CGM stehen in der Praxis zwei Nachteile gegenüber.

Eigenverantwortung

Das CGM macht das Finden von Qualitätsaktien einfach wie nie zuvor. Eine Anlagestrategie besteht jedoch aus mehr als „nur“ dem Investieren in Qualität. Während andere Methoden, insbesondere Punktesysteme, mechanisch anwendbar sind, muss sich man beim CGM Gedanken über die eigene Strategie machen. Gegebenenfalls ist das CGM allein nicht ausreichend und muss um es um Sekundärkennzahlen ergänzt werden, wie z.B. die aktuelle Dividendenrendite, falls man eine auszahlungsorientierte Aktienstrategie fährt.

Dies bedeutet zugleich, dass zwei Anleger, deren Strategie auf dem CGM basiert, zwar in Aktien mit stabiler Gewinnsteigerung investieren, im Detail dennoch unterschiedliche Strategien fahren und unterschiedliche Renditen erzielen werden.

Verbreitung der Kennzahlen

Der wohl größte Stolperstein ist es, an die Primärkennzahlen zu gelangen. Während Wachstumsraten als compound annual growth rates (CAGR) noch zu finden sind, sieht es mit Korrelationen für die Messung der Stabilität düster aus. Dies liegt daran, dass das CGM unbeflecktes Neuland ist und der Aktienfinder hier Pionierarbeit leistet.

Fazit

Das CGM ist ein neuer Ansatz, der Aktienfinder die praktische Umsetzung dessen. Es bleibt abzuwarten, ob das CGM in die Investmentlandschaft Einzug hält. Falls ja, werden Sie später von sich behaupten können, von Anfang an dabei gewesen zu sein. Falls nein, wissen Sie nun immerhin, welche Kennzahlen es bei der Aktiensuche zu vermeiden gilt.

Beschreibung Link
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18 Antworten

  1. Forest sagt:

    Vielen Dank für den hilfreichen Artikel. Ich bin derzeit am überlegen, wie ich das Ganze in einer eigenen Aktienstrategie umsetzen kann. Wenn ich auf eine möglichst hohe Gewinnstabilität bei gleichzeitig hohen Wachstumsraten beim Gewinn achte, so werde ich keine unterbewerteten Aktien finden. Andersherum wird es keine unterbewerteten Aktien mit hohen Gewinnwachstum geben. Wie kann ich es also am besten für die Praxis anwenden?

    • Wie definierst du eine Unterbewertung? Ein hohes KGV muss nicht heißen, dass eine Aktie überbewertet ist.

    • Torsten Tiedt sagt:

      Diese pauschale Aussage stimmt so nicht. Wenn man im Aktienfinder z.B. nach der Stabilität des operativen Cash-Flows > 0.8 und einem fairen Wert auf Basis dieses Cash-Flows < 10 % Überbewertung filtert, so erhält man annähernd 100 Treffer. Natürlich muss man sich die Aktien einzeln anschauen, bzw. noch weiter filtern, aber günstige Gelegenheiten für Qualitätsaktien gibt es in jeder Marktlage.

      Viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Aktienstrategie!

  2. Erdnuss90 sagt:

    Hallo! Sehr schöner Artikel! Ich habe eine Frage zur Korrelation. Kann ich die nicht einfach bei excel berechnen, wenn ich die Gewinne über 10 Jahre habe? Dementsprechend wäre es ja nicht sonderlich schwer an diese Kennzahl zu kommen oder?

    • Ja, so ist es! VG, Jonathan 🙂

    • Torsten Tiedt sagt:

      Im deutschen Excel lautet die Formel für die Berechnung der Korrelation „Pearson“. Evtl. nimmst du anstelle des Gewinns den operativen Cash-Flow, weil die unbereinigten Gewinne der handelsüblichen Finanzseiten durch die Steuerreform teilweise so stark verzerrt werden, dass die Ergebnisse unbrauchbar werden.

  3. Don sagt:

    In meiner Anfangszeit habe ich leider den Fehler begangen, direkt in AT&T sowie P&G zu investieren. Nun stehen beide bei -18 im Depot. Bei AT&T hatte ich noch die Hoffnung bezüglich Time Warner aber nach diesem Artikel frage ich mich, ob es ggf. besser ist, beide direkt zu veräußern.

    • Lieber Don, von einem „Fehler“ würde ich da nicht sprechen. Aktien schwanken nunmal. Du hast zwei Ikonen der amerikanischen Wirtschaft im Depot. Diese müssen angesichts der üppigen Dividendenrenditen von 3% und 5% auch gar nicht so stark steigen, um dir eine auskömmliche Rendite zu bringen. Bei 5% Dividendenrendite reicht schon ein Kursanstieg von jährlich rund 3%, um dich zu 8% Rendite zu führen. VG, Jonathan 🙂

    • Torsten Tiedt sagt:

      Sicher sind Kursverluste ärgerlich. Ob die Käufe ein Fehler waren oder nicht hängt davon ab, was du von den Aktien erwartest. Einige Aktionäre sehen in Aktien mit hohen Dividenden eine Art „Ersatzanleihe“ ohne große Ansprüche an Kursgewinne. Da Aktien jedoch stärker schwanken als Anleihen und im allgemeinen deutlich mehr Risiko (Kursverluste, Dividendenkürzung) und Potential (Kursgewinne, Dividendensteigerung) besitzen, gehöre ich zu denen, die Aktien von Unternehmen mit Gewinnwachstum bevorzugen.

      Bzgl. Procter & Gamble kann ich dieses Video auf YouTube empfehlen:

      https://www.youtube.com/watch?v=VlPSBUeFQbA

      Viel Erfolg!

  4. Maciej sagt:

    Diese Gewinnkorrelation ist eine interessate Bewertungskennzahl, von der ich so bisher noch nie etwas gehört habe. Ich würde die Kennzahl gern in mein Bewertungssystem übernehmen. Was ich bei deiner Erklärung leider nicht ganz verstanden habe, wie sich die Kennzhal genau berechnet. Soweit ich weiß wird eine Korrelation immer zwischen zwei Datenreihen berechnet und gibt dann an, wie stark die Gleichläufigkeit zwischen beiden ist. Bei deiner Kennzahl ist aber nur eine Datenreihe (der Gewinn je Aktie) gegeben. Wogegen berechnet man die Korrelation dann genau? Die Excel-Funktion Pearson benötigt ja noch eine zweite Datenreihe. Besten Dank schon mal.

    • Torsten Tiedt sagt:

      Hallo Maciej,

      die zweite Variable ist die Zeit. Im Regeljahr die Geschäftsjahre. Man will ja wissen, ob ein Unternehmen über die Zeit seine Gewinne konstant steigern kann. Mit der von dir benannten Excel-Funktion lässt sich das wunderbar nachrechnen und auch der Zusammenhang „spielerisch“ nachvollziehen, indem man die Zeitreihen abändert und sich das jeweilige Ergebnis anschaut.

      Lieben Gruß!

  1. 23. April 2018

    […] des KGVs in seinen diversen Anwendungsformen, darüber habe ich bereits an anderer Stelle einen warnenden Artikel verfasst. Hier geht es um die Berechnung des KGVs , denn die ist systematisch falsch. Anhand des […]

  2. 29. April 2018

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  5. 4. September 2018

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